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	<title>Sanierung-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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	<title>Sanierung-Archiv - Baukunst</title>
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		<title>Sanierung der Akademie der Künste in Berlin: Gesprungene Verbundgläser zwingen BImA zur Machbarkeitsstudie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 09:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin / Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesprungene Scheiben am Pariser Platz: Die Akademie der Künste wird zwanzig Jahre nach Eröffnung erneut zur Baustelle. Die BImA prüft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/sanierung-der-akademie-der-kuenste-in-berlin-gesprungene-verbundglaeser-zwingen-bima-zur-machbarkeitsstudie/">Sanierung der Akademie der Künste in Berlin: Gesprungene Verbundgläser zwingen BImA zur Machbarkeitsstudie</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div><strong>baukunst.art</strong> | Regionales | Mai 2026<br />
Lesezeit: ca. 7 Minuten</div>
<h2>Berlin, Pariser Platz 4: Wie aus Behnischs Glastraum erneut ein Bauproblem wird</h2>
<div>Die Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin, 2005 nach Plänen von Günter Behnisch und Werner Durth eröffnet, ist ein Bauwerk, das seine Funktion als Symbol nicht hinter sich lassen kann. Die rund 40 Meter breite Glasfassade gegenüber dem Brandenburger Tor sollte Transparenz verkörpern, nach den Erfahrungen der NS-Geschichte, als das Vorgebäude unter Albert Speer den Umbau Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ projektierte. Zwei Jahrzehnte später wird die Symbolarchitektur erneut zum technischen und politischen Problem. Nach Berichten des SPIEGEL und entsprechenden Ausschreibungsunterlagen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wird derzeit eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 vergeben. Gesprungene Verbundsicherheitsgläser, Mängel an der Pfosten-Riegel-Konstruktion und statisch fragwürdige Anbindungen stehen im Mittelpunkt eines Vorgangs, der die Kostenrechnung des Hauses, zuletzt bei rund 76,8 Millionen Euro, weiter belasten dürfte.</div>
<div>Es ist nicht die erste Mängelrunde dieses Bauwerks. Bereits zwischen 2014 und 2018 wurde das Haus während des laufenden Betriebs grundsaniert, die Bauherrschaft lag damals noch beim Land Berlin. Klima- und Haustechnik der Bibliothek, der vier Ausstellungssäle und der „Black Box“ mussten ersetzt werden, weil die ursprüngliche Generalunternehmerlösung an konstruktiver Sorgfalt scheiterte. Mit dem Hauptstadtfinanzierungsvertrag ging das Gebäude im Anschluss in den Bestand des Bundes über; die Akademie der Künste ist Mieterin, der Bund Eigentümer. Damit verlagert sich die Verantwortung auch baurechtlich, nach § 14 Bauordnung Berlin (BauO Bln) und den Anforderungen des § 1 Baugesetzbuch (BauGB) an eine geordnete städtebauliche Entwicklung, vom Land an den Bund.</div>
<h4>Wo liegen die konstruktiven Schwachstellen der Behnisch-Fassade?</h4>
<div>Die Fassade zum Pariser Platz ist eine Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Stahl-Schweißprofilen mit aufgesetzten Verbundsicherheitsgläsern, die absturzsichernd ausgelegt sind. Eine 40 cm vor der Glasebene aufgehängte Rohrkonstruktion zeichnet die Proportionen des historischen Palais Arnim nach. Der Entwurf entstand 1994 in einem internen Wettbewerb der Akademie-Sektion Baukunst und musste gegen die damalige Berliner Gestaltungssatzung und die Doktrin der „Kritischen Rekonstruktion“ durchgesetzt werden. Was als architektonische Geste gelang, erweist sich konstruktiv als sensibel. Verbundsicherheitsgläser dieser Größenordnung reagieren empfindlich auf thermische Belastung, auf nicht spannungsfreie Lagerung und auf Bewegungen der tragenden Stahlkonstruktion. Wenn Punktanbindungen über zwei Jahrzehnte arbeiten, entstehen Mikrorisse in der inneren Glasschicht, die später als sichtbarer Bruch erscheinen. Die statische Nachrechnung nach DIN 18008 (Glas im Bauwesen), die seit 2010 verbindlich gilt, kommt für Bestandsbauten dieser Generation oft zu strengeren Ergebnissen als die ursprüngliche Bemessung. Das gilt für die Akademie ebenso wie für andere Glasarchitekturen der 1990er Jahre.</div>
<h4>Welche Folgen hat eine erneute Sanierung für den Kulturbetrieb?</h4>
<div>Eine Glasfassadensanierung im laufenden Betrieb ist mehr als ein technischer Vorgang. Sie betrifft die sechs Sektionen der Akademie, von Bildender Kunst über Baukunst, Musik und Literatur bis zu Darstellender Kunst und Film- und Medienkunst, deren Plenarsaal, Lesesaal und Bibliothek im Kopfbau zum Pariser Platz untergebracht sind. Das Baukunstarchiv mit den Nachlässen unter anderem von Hans Scharoun, Bruno Taut, Egon Eiermann und Ludwig Hilberseimer befindet sich in den klimatisierten Untergeschossen, deren Lüftungstechnik 2018 erneuert wurde. Eine Beeinträchtigung dieser Räume durch Schwingungen, Staub oder Klimaschwankungen während einer Fassadensanierung wäre konservatorisch heikel; einzelne Bauteilbestände sind nach DIN ISO 11799 zur Lagerung von Archivgut zu führen. Die Akademie ist zudem teilweise denkmalgeschützt, was nach § 11 Denkmalschutzgesetz Berlin (DSchG Bln) eine genehmigungspflichtige Maßnahme bedeutet. Eingriffe in die ursprüngliche Behnisch-Konstruktion sind nicht beliebig, auch dann nicht, wenn sie technisch geboten erscheinen. Bauantrag und denkmalrechtliche Erlaubnis müssen parallel laufen, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird ebenso eingebunden wie das Landesdenkmalamt Berlin.</div>
<h4>Hinzu kommt das Gebäudeenergiegesetz (GEG)</h4>
<p>Ein Glasbau dieser Größenordnung erfüllt die heutigen Anforderungen an den Wärmedurchgangskoeffizienten der Fassade nur eingeschränkt; eine Sanierung ohne energetische Anpassung wäre eine vertane Gelegenheit, eine mit weitreichendem Eingriff dagegen ein denkmalrechtliches Verfahren. Diese Doppelbindung kennzeichnet einen Großteil der bundesdeutschen Repräsentationsarchitektur der späten 1990er und frühen 2000er Jahre. Auch die honorarrechtliche Dimension verdient Beachtung. Eine Sanierung dieser Tiefe fällt unter die Leistungsphasen 2 bis 8 der HOAI 2021 mit erheblicher Honorarordnung; allein die fachliche Begleitung durch Tragwerksplanung, Glasbauplanung und Bauphysik wird mehrere Büros über mehrere Jahre binden. Für die Kostenfeststellung nach DIN 276 stellt das Vorhaben einen klassischen Fall der Bestandsklassifizierung dar, mit Risikozuschlägen, die sich in den vergangenen Jahren bei vergleichbaren Glasarchitekturen regelmäßig im zweistelligen Prozentbereich bewegt haben. Hinzu kommen Sicherheitsmaßnahmen während des Betriebs, Auslagerungen einzelner Sammlungsteile und voraussichtlich phasenweise Schließungen einzelner Ausstellungsflächen. Die BImA wird sich zudem mit den noch offenen Forderungen aus der ersten Mängelphase auseinandersetzen müssen, in denen es um die Verantwortlichkeit des damaligen Generalunternehmers ging. Ein Verfahren nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wird sich kaum vermeiden lassen; selbstständige Beweisverfahren nach § 485 ZPO und die flächendeckende Dokumentation des Bestandszustands sind erfahrungsgemäß wesentlicher Bestandteil solcher Vorbereitungen.</p>
<h4>Der politische Subtext der Akademie ist seit ihrer Eröffnung an die Architektur gebunden,</h4>
<div>Die Architektur lässt sich nicht reparieren, ohne den Subtext zu berühren. Behnischs Glas war als Antwort auf Speer gedacht, als gebaute Geste der Offenheit. Dass dieselbe Geste zwanzig Jahre später wieder zur Großbaustelle wird, ist kein Versagen einzelner Firmen. Es ist Ausdruck einer Bauaufgabe, deren Anspruch an Transparenz konstruktiv jenseits des damaligen Standes der Technik lag.</div>
<div>Berlin steht mit dieser Frage nicht allein. Glasarchitekturen der 1990er Jahre, die in jenem Jahrzehnt zwischen Hauptstadtbeschluss und Eurokrise als Repräsentationsbauten entstanden, kommen nun bundesweit in eine Phase, in der konstruktive Ermüdung, energetische Anforderungen und veränderte Normenlage zusammenfallen. In Nordrhein-Westfalen betrifft das Bauten wie den Landtag in Düsseldorf, in Sachsen-Anhalt den Erweiterungsbau der Landesvertretung in Berlin, in Hessen Teile der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main. Berlin trägt jedoch durch die Dichte hauptstädtischer Bauten eine besondere Last. Allein im Spreebogen werden in den kommenden Jahren der Reichstag, das Bundeskanzleramt und das Paul-Löbe-Haus vor ähnlichen Fragen stehen wie die Akademie. Für die Berliner Verwaltung, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die BImA als Bundesinstitution bedeutet das ein abgestimmtes Vorgehen, das die einzelnen Liegenschaften nicht isoliert behandelt. Der Pariser Platz 4 ist dabei ein Prüfstein, kein Einzelfall, und die Antworten, die hier gefunden werden, werden auf andere Bundesländer übertragbar sein, sofern sie systematisch dokumentiert werden.</div>
<div></div>
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		<title>Greenwashing am Bau: Österreichs Sanierungsschwindel entlarvt</title>
		<link>https://baukunst.art/greenwashing-am-bau-oesterreichs-sanierungsschwindel-entlarvt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 15:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudesanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur 1,5 Prozent Sanierungsrate bei 1,7 Millionen sanierungsbedürftigen Gebäuden – Österreichs Klimaziele bleiben ein Wunschtraum.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/greenwashing-am-bau-oesterreichs-sanierungsschwindel-entlarvt/">Greenwashing am Bau: Österreichs Sanierungsschwindel entlarvt</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="0 0 []"></h1>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Ein Trauerspiel der verpassten Chancen</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach vier Jahrzehnten in der Baubranche erlebe ich derzeit eines der größten Versäumnisse in der österreichischen Klimapolitik. Die Sanierungsrate stagniert seit 2015 bei läppischen 1,5 Prozent, während zur Erreichung der Klimaziele mindestens 2,5 Prozent nötig wären. Das im Regierungsprogramm verankerte Ziel von drei Prozent? Reine Utopie.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während 2009 noch 55.000 Einheiten umfassend saniert wurden, waren es 2022 nicht einmal 18.000. Ein dramatischer Rückgang, der die Klimaneutralität bis 2040 in weite Ferne rücken lässt. 1,7 Millionen Gebäude gelten in Österreich als sanierungsbedürftig – eine gigantische Aufgabe, die wir sträflich vernachlässigen.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Systemversagen auf allen Ebenen</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das Problem liegt nicht nur in der Finanzierung, sondern im grundlegenden Systemversagen. Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen kritisiert zu Recht: &#8222;Wir haben keine zuverlässige Information über den thermisch-energetischen Zustand unserer Gebäude, was eigentlich ein schlechter Witz ist.&#8220; Drei verschiedene Energieausweis-Datenbanken in den Bundesländern statt einer bundesweiten Lösung – das ist österreichische Kleinstaaterei in Reinkultur.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Bauwirtschaft selbst trägt Mitschuld an dieser Misere. &#8222;Die Sanierung braucht höher qualifizierte Mitarbeiter, gleichzeitig ist damit eine geringere Wertschöpfung pro Mitarbeiter zu erreichen&#8220;, erklärt Amann die Realität. Solange Neubau lukrativer bleibt als Sanierung, werden Unternehmer ihre Kapazitäten entsprechend allokieren.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Illusion der Wirtschaftlichkeit</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Besonders bitter ist die aktuelle Situation bei den Energiepreisen. &#8222;Mittlerweile hat das Gas fast einen Preis wie vor der Krise. Wenn man sich eine Sanierung also mit den eingesparten Energiekosten durchrechnet, sind die Investitionen damit nie und nimmer zu finanzieren&#8220;, stellt Amann nüchtern fest. Die Rückkehr zu niedrigen Gaspreisen macht Sanierungen aus rein wirtschaftlicher Sicht unattraktiv – ein Teufelskreis.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Hier zeigt sich die Kurzsichtigkeit unserer Energiepolitik. Anstatt langfristige Preissignale zu setzen, die Sanierungen rentabel machen, lassen wir uns von volatilen Märkten leiten. Die Gesellschaft muss von der Notwendigkeit der Gebäudesanierung überzeugt werden – doch wie, wenn die Zahlen dagegen sprechen?</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Bürokratie als Innovationsbremse</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die österreichische Bürokratie erweist sich als massiver Hemmschuh. Typische Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sind von einer umfassenden Sanierung überfordert. &#8222;Es ist eigentlich Bauträgergeschäft, die Gewerke zu koordinieren&#8220;, erklärt Amann die Komplexität. Während andere Länder One-Stop-Shops für Sanierungswillige etablieren, kämpfen österreichische Eigentümer mit einem Dschungel aus Vorschriften und Zuständigkeiten.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die wohnrechtlichen Hürden im Geschoßwohnbau sind ein weiteres Ärgernis. Während Klimaschutzministerin Gewessler ambitionierte Ziele verkündet, scheitern Sanierungen in der Praxis an veralteten rechtlichen Strukturen.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Der verlorene Schwung von 2009</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">2009 wurde der Sanierungsscheck ins Leben gerufen und führte zu Höchstwerten bei den Sanierungszahlen. Bund und Länder überboten sich mit Förderungen, Bausparkassen fungierten kostenlos als Einreichstellen. Diese Dynamik ist völlig verloren gegangen. Heute herrscht Förderchaos statt koordinierter Offensive.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In den Jahren von 2005 bis 2012 wurden die Treibhausgasemissionen im Sektor Gebäude um ein Drittel gesenkt – das beweist, dass es funktionieren kann. Doch seither ist der Stillstand eingekehrt. Die Politik hat den Mut zu großen Würfen verloren.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Qualifikationsmangel als Strukturproblem</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Bauwirtschaft steht vor einem Qualifikationsdilemma. Sanierungen erfordern spezialisierte Fachkräfte, die am Markt fehlen. Gleichzeitig ist die Wertschöpfung pro Mitarbeiter geringer als im Neubau. Ein klassisches Henne-Ei-Problem: Ohne Nachfrage keine Ausbildung, ohne Fachkräfte keine Qualität.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die angekündigten Qualifikationsprogramme des Arbeitsmarktservice sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Hier bräuchte es eine groß angelegte Bildungsoffensive, die Sanierung als attraktives Berufsfeld etabliert.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Zukunft der österreichischen Sanierungspolitik</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Amann zeigt sich optimistisch: &#8222;Es sei möglich, die Sanierungsrate bis 2025 um 1 Prozentpunkt auf 2,5% zu heben&#8220;. Diese Einschätzung teile ich nur bedingt. Ohne fundamentale Reformen wird auch 2025 ein Jahr der verpassten Chancen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Notwendig wäre ein Sanierungspaket nach dem Vorbild von 2009: koordinierte Förderungen, vereinfachte Verfahren und vor allem ein gesellschaftlicher Konsens über die Notwendigkeit. Eine Steigerung des Produktionsvolumens um 60% von derzeit rund 10 Mrd. Euro auf rund 16 Mrd. Euro bis 2025 wäre durchaus realistisch – wenn der politische Wille vorhanden wäre.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Fazit: Zeit für ehrliche Bilanz</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Österreich saniert tatsächlich viel zu wenig. Die 1,5-Prozent-Rate ist ein Armutszeugnis für ein Land, das sich als Klimavorreiter inszeniert. Solange wir Sanierung als Sahnehäubchen betrachten statt als systemrelevante Aufgabe, werden wir unsere Klimaziele verfehlen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Wahrheit ist unbequem: Ohne radikale Änderungen in der Sanierungspolitik bleibt die Klimaneutralität bis 2040 ein frommer Wunsch. Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist vorbei – jetzt braucht es Taten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit leiser Hand: Die Frick Collection als Lehrstück moderner Denkmalpflege</title>
		<link>https://baukunst.art/mit-leiser-hand-die-frick-collection-als-lehrstueck-moderner-denkmalpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 20:16:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Frick Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fünf Jahren Sanierung zeigt sich die Frick Collection als atmosphärische Zeitkapsel – meisterhaft modernisiert und doch dem Geist vergangener Epochen verpflichtet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/mit-leiser-hand-die-frick-collection-als-lehrstueck-moderner-denkmalpflege/">Mit leiser Hand: Die Frick Collection als Lehrstück moderner Denkmalpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Zwischen Goldrahmen und Gegenwart</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Die Frick Collection nach fünf Jahren Sanierung – ein Museumsjuwel in neuer Würde</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">New Yorkerinnen und New Yorker lieben ihre Frick Collection – und sie wissen auch warum. Für viele gilt das Haus an der Upper East Side als schönstes Museum der Welt. Nach fünf Jahren und rund 220 Millionen Dollar umfassender Renovierung ist das ehemalige Stadtpalais an der Fifth Avenue nun wieder zugänglich. Behutsam modernisiert, erweitert und dennoch vertraut, zeigt das Projekt, wie zeitgemäße Museumsarchitektur mit leiser Hand Geschichte weiterschreibt.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ein Haus mit Vergangenheit – und Gegenwart</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Errichtet 1912 als Residenz von Henry Clay Frick, einem der reichsten Männer seiner Zeit, wurde das Gebäude 1935 in ein Museum verwandelt. Seither ist es nicht nur Hüterin einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der USA, sondern auch ein Monument des „Gilded Age“. Kronleuchter, marmorne Flure und reich verzierte Holzvertäfelungen lassen die glamouröse Spätphase der industriellen Revolution in den USA aufleben – ein Stück Erinnerung an eine Zeit zwischen Pferdekutsche und Automobil, Salon und Ballgesellschaft.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für viele ist dieser Ort nicht nur ein Museum, sondern eine Flucht aus der sperrigen Gegenwart. Ein Gefühl, das durch die fünfjährige Schließung schmerzlich unterbrochen war.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Selldorf Architects: Sanierung mit Feingefühl</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das <a href="https://www.selldorf.com/sa-news/the-frick-collection-hot-off-the-press" target="_blank" rel="noopener">Architekturbüro von Annabelle Selldorf</a> setzte auf Zurückhaltung statt Spektakel. Statt den Bestand zu überformen, wurde er mit größtmöglicher Sorgfalt weiterentwickelt. Neu sind etwa:</p>
<hr />
<ul class="ak-ul" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="bulletList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">eine zweigeschossige Eingangshalle an der 70th Street,</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">barrierefreie Wege und moderne Infrastruktur,</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Galerien für Sonderausstellungen,</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">ein Café für Besucherinnen und Besucher,</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">sowie zehn zusätzliche Ausstellungsräume im ersten Stock – ehemalige Privaträume der Fricks.</p>
</li>
</ul>
<hr />
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Diese Etage war bisher nie öffentlich zugänglich, diente lange als Bürofläche und zeigt nun Werke, die Fricks aufkeimendes Interesse an der Moderne dokumentieren: etwa Gemälde von Manet und Monet. Auch wenn die legendäre Bowlingbahn im Keller verborgen bleibt – der Zugewinn an Atmosphäre ist spürbar.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Das Prinzip der Wiederbegegnung</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Trotz aller Neuerungen bleibt die Inszenierung klassisch. Viele Werke hängen an denselben Stellen wie zu Henry Fricks Zeiten. Das Rembrandt-Selbstporträt von 1658, Vermeers „Herrin und Zofe“ oder Velázquez’ Philipp IV. kehren zurück in die vertrauten Fluchten. Im Dinner-Saal dominieren Porträts adeliger Gesellschaft in barocker Pracht, im Salon ruhen sich Samtsofas neben Orientteppichen und Ming-Vasen aus. Die Bilder, einst von Frick selbst arrangiert, erzählen mehr als nur kunsthistorische Geschichten – sie inszenieren eine Weltanschauung. Die Sammlung, einst Ausdruck persönlichen Geschmacks, wächst weiter: Zu den jüngsten Erwerbungen zählt eine Statue des Franz von Assisi aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Frick Collection ist also keine statische Zeitkapsel, sondern ein sich entwickelndes Gedächtnis.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ein temporärer Umzug mit bleibender Lehre</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Während der Schließzeit war die Sammlung im brutalistischen Bau des ehemaligen Whitney Museums an der Madison Avenue untergebracht – ein Versuch, Verbindung zu Publikum und Spenderinnen nicht abbrechen zu lassen. Doch der Bruch war spürbar. „Wie wenn man seinem Chemielehrer beim Spring Break in Cocoa Beach begegnet“, schrieb „New York Times“-Kritiker Michael Kimmelmann über die Entfremdung im Interimsquartier. Die Rückkehr ins Original ist deshalb nicht nur architektonisch, sondern emotional von Bedeutung.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ein Ort der Erinnerung – und der Hoffnung</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Frick Collection ist wieder da – leiser, offener und präziser als zuvor. Ein Museum, das nicht aus der Zeit gefallen ist, sondern die Zeit selbst thematisiert. Zwischen goldgerahmten Holbeins, dem zarten Lichtspiel über Parkett und der sanft flüsternden Moderne von Selldorfs Eingriffen entsteht ein Raum, der zur Reflexion einlädt. Über Geschmack, Geschichte, und die Kunst, Dinge zu bewahren, ohne sie zu konservieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/mit-leiser-hand-die-frick-collection-als-lehrstueck-moderner-denkmalpflege/">Mit leiser Hand: Die Frick Collection als Lehrstück moderner Denkmalpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wider die Wegwerfarchitektur – Stuttgart entdeckt nachhaltige Stadterneuerung</title>
		<link>https://baukunst.art/wider-die-wegwerfarchitektur-stuttgart-entdeckt-nachhaltige-stadterneuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 10:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Südwest]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturtrend]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baukunst.art/?p=11989</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Stuttgart zeigt die Sanierung von blocher partners, wie historische Bausubstanz mit modernen Konzepten neue Lebensqualität schafft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/wider-die-wegwerfarchitektur-stuttgart-entdeckt-nachhaltige-stadterneuerung/">Wider die Wegwerfarchitektur – Stuttgart entdeckt nachhaltige Stadterneuerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="0 0 []"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Sanierung am Schlossplatz Stuttgart – blocher partners verbinden Historie und Moderne</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach zweieinhalbjähriger umfassender Sanierungs- und Umstrukturierungsarbeit wird das landeseigene <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart</strong> im April 2025 feierlich wiedereröffnet. Das Gebäude, ein architektonisches Wahrzeichen und „Haupt- und Gründungswerk der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Stuttgarter Schule</strong>“ (Dehio, 1993), erhält damit erneut eine zeitgemäße Interpretation.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Geschichte trifft Gegenwart</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Errichtet wurde das markante Gebäude ursprünglich nach Plänen von <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Theodor Fischer</strong> in den 1910er Jahren. Die prägnante Arkade wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, jedoch zwischen 1956 und 1961 unter Leitung von <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Paul Bonatz</strong> und <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Günther Wilhelm</strong> wiederaufgebaut und durch einen damals modernen „White Cube“ ergänzt. 2018 setzte sich schließlich das Architekturbüro <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">blocher partners</strong> in einem europaweiten Wettbewerb zur Sanierung des denkmalgeschützten Ensembles durch.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Modernisierung mit Respekt vor der Historie</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine zentrale Aufgabe war es, das geschichtsträchtige Kunstgebäude behutsam an heutige Anforderungen anzupassen. Neben der Einhaltung aktueller Brandschutzstandards war die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Barrierefreiheit</strong> ein wesentliches Ziel der Sanierung. Durch eine Neustrukturierung gelang es den Architektinnen und Architekten zudem, mehr Licht in das Gebäudeinnere zu bringen und neue Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Haupteingang wurde dabei aus der Mittelachse nach rechts versetzt und wird nun von einem markanten Rahmen aus brünierter Bronze eingefasst, gekrönt von einem schwebenden Ring mit Schriftzug, der zwischen den Säulen angebracht ist.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Innovative Lösungen im historischen Kontext</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Zur besseren Erschließung wurde ein neues Treppenhaus samt Aufzug integriert, das den zweigeschossigen Bestand barrierefrei macht. Besonders hervorzuheben ist die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Unterkellerung des Marmorsaals</strong>, wodurch dringend benötigte Flächen für Garderobe und Sanitäranlagen entstanden sind. Der Marmorsaal selbst erhielt eine akustische Aufwertung und kann mittels beweglicher, akustisch wirksamer Lamellenwände flexibel mit dem Nachbarraum verbunden werden. Der Kuppelsaal wurde ebenfalls akustisch optimiert, ohne seine historische Substanz zu beeinträchtigen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In Anlehnung an die Originalpläne von Fischer wurde zudem die Decke über dem Restaurantbereich teilweise entfernt, wodurch Sichtachsen zum darüberliegenden Ausstellungssaal entstanden sind – ein harmonischer Dialog zwischen Alt und Neu.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Nachhaltigkeit und kulturelles Erbe</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Maßnahmen, von <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Vermögen und Bau Stuttgart</strong> beauftragt, summieren sich auf rund 20,5 Millionen Euro für eine Nutzfläche von 3.460 Quadratmetern. Bei den Bauarbeiten ergab sich zudem eine kleine historische Überraschung: Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter stießen auf einen weiteren Grundstein des historischen „Neuen Lusthauses“ der württembergischen Herzöge, der bereits seit 1593 dort lagerte. Ein kurioser und gleichzeitig symbolträchtiger Fund, der an die lange Geschichte des Standorts erinnert.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mit der Sanierung durch blocher partners erhält Stuttgart nicht nur ein zeitgemäßes Kunstgebäude, sondern auch ein lebendiges Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung und einen achtsamen Umgang mit dem kulturellen Erbe.</p>
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		<title>Oper 21: Wie Stuttgart die nächste Baukrise meistert</title>
		<link>https://baukunst.art/oper-21-wie-stuttgart-die-naechste-baukrise-meistert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 14:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Südwest]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart Oper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steht Stuttgart vor einem neuen Bau-Desaster? Die Sanierung der Oper wird teurer und länger als geplant – ein Déjà-vu nach Stuttgart 21 oder ein unvermeidbarer Kultur-Meilenstein?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Ein Jahrhundertprojekt unter Druck</strong></h3>
<p>Die Sanierung der Oper in Stuttgart, eine der bedeutendsten Kulturinstitutionen Europas, steht vor erheblichen Herausforderungen. Ursprünglich geplant als zukunftsweisendes „Jahrhundertprojekt“, drohen massive Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen, die Erinnerungen an das Bahnprojekt <strong>Stuttgart 21</strong> wachrufen. Doch während bei der Oper kulturelle und denkmalpflegerische Werte im Fokus stehen, bleibt die Frage: Kann Stuttgart aus seinen Fehlern lernen oder steuert die Stadt erneut auf ein Bau-Desaster zu?</p>
<h3><strong>Notwendigkeit und Dimension der Sanierung</strong></h3>
<p>Niemand bezweifelt, dass der Littmann-Bau von 1912 dringend saniert werden muss. <strong>Risse in den Wänden</strong>, ein undichtes Dach und veraltete Technik wie Hydraulikpumpen, deren Ersatzteile rar sind, machen einen reibungslosen Betrieb zunehmend unmöglich. Die Sanierung umfasst nicht nur die Modernisierung der Bühnentechnik und die Anpassung an Arbeitsschutzstandards, sondern auch den Bau einer Ausweichspielstätte, die erst 2033 verfügbar sein wird. Damit verschiebt sich die Fertigstellung der Oper auf die frühen 2040er-Jahre.</p>
<h3><strong>Die Lehren aus Stuttgart 21</strong></h3>
<p>Der Vergleich zur Bahn-Baustelle Stuttgart 21 ist unausweichlich. Schon jetzt übersteigen die prognostizierten Kosten der Oper die ursprünglichen Schätzungen von einer Milliarde Euro deutlich und könnten bis zu zwei Milliarden Euro erreichen. Zeitverzögerungen führen unweigerlich zu weiteren finanziellen Belastungen – eine Dynamik, die die Stadt bereits kennt. Oberbürgermeister Frank Nopper und Kultusministerin Petra Olschowski betonen jedoch, dass man dieses Mal Transparenz wahrt und Risiken früh kommuniziert.</p>
<h3><strong>Eine Frage der Prioritäten</strong></h3>
<p>Die Kritik an dem Projekt wächst. Während Befürworter auf die kulturelle Bedeutung der Oper verweisen – jährlich besuchen über 460.000 Menschen das Haus – argumentieren Kritiker, dass die Mittel angesichts leerer Kassen effizienter eingesetzt werden könnten. Forderungen nach einem Neubau oder der Streichung luxuriöser Extras, die als „Goldrand“ bezeichnet werden, stehen im Raum. Doch die Befürworter halten entgegen: Es gehe hier nicht um Luxus, sondern um die Rettung eines Kulturdenkmals.</p>
<h3><strong>Kulturelle und wirtschaftliche Implikationen</strong></h3>
<p>Die Opernsanierung hat weitreichende Auswirkungen:</p>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li><strong>Kulturell</strong>: Der Erhalt des Littmann-Baus sichert ein bedeutendes kulturelles Erbe und stärkt die internationale Reputation der Stuttgarter Oper.</li>
<li><strong>Wirtschaftlich</strong>: Die Bauarbeiten schaffen Arbeitsplätze und könnten durch den steigenden Kulturtourismus langfristig wirtschaftliche Impulse setzen.</li>
</ol>
<p>Doch die Verzögerungen belasten den Betrieb. Die Oper muss weitere Jahre in einem maroden Gebäude spielen, was zusätzliche Provisorien erfordert. Hier drohen ungeplante Investitionen, etwa in interimistische Bühnentechnik.</p>
<h3><strong>Was bedeutet das für Stuttgart?</strong></h3>
<p>Das Projekt symbolisiert die Spannungen zwischen hohen kulturellen Ansprüchen und finanziellen Realitäten. Der Bund der Steuerzahler warnt vor einem weiteren Beispiel für „aus dem Ruder laufende Großprojekte“. Doch viele Experten und Architekten sehen keine Alternative zur Sanierung. Ein kompletter Neubau würde die Kosten noch weiter in die Höhe treiben.</p>
<h3><strong>Ein Bauprojekt als Prüfstein</strong></h3>
<p>Die Sanierung der Stuttgarter Oper ist mehr als ein Bauprojekt – sie ist ein Prüfstein für die Fähigkeit der Stadt, mit ihren kulturellen und baulichen Erbe verantwortungsvoll umzugehen. Der Ausgang dieses Projekts wird nicht nur die Zukunft der Oper, sondern auch das Vertrauen in öffentliche Großprojekte nachhaltig prägen. Stuttgart steht vor der Wahl: Ein weiterer Baustellen-Albtraum oder ein Triumph der Kulturpolitik?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sanierung im Spagat – Wie Fehmarn Jacobsens Erbe für die Zukunft rüstet</title>
		<link>https://baukunst.art/sanierung-im-spagat-wie-fehmarn-jacobsens-erbe-fuer-die-zukunft-ruestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 17:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nord]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Arne Jacobsen]]></category>
		<category><![CDATA[Burgfrieden]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baukunst.art/?p=10899</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sanierung des Strandbads Burgtiefe auf Fehmarn verknüpft die Bewahrung von Arne Jacobsens architektonischem Erbe mit der Modernisierung für das 21. Jahrhundert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/sanierung-im-spagat-wie-fehmarn-jacobsens-erbe-fuer-die-zukunft-ruestet/">Sanierung im Spagat – Wie Fehmarn Jacobsens Erbe für die Zukunft rüstet</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 data-pm-slice="1 1 []">Die Sanierung des Strandbads Burgtiefe: Ein Balanceakt zwischen Erbe und Moderne</h4>
<p><strong>Arne Jacobsen</strong>, einer der herausragendsten Architekten des 20. Jahrhunderts, hinterließ mit der Gestaltung des Seebads Burgtiefe auf Fehmarn ein architektonisches Erbe von internationalem Rang. Die in den 1960er Jahren entworfene Anlage, die durch ihre klaren Linien und die harmonische Einbettung in die Landschaft beeindruckt, steht seit 2015 unter Denkmalschutz. Dennoch hat die Zeit Spuren hinterlassen, und so steht das Gebiet nun vor einer umfassenden Sanierung, die den Spagat zwischen Bewahrung und Erneuerung meistern muss.</p>
<h4>Die Bedeutung der Arne-Jacobsen-Bauten</h4>
<p>Burgtiefe ist mehr als nur ein Seebad; es ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Jacobsen entwarf nicht nur die Gebäude, sondern prägte auch die städtebauliche Struktur der gesamten Anlage. Von der Arne-Jacobsen-Siedlung bis zum markanten Meerwasserwellenbad zeugen die Bauten von einem visionären Verständnis von Raum und Funktionalität, das bis heute Bestand hat. Doch diese Bauten sind inzwischen in die Jahre gekommen, und ihre Erhaltung stellt eine besondere Herausforderung dar.</p>
<h4>Die Herausforderungen der Sanierung</h4>
<p>Die Sanierung des Strandbads Burgtiefe ist ein komplexes Unterfangen, das sorgfältig geplant und umgesetzt werden muss. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die charakteristische Architektur Jacobsens zu bewahren, während gleichzeitig notwendige Modernisierungen durchgeführt werden. Besonders anspruchsvoll ist die denkmalgerechte Sanierung der Arne-Jacobsen-Siedlung, die nicht nur die Erhaltung der äußeren Erscheinung, sondern auch die innere Struktur umfasst.</p>
<p>Die Anpassung an moderne Anforderungen ohne die historische Substanz zu beeinträchtigen, erfordert eine behutsame Weiterentwicklung. So müssen beispielsweise moderne Annehmlichkeiten und Infrastruktur integriert werden, ohne dass die architektonische Integrität der Gebäude verloren geht. Diese Balance ist entscheidend, um das Gebiet als lebendigen Teil der modernen Infrastruktur von Burgtiefe zu erhalten.</p>
<h4>Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven</h4>
<p>Neben der denkmalgerechten Sanierung spielt auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle in der Neugestaltung von Burgtiefe. Die Verbesserung der Infrastruktur, die Schaffung hochwertiger Grünanlagen und die Erweiterung des Freizeitangebots sind zentrale Elemente des Sanierungskonzepts. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, den Energieverbrauch zu reduzieren und umweltfreundliche Materialien zu verwenden.</p>
<p>Ein zentraler Aspekt der Sanierung ist die Schaffung eines neuen, funktionalen Zentrums rund um den Marktplatz. Dieser Bereich soll als Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Touristinnen und Touristen dienen und das soziale Leben im Seebad stärken. Zudem wird die Verkehrsorganisation überarbeitet, um die Zugänglichkeit zu verbessern und den Komfort für alle Nutzergruppen zu erhöhen.</p>
<h4>Ein Blick auf das große Ganze</h4>
<p>Die Sanierung von Burgtiefe ist nicht nur ein architektonisches Projekt, sondern auch ein soziales und kulturelles. Es geht darum, ein Erbe zu bewahren, das für die Identität der Insel Fehmarn und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner von großer Bedeutung ist. Gleichzeitig müssen moderne Lebensbedürfnisse berücksichtigt und zukunftsweisende Lösungen gefunden werden. Diese Sanierung zeigt, wie es gelingen kann, historische Bauten zu revitalisieren und ihnen gleichzeitig ein neues, zeitgemäßes Gesicht zu geben.</p>
<p>Insgesamt wird die Sanierung von Burgtiefe als Modellprojekt für den behutsamen Umgang mit architektonischem Erbe in Deutschland angesehen. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie erfolgreich dieser Balanceakt zwischen Bewahrung und Erneuerung gelingt – und ob Burgtiefe weiterhin ein leuchtendes Beispiel für die gelungene Verbindung von Architektur und Natur bleibt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Toxische Nachkriegsarchitektur</title>
		<link>https://baukunst.art/toxische-nachkriegsarchitektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 08:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[ertüchtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegsmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baukunst.art/?p=10167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Architekturlandschaft steht vor einem Wendepunkt. Während die Sanierung älterer Bausubstanz mittlerweile gut beherrschbar ist, offenbart sich die wahre Herausforderung in der Ertüchtigung der Nachkriegsbauten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/toxische-nachkriegsarchitektur/">Toxische Nachkriegsarchitektur</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []"><strong>Die Herausforderung unserer Zeit</strong></p>
<p>Die Architekturlandschaft steht vor einem Wendepunkt. Während die <strong>Sanierung</strong> älterer Bausubstanz mittlerweile gut beherrschbar ist, offenbart sich die wahre Herausforderung in der <strong>Reparatur</strong> und <strong>Ertüchtigung</strong> der <strong>Nachkriegsbauten</strong>. Diese Erkenntnis mag für manche überraschend sein – schließlich gelten Gründerzeitbauten oft als komplexer in der Sanierung. Doch die Realität zeichnet ein anderes Bild.</p>
<p>Architekten und Architektinnen sehen sich mit einer Fülle von Problemen konfrontiert, wenn es um die Nachkriegsbauten geht. Die schiere <strong>Masse</strong> dieser Gebäude, oft in <strong>Plattenbauweise</strong> oder mit <strong>experimentellen Materialien</strong> errichtet, stellt die Branche vor enorme logistische und technische Herausforderungen. Stadtplanerinnen und Ingenieure müssen kreative Lösungen finden, um diese Bauten an <strong>moderne Standards</strong> anzupassen, ohne dabei ihre <strong>historische Bedeutung</strong> zu vernachlässigen.</p>
<p>Ein Paradebeispiel für gelungene Reparatur ist das Projekt &#8222;<strong>Energetische Sanierung Märkisches Viertel</strong>&#8220; in Berlin. Hier wurden über 13.000 Wohnungen aus den 1960er und 70er Jahren umfassend modernisiert. Die Planer setzten auf eine Kombination aus <strong>Wärmedämmung</strong>, <strong>erneuerbaren Energien</strong> und <strong>smarter Haustechnik</strong>. Das Ergebnis: Eine Reduktion des Energieverbrauchs um 50% bei gleichzeitiger Verbesserung des Wohnkomforts.</p>
<p>Doch nicht immer lassen sich solche Erfolge so einfach replizieren. Die Vielfalt der verwendeten Baumaterialien und -techniken in der Nachkriegszeit erschwert standardisierte Lösungsansätze. <strong>Asbest</strong>, <strong>PCB</strong> und andere heute als gesundheitsschädlich erkannte Stoffe erfordern oft aufwendige Sanierungsmaßnahmen. Hier zeigt sich, dass die vermeintlich &#8222;einfache&#8220; Sanierung älterer Bestände tatsächlich oft unkomplizierter ist als der Umgang mit den <strong>Altlasten der Moderne</strong>.</p>
<p>Innovative Technologien bieten jedoch neue Möglichkeiten. <strong>3D-Scans</strong> und <strong>Building Information Modeling (BIM)</strong> erlauben eine präzise Planung von Reparaturmaßnahmen. <strong>Vorgefertigte Fassadenelemente</strong> können alte, ineffiziente Gebäudehüllen ersetzen, ohne die Bewohnerinnen und Bewohner zu stark zu belasten. Smarte Haustechnik optimiert den Energieverbrauch und erhöht den Wohnkomfort.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird, ist die <strong>soziale Komponente</strong>. Viele Nachkriegsbauten sind Teil gewachsener Nachbarschaften. Eine sensible Herangehensweise ist hier unerlässlich, um nicht nur die Gebäude, sondern auch die Gemeinschaften zu erhalten und zu stärken.</p>
<p>Die <strong>finanzielle Seite</strong> darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Während die Sanierung eines Gründerzeithauses oft durch den Charme und die Lage des Objekts gerechtfertigt werden kann, fehlt dieser &#8222;Bonusfaktor&#8220; bei vielen Nachkriegsbauten. Hier sind kreative <strong>Finanzierungsmodelle</strong> und <strong>öffentliche Förderungen</strong> gefragt, um die notwendigen Investitionen stemmen zu können.</p>
<p>Trotz aller Herausforderungen bietet die Reparatur der Nachkriegsbauten auch Chancen. Sie ermöglicht es, städtebauliche Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und gleichzeitig wertvolle <strong>graue Energie</strong> zu erhalten. Durch geschickte <strong>Aufstockungen</strong> kann neuer Wohnraum geschaffen werden, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.</p>
<p>Die Komplexität der Aufgabe erfordert <strong>interdisziplinäre Zusammenarbeit</strong>. Architektinnen müssen eng mit Energieberatern, Statikern und Soziologen kooperieren, um ganzheitliche Lösungen zu entwickeln. Nur so können die Potenziale dieser Gebäude voll ausgeschöpft werden.</p>
<p>Abschließend lässt sich sagen: Die Reparatur der Nachkriegsbauten ist zweifellos eine der größten Herausforderungen, der sich die Architektur in den kommenden Jahrzehnten stellen muss. Sie bietet jedoch auch die Chance, <strong>innovative Lösungen</strong> zu entwickeln und einen bedeutenden Beitrag zur <strong>nachhaltigen Stadtentwicklung</strong> zu leisten. Es liegt an uns Architektinnen und Architekten, diese Herausforderung anzunehmen und mit Kreativität, technischem Know-how und sozialer Sensibilität zu meistern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/toxische-nachkriegsarchitektur/">Toxische Nachkriegsarchitektur</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wegen Sanierung geschlossen</title>
		<link>https://baukunst.art/kassel-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 12:34:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=8148</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein komplettes Theater muss umziehen, da das Staatstheater in Kassel in absehbarer Zeit für eine längere Sanierung geschlossen werden muss. Die Suche nach einer Ersatzspielstätte läuft bereits.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/kassel-3/">Wegen Sanierung geschlossen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Ein komplettes Theater muss umziehen, da das Staatstheater in Kassel in absehbarer Zeit für eine längere Sanierung geschlossen werden muss. Die Suche nach einer Ersatzspielstätte läuft bereits, und nun ist eine potenzielle Lösung in Aussicht: die alte Jägerkaserne, wie die Stadt am Dienstag bekannt gab.</p>
<p>Genauer gesagt ist geplant, den Ersatzbau für das Theater in Modulbauweise im großflächigen Innenbereich der Kaserne zu errichten. Eine Baugenehmigung könnte bereits im Sommer dieses Jahres vorliegen, und der Baubeginn ist für Herbst 2024 geplant. Ab Oktober 2025 könnte der Theaterbetrieb dann an diesem neuen Standort aufgenommen werden. Die Stadt und das Land Hessen werden nun die nächsten Schritte besprechen, um den Plan zeitnah umzusetzen. Der Bau soll für eine Dauer von fünf Jahren errichtet werden, wobei Materialien für den Bau gemietet werden sollen.</p>
<p>&#8222;Die Verlegung des Spielbetriebs in die Jägerkaserne ist ein vielversprechender Vorschlag. Dadurch bleibt das Staatstheater auch mit seiner vorübergehenden Spielstätte verkehrstechnisch gut angebunden&#8220;, so Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD). Das Gebäude soll vorzugsweise aus Mietmaterialien errichtet und später zurückgebaut werden.</p>
<p>Positive Auswirkungen auf den Wohnungsbau werden erwartet. Die Stadt Kassel hat das Gelände der ehemaligen Jägerkaserne im Jahr 2022 vom Bund erworben. Auf dem fast 4,5 Hektar großen Areal zwischen Ludwig-Mond-Straße, Frankfurter Straße und Park Schönfeld plant die Stadt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie Gewerbeflächen. Der Wohnungsbau soll parallel zum Theaterbau stattfinden. &#8222;Da andere große Wohnbauprojekte in Kassel aufgrund der aktuellen Zins- und Baupreisentwicklung gestoppt oder verzögert sind, ist die Stadt bereit, die technische Erschließung des Areals voranzutreiben, entgegen früherer Planungen&#8220;, so Oberbürgermeister Schoeller (Grüne).</p>
<p>Die Sanierung des Staatstheaters ist notwendig aufgrund gestiegener technischer Anforderungen. Neben der Modernisierung der Bühnentechnik im Großen Haus sind auch eine energetische Sanierung des Dachs und der Fassade geplant. <a href="https://www.hna.de/kassel/oper-staatstheater-kassel-in-jaegerkaserne-ersatzbau-92816944.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/kassel-3/">Wegen Sanierung geschlossen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schimmelbefall am Buddenbrookhaus</title>
		<link>https://baukunst.art/luebeck-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 10:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nord]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ins Stocken geratene Renovierung des Buddenbrookhauses birgt mögliche Gefahren für das Gebäude. Die Leiterin des Hauses informiert, dass an der Fassade bereits Schimmelbefall festgestellt wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/luebeck-3/">Schimmelbefall am Buddenbrookhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Die ins Stocken geratene Renovierung des Buddenbrookhauses birgt mögliche Gefahren für das Gebäude. Die kommissarische Leiterin des Hauses, Caren Heuer, dass an der historischen Fassade bereits der erste Schimmelbefall festgestellt wurde.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Derzeit sind die Bauarbeiten aufgrund eines Streits über den Bau einer Treppe ins Kellergeschoss ausgesetzt. Diese Treppe würde einen Teil der historischen Gewölbedecke zerstören. Das Buddenbrookhaus soll mit einem benachbarten Gebäude zusammengeführt werden. Das Gebäude gehört den Großeltern von Thomas Mann, der ihm in seinem 1901 erschienenen Roman „Buddenbrooks“ ein literarisches Denkmal gesetzt hat. <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Buddenbrookhaus-in-Luebeck-Millionenfoerderung-gefaehrdet,buddenbrookhaus226.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Garisenda-Turm: Rettung vor Einsturz</title>
		<link>https://baukunst.art/garisenda-turm-rettung-vor-einsturz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 08:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der schiefe Garisenda-Turm in Bologna zeigt Risse im Mauerwerk und neigt sich bedrohlich, was eine dringende Sanierung erfordert. Diese Maßnahme wird voraussichtlich zehn Jahre in Anspruch nehmen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Der schiefe Garisenda-Turm in Bologna zeigt Risse im Mauerwerk und neigt sich bedrohlich, was eine dringende Sanierung erfordert. Diese Maßnahme wird voraussichtlich zehn Jahre in Anspruch nehmen, und Experten zweifeln daran, ob das Wahrzeichen solange stabil bleiben kann. Die Stadt Bologna wird wohl noch eine Dekade lang um den Erhalt ihres Wahrzeichens bangen müssen, während die Sanierung des schiefen Garisenda-Turms anhält, so Bürgermeister Matteo Lepore.</p>
<p>Die geschätzten Kosten für die Rettung des 48 Meter hohen mittelalterlichen Turms belaufen sich laut Lepore auf mindestens 20 Millionen Euro. Der Turm neigt sich mittlerweile um 3,20 Meter zur Seite, was etwa einem Neigungswinkel von vier Grad entspricht – ähnlich schräg wie der weltberühmte Schiefe Turm von Pisa.</p>
<p>Direkt neben dem Garisenda-Turm steht der Asinelli-Turm, der trotz seiner größeren Höhe deutlich stabiler ist.</p>
<p>Lepore verwies auf die zehnjährige Sanierungserfahrung des Schiefen Turms von Pisa, der etwa 200 Kilometer entfernt liegt: &#8222;Die Planung und Restaurierung des Turms von Pisa dauerten zehn Jahre. Wir haben keinen Anhaltspunkt dafür, dass wir weniger Zeit benötigen werden.&#8220; Aufgrund von Rissen und ungewöhnlichen Schwankungen des Garisenda-Turms hat die Stadtverwaltung bereits im Oktober den Bereich um die schiefen Türme abgesperrt. Es scheint wahrscheinlich, dass sich dies in den kommenden Jahren nicht ändern wird.</p>
<p>Die beiden sogenannten Geschlechtertürme prägen seit vielen Jahrhunderten das Stadtbild der norditalienischen Region Emilia-Romagna mit fast 400.000 Einwohnern. Aus der Vogelperspektive wirken sie wie Wolkenkratzer, die aus dem engen Stadtkern herausragen. Schon der italienische Nationaldichter Dante Alighieri erwähnte den Garisenda-Turm in seiner &#8222;Göttlichen Komödie&#8220;. Der Turm wurde im Jahr 1109 im Auftrag einer wohlhabenden Familie errichtet, die damals in den wohlhabenden Schichten darum wetteiferte, ihren eigenen Geschlechterturm höher zu bauen als die Nachbarn. <a href="https://www.archdaily.com/1011743/bolognas-12th-century-leaning-tower-set-to-undergo-extensive-restorations-after-fear-of-collapse" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<item>
		<title>Museum mit komplizierter Baugeschichte</title>
		<link>https://baukunst.art/duesseldorf-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 11:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Museum Kunstpalast am Rheinufer in Düsseldorf zählt zu den bedeutendsten Kulturinstitutionen im Rheinland. Die Sanierung wurde nun abgeschlossen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Das Museum Kunstpalast am Rheinufer in Düsseldorf zählt zu den bedeutendsten Kulturinstitutionen im Rheinland.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die Baugeschichte des Museums ist kompliziert, doch nun hat Sieber Architekten erfolgreich eine umfassende Sanierung der dreiflügeligen Anlage abgeschlossen. <a href="https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Sanierung_und_Umbau_von_Sieber_Architekten_8439114.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<item>
		<title>Ein Juwel römischer Gastlichkeit und Geschichte</title>
		<link>https://baukunst.art/ein-juwel-roemischer-gastlichkeit-und-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Palazzo delle Pietre ist ein geschichtsträchtiges Hotel in Rom, das eine familiäre Wärme ausstrahlt. Der Palast verbirgt sich im Herzen der Stadt, wo die Geschichte in jedem Winkel spürbar ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/ein-juwel-roemischer-gastlichkeit-und-geschichte/">Ein Juwel römischer Gastlichkeit und Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Palazzo delle Pietre ist ein geschichtsträchtiges Hotel in Rom, das eine familiäre Wärme ausstrahlt. Der Palast verbirgt sich im Herzen der Stadt, wo die Geschichte in jedem Winkel spürbar ist. Er wurde von der Familie Mazzi liebevoll restauriert und bietet anspruchsvollen Reisenden eine warmherzige Gastfreundschaft.</p>
<p>Unter der Leitung des Ingenieurs Carlo Mazzi und mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Patrizia, seiner Tochter Barbara und seines Sohnes Luca wurde ein mutiges Projekt verwirklicht, das ihre Liebe zu Antiquitäten und ihre kreative Vision vereint.</p>
<p>Im Mittelpunkt dieser Umgestaltung steht eine faszinierende Sammlung von Steinartefakten, die über Generationen hinweg gesammelt und aus verschiedenen Epochen der italienischen Geschichte stammen &#8211; von der römischen Kaiserzeit bis zur Renaissance. Der Palazzo delle Pietre liegt an der Via delle Coppelle, einer antiken römischen Straße, die auf eine reiche Geschichte zurückblickt.</p>
<p>Das Gebäude, einst im Besitz der Arciconfraternita della SS Annunziata des Vatikans, wechselte jahrhundertelang den Besitzer und fand schließlich 2012 seinen Hüter in der Familie Mazzi.</p>
<p>Die Inspiration für dieses ehrgeizige Vorhaben entsprang den zahlreichen Reisen und Aufenthalten der Familie in exklusiven Unterkünften weltweit. Die Vision einer Residenz, die sich an all jene richtet, die Reisen und Kultur schätzen und eine private, einladende Umgebung abseits von Zuhause suchen, entstand.</p>
<p>Unter Beibehaltung seiner historischen und kulturellen Bedeutung wurde das Gebäude innerhalb von sieben Jahren umgestaltet. Nun verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart durch farbige Intarsien, wiedergewonnenen Marmor, antike Parkettböden und Skulpturen. Moderne Leuchten von Artemide, Möbel von De Padova und Alivar sowie Accessoires von Kartell ergänzen das Gegensätzliche. Altai-Teppiche und Bettwäsche von Rivolta und Carmignani verleihen dem Hotel eine weitere luxuriöse Note. All dies verleiht dem Palazzo delle Pietre einen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter. <a href="https://www.wallpaper.com/travel/hotels/palazzo-delle-pietre-carlo-mazzi-rome-italy" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<item>
		<title>Wohnen erleben</title>
		<link>https://baukunst.art/wohnen-erleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Herzen von Barcelona hat das spanische Designstudio Office for Strategic Spaces einen beeindruckenden Wohnblock aus dem 19. Jahrhundert einer umfassenden Renovierung unterzogen. Das ist nicht nur zum Vorteil des Gebäudes.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herzen von Barcelona hat das spanische Designstudio Office for Strategic Spaces einen beeindruckenden Wohnblock aus dem 19. Jahrhundert einer umfassenden Renovierung unterzogen.</p>
<p>Trotz großer Herausforderungen erstrahlt der ehemals vernachlässigte Block im Stadtteil Eixample nun unter dem Namen &#8222;La Carbonería&#8220; in neuem Glanz und wurde dabei behutsam in seiner ursprünglichen Struktur erhalten.</p>
<p>Die Renovierung dieses historischen Gebäudes ist ein Paradebeispiel für gelungenes Stadterneuerungsprojekt. Das Designstudio hat es geschafft, die einzigartige Geschichte und den Charme des Gebäudes zu bewahren, während gleichzeitig zeitgemäße Elemente und moderne Annehmlichkeiten integriert wurden. &#8222;La Carbonería&#8220; ist somit nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern auch ein Symbol für die dynamische Entwicklung der Stadt Barcelona.</p>
<p>Der Wohnblock zeichnet sich durch eine gelungene Kombination aus Alt und Neu aus. Die ursprünglichen Strukturen des Gebäudes, wie zum Beispiel die charakteristischen Bögen und Fassadenverzierungen, wurden liebevoll restauriert und verleihen dem Gebäude seinen historischen Charme. Gleichzeitig wurden jedoch auch zeitgenössische Elemente hinzugefügt, wie zum Beispiel moderne Fensterfronten und innovative Raumkonzepte, die den Wohnkomfort auf ein neues Niveau heben.</p>
<p>&#8222;La Carbonería&#8220; ist nicht nur ein Ort zum Wohnen, sondern auch ein Ort zum Erleben. Das Designstudio hat sorgfältig Gemeinschaftsbereiche geschaffen, die den Bewohnern ein Gefühl von Zusammengehörigkeit vermitteln. Grünflächen und Gemeinschaftsräume laden zum Verweilen und Austausch ein und schaffen somit eine lebendige und vielfältige Nachbarschaft.</p>
<p>Mit der Renovierung von &#8222;La Carbonería&#8220; hat das Designstudio Office for Strategic Spaces nicht nur ein historisches Gebäude gerettet, sondern auch einen neuen Ort geschaffen, der Vergangenheit und Gegenwart auf harmonische Weise verbindet. Diese gelungene Transformation ist ein Beispiel dafür, wie mit sorgfältiger Planung und kreativem Design ein Beitrag zur Aufwertung und Nachhaltigkeit von Stadtvierteln geleistet werden kann. <a href="https://www.baumeister.de/la-carboneria-barcelona-office-for-strategic-spaces/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>We should be so lucky</title>
		<link>https://baukunst.art/we-should-be-so-lucky/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2023 11:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[umnutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Architekturbüro vPPR hat eine beeindruckende Bar namens The Lucky Club auf dem Dach des historischen Stables Market in Camden, London, errichtet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/we-should-be-so-lucky/">We should be so lucky</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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<p dir="auto">Das Architekturbüro vPPR hat eine beeindruckende Bar namens The Lucky Club auf dem Dach des historischen Stables Market in Camden, London, errichtet.</p>
<p dir="auto">Die Bar und das Restaurant, die für den Bauträger LabTech entworfen wurden, fügen sich harmonisch an den nordwestlichen Rand des Stallgebäudes aus dem 19. Jahrhundert. In unmittelbarer Nähe befindet sich das denkmalgeschützte Horse Hospital, das zusammen mit den alten Ställen heute die berühmten Märkte von Camden sowie verschiedene Kunst- und Clubräume beherbergt.</p>
<p dir="auto">Die Backsteingebäude wurden speziell für den Betrieb der viktorianischen Eisenbahn geschaffen, die in Camden entstand, als es zu einem Knotenpunkt für den Warentransport wurde, erklärt das Architekturbüro. Dies führte dazu, dass Hunderte von Pferden benötigt wurden, um den geschäftigen Betrieb des 19. Jahrhunderts zu bewältigen, weshalb die Ställe und das Pferdekrankenhaus entstanden.</p>
<p dir="auto">Der Zugang zum Lucky Club erfolgt über eine ehemalige Pferderampe, die sich entlang der Ostseite des Gebäudes schlängelt. Die Bar bietet Platz für 130 Gäste und bietet einen atemberaubenden Blick auf die darunter liegenden Märkte. <a href="https://www.dezeen.com/2023/04/10/the-lucky-club-bar-camden-vppr/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/we-should-be-so-lucky/">We should be so lucky</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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		<title>Rettung für die Kant-Garage</title>
		<link>https://baukunst.art/rettung-fuer-die-kant-garage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 08:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Kant-Garagen drohte trotz Denkmalschutz der Abriss. Berlin hätte nicht nur seine einzig erhaltene Hochgarage aus der Zwischenkriegszeit verloren. Das Gebäude hat noch ein weiteres einzigartiges Merkmal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/rettung-fuer-die-kant-garage/">Rettung für die Kant-Garage</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="auto">Den Kant-Garagen drohte trotz Denkmalschutz der Abriss. Berlin hätte nicht nur seine einzig erhaltene Hochgarage aus der Zwischenkriegszeit verloren. Das Gebäude hat noch ein weiteres einzigartiges Merkmal.</p>
<p dir="auto">Letztendlich konnte das Gebäude durch einen Eigentümerwechsel gerettet und das Gebäude saniert werden. Am 6. Oktober 2022 wurden die Kant-Garagen als Geschäfts- und Ausstellungshaus wiedereröffnet, einschließlich eines schmalen Hotelneubaus nebenan. Die Pläne für Um- und Neubau stammen von Johanne Nalbach vom Architekutrbüro Nalbach+Nalbach in Berlin.</p>
<p dir="auto">Die Sanierung der ehemaligen Garage erfolgte in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz, wobei sowohl die Fassaden zur Straße und zum Bahndamm als auch das Innere mit seiner spektakulären Doppelrampe für Ein- bzw. Ausfahrt berücksichtigt wurden. <a href="https://www.dabonline.de/2023/03/29/kantgaragen-berlin-stilwerk-historisches-parkhaus-denkmalschutz-sanierung/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/rettung-fuer-die-kant-garage/">Rettung für die Kant-Garage</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein Ort für Mönche und Menschen</title>
		<link>https://baukunst.art/ein-ort-fuer-moenche-und-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 08:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Dankmal]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Franziskanerkloster in Salzburg hat seine Historie überdauert und wurde von Wiesflecker Architekten behutsam generalsaniert, um einen Raum für Mönche und Menschen zu schaffen. Der Charme blieb erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/ein-ort-fuer-moenche-und-menschen/">Ein Ort für Mönche und Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Das Franziskanerkloster in Salzburg hat seine Historie überdauert und wurde von Wiesflecker Architekten behutsam generalsaniert, um einen Raum für Mönche und Menschen zu schaffen. Der spezielle Charme blieb dabei erhalten.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die gelungene Sanierung lässt diese besondere Gebäude in neuem Glanz erstrahlen zu und bewahrt gleichzeitig seinen historischen Charakter. Die Salzburger Kollegen haben dabei darauf Wert gelegt, die Besonderheiten des Klosters zu erhalten und sie durch moderne Elemente zu ergänzen. So wurden beispielsweise alte Gewölbedecken freigelegt und mit einem neuen Beleuchtungskonzepten in Szene gesetzt.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Die Nutzung des Gebäudes wurde durch die Sanierung erweitert. So entstanden neben Wohnbereichen für die Mönche auch Räume für Veranstaltungen, Seminare und Workshops. Dabei wurde feinfühlig darauf geachtet, dass die Atmosphäre des Klosters erhalten bleibt und die Räume eine angenehme und inspirierende Wirkung auf die Nutzerinnen und Nutzer haben. Insgesamt ist es Wiesflecker Architekten gelungen, aus dem ehemaligen Klostergebäude einen Ort zu schaffen, der sowohl seinen historischen Charme als auch seine moderne Nutzungsidee widerspiegelt – einen Wohnort für Mönche und eine Begegnungsstätte für Menschen. <a href="https://www.db-bauzeitung.de/bauen-im-bestand/projekte/franziskanerkloster-salzburg-wiesflecker-architekten/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/ein-ort-fuer-moenche-und-menschen/">Ein Ort für Mönche und Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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		<item>
		<title>Über allen Dächern ein Pool</title>
		<link>https://baukunst.art/ueber-allen-daechern-ein-pool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 11:46:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hannes Brüger fand eine ungewöhnliche Immobilie, die früher eine Fleischereifamilien-Wellness-Oase mit Panoramablick war. Nach 4 Jahren Umbau zog er mit seiner Frau in das umgestaltete Schwimmbad ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/ueber-allen-daechern-ein-pool/">Über allen Dächern ein Pool</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Hannes Brüger fand eine ungewöhnliche Immobilie, die früher eine Fleischereifamilien-Wellness-Oase mit Panoramablick war. Nach vier Jahren Umbau zog er mit seiner Frau in das umgestaltete Schwimmbad ein.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Mit viel Liebe und Euros behutsam saniert, wurde die ursprüngliche Struktur und Atmosphäre der Wohnung bewahrt. Die markanten Elemente, wie der Fliesenboden, die Beckenränder und die originalen Armaturen, wurden erhalten und in das neue Konzept integriert. Die klare Formsprache und die einzigartige Atmosphäre des Schwimmbads sorgen dabei für ein besonderes Arbeits- und Wohnerlebnis.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Dieses Projekt zeigt, dass auch ungewöhnliche Räume und Orte durch einfühlsame Sanierung zu wahren Schätzen werden können. <a href="https://www.derstandard.at/story/2000144502239/architekt-mein-schreibtisch-steht-im-swimmingpool" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/ueber-allen-daechern-ein-pool/">Über allen Dächern ein Pool</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Göttingen</title>
		<link>https://baukunst.art/goettingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 13:03:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gänseliesel ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und zieht jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher an. Doch in den kommenden Wochen wird sie ohne ihren Baldachin auskommen müssen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Das Gänseliesel ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und zieht jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher an. Doch in den kommenden Wochen wird sie ohne ihren Baldachin auskommen müssen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Grund dafür ist die anstehende Sanierung des Marktplatzes. Im Zuge dieser Sanierung müssen auch der Baldachin und das Dach des Gänseliesels abgebaut werden, um Platz für die Arbeiten zu schaffen.</p>
<p>Die Sanierung des Marktplatzes ist schon seit längerem geplant und soll unter anderem die Barrierefreiheit verbessern und die Fläche optisch aufwerten. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2022 dauern, so dass das Gänseliesel bis dahin ohne seinen Baldachin auskommen muss.</p>
<p>Die Stadt Göttingen betont jedoch, dass das Gänseliesel während der Bauarbeiten weiterhin für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein wird. Auch das alljährliche Gänseliesel-Fest, das traditionell im Juni stattfindet, soll wie gewohnt stattfinden, wenn auch ohne den charakteristischen Baldachin.</p>
<p>Die Entscheidung, den Baldachin des Gänseliesels während der Sanierung abzubauen, ist sicherlich bedauerlich für alle, die das Wahrzeichen der Stadt lieben. Doch letztlich ist es ein notwendiger Schritt, um den Marktplatz langfristig zu verbessern und für Besucherinnen und Besucher noch attraktiver zu gestalten. Wir sind gespannt auf das Ergebnis der Sanierung und freuen uns darauf, das Gänseliesel bald wieder in voller Pracht bewundern zu können. <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bau-goettingen-gaenseliesel-wegen-sanierung-ohne-baldachin-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230314-99-947313" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Koblenz</title>
		<link>https://baukunst.art/koblenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 12:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[MVRDV]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MVRDV hat seinen Entwurf für das umfassende Renovierungsprojekt des Theaters Koblenz enthüllt. Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Architekturbüro Benthem Crouwel Architects.</p>
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<p dir="auto">MVRDV hat seinen Entwurf für das umfassende Renovierungsprojekt des Theaters Koblenz enthüllt. Das Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Architekturbüro Benthem Crouwel Architects.</p>
<p dir="auto">Der Entwurf von MVRDV sieht vor, das bestehende Gebäude des Theaters durch eine umfangreiche Renovierung und Erweiterung zu transformieren. Ein neuer Foyerbereich wird das Herzstück des Theaters bilden und als einladender Treffpunkt für Besucher dienen. Die Fassade des Gebäudes wird komplett erneuert und durch große Glasflächen geöffnet, um mehr Transparenz und Sichtbarkeit zu schaffen.</p>
<p dir="auto">Ein weiteres zentrales Element des Entwurfs ist der Ausbau des Zuschauerraums. Hier sollen moderne Technologien und flexible Bestuhlungsmöglichkeiten zum Einsatz kommen, um ein breiteres Spektrum an künstlerischen Darbietungen zu ermöglichen. Auch die Backstage-Bereiche werden modernisiert und erweitert, um den Anforderungen zeitgenössischer Produktionen gerecht zu werden.</p>
<p dir="auto">Das Renovierungsprojekt des Theaters Koblenz ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Kulturszene in der Region und wird dazu beitragen, Koblenz als attraktives Reiseziel für Kunst- und Kulturinteressierte zu etablieren. Mit dem Entwurf von MVRDV und Benthem Crouwel Architects soll das Theater Koblenz zu einem modernen und lebendigen Ort für künstlerische Kreativität und kulturellen Austausch werden. <a href="https://www.archdaily.com/999471/mvrdv-reveals-design-for-the-extensive-renovation-project-of-the-koblenz-theater-in-germany?utm_medium=email&amp;utm_source=ArchDaily%20List&amp;kth=6,979,705" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Bedrohte Riesen der Nachkriegsmoderne</title>
		<link>https://baukunst.art/bedrohte-riesen-der-nachkriegsmoderne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 13:21:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Erhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegsmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochhäuser der Nachkriegsmoderne bieten, unabhängig davon, ob Denkmalschutz besteht oder nicht, unterschiedliche Potenziale. Der Ressourcenverbrauch wird im Vergleich zu einem Neubau deutlich reduziert und das architektonische Erbe erhalten. Zwei vorbildliche Beispiele… mehr&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Hochhäuser der <strong>Nachkriegsmoderne</strong> bieten, unabhängig davon, ob <strong>Denkmalschutz</strong> besteht oder nicht, unterschiedliche Potenziale. Der Ressourcenverbrauch wird im Vergleich zu einem Neubau deutlich reduziert und das architektonische Erbe erhalten. Zwei vorbildliche Beispiele… <strong><a href="https://www.dabonline.de/2021/10/29/hochhaeuser-sanieren-fassade-daemmung-brandschutz-ruby-hotel-duesseldorf-rentenversicherung-berlin-gmp-hpp/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr&#8230;</a></strong></p>
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		<title>Renaissance von Tadao Andō?</title>
		<link>https://baukunst.art/renaissance-von-tadao-ando/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 10:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Bourse de Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[denkmalgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[François Pinault]]></category>
		<category><![CDATA[Palazzo Grassi]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Punta della Dogana]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Tadao Ando]]></category>
		<category><![CDATA[Umbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist das dritte historische Gebäude, das François Pinault zum Privatmuseum umbauen ließ. Wie immer hat Pinault seinen Lieblingsarchitekten für denkmalgerechte Sanierung und Umbau beauftragt: Tadao Andō.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es ist das dritte historische Gebäude, das François Pinault zum Privatmuseum umbauen ließ. Wie immer hat Pinault seinen Lieblingsarchitekten für denkmalgerechte Sanierung und Umbau beauftragt: Tadao Andō.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/renaissance-von-tadao-ando/">Renaissance von Tadao Andō?</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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