<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gebäudeenergiegesetz | Baukunst</title>
	<atom:link href="https://baukunst.art/tag/gebaeudeenergiegesetz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://baukunst.art</link>
	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Feb 2026 10:31:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://baukunst.art/wp-content/uploads/2023/04/cropped-favicon-1-32x32.png</url>
	<title>Gebäudeenergiegesetz | Baukunst</title>
	<link>https://baukunst.art</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Heizungsgesetz abgeschafft: Was Architektinnen und Architekten jetzt wissen müssen</title>
		<link>https://baukunst.art/heizungsgesetz-abgeschafft-was-architektinnen-und-architekten-jetzt-wissen-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeenergiegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Heizungsgesetz Reform]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz Architektur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baukunst.art/?p=15376</guid>

					<description><![CDATA[Die schwarz-rote Koalition hat am 24. Februar 2026 das Gebäudeenergiegesetz abgeschafft. Was Unionsfraktionschef Jens Spahn als Befreiung feierte, hinterlässt in Planungsbüros vor allem eines: Unklarheit. Die 65-Prozent-Regel fällt, die Bio-Treppe kommt - aber wie, wann und zu welchem Preis, bleibt offen. Für Architektinnen und Architekten verschiebt sich die Beratungsgrundlage vom Gesetz zur fachlichen Überzeugung. Das ist anspruchsvoller. Und ehrlicher.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Das Ende der Pflicht &#8211; oder der Anfang der Ratlosigkeit</h1>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die schwarz-rote Koalition hat am 24. Februar 2026 vollbracht, was CDU/CSU seit zwei Jahren versprochen haben: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) &#8211; im Volksmund das Habecksche Heizungsgesetz &#8211; wird abgeschafft. Unionsfraktionschef Jens Spahn sagte es mit der Zufriedenheit eines Mannes, der einen langen Kampf gewonnen hat: &#8222;Der Heizungskeller wird wieder Privatsache.&#8220; Wer aber glaubt, damit sei endlich Klarheit eingekehrt, irrt. Für Planerinnen und Planer beginnt mit dieser Kehrtwende eine neue Epoche der Unsicherheit.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Was wegfällt &#8211; und was stattdessen kommt</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das Kernstück des GEG, die Pflicht zur 65-prozentigen Versorgung neu eingebauter Heizungen aus erneuerbaren Energiequellen, entfällt. Konkret werden die Paragraphen 71 und 72 des Gebäudeenergiegesetzes gestrichen &#8211; jene Abschnitte, die 2023 nach monatelangem politischem Chaos eingefügt worden waren und die Wärmepumpe faktisch zur Pflichtlösung beim Heizungsneubau gemacht hatten. Für Büros, die in den letzten zwei Jahren ihre Sanierungsberatung und Neubauplanung konsequent auf dieses Regelwerk ausgerichtet haben, bedeutet das einen schmerzhaften Kurswechsel.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">An die Stelle der verbindlichen Erneuerbare-Vorgabe treten drei neue Instrumente: erstens die sogenannte Bio-Treppe, die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ab Januar 2029 verpflichtet, neue Gasheizungen mit mindestens zehn Prozent biogenem Gas zu betreiben; zweitens eine Grüngasquote für Lieferanten, die ab 2028 bei einem Prozent starten soll; drittens eine analoge Grünöl-Quote für den Heizölsektor. Wie die Quoten nach 2030 ansteigen, will die Koalition erst im Gesetzgebungsprozess klären &#8211; ein Satz, der in Planungsbüros verständliches Kopfschütteln auslösen dürfte.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Der Gebäudesektor verfehlt seine Ziele &#8211; schon wieder</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Zahlen, die dieser Entscheidung zugrunde liegen, sind ernüchternd. Der Gebäudesektor ist für rund 30 Prozent aller CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Im Jahr 2025 stiegen seine Emissionen abermals an, um 3,2 Prozent auf 104 Millionen Tonnen &#8211; und das trotz des seit Anfang 2024 geltenden GEG. Das Klimaschutzgesetz schreibt für 2030 einen Zielwert von 67 Millionen Tonnen vor. Die Lücke ist also nicht kleiner geworden, sondern größer. Die Denkfabrik Agora Energiewende erwartet, dass ohne die 65-Prozent-Vorgabe die Klimaschutzlücke im Gebäudesektor bis 2030 um mindestens 15 Millionen Tonnen weiter zunehmen wird.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Architektinnen und Architekten kennen dieses Muster: Die Politik verschärft die Anforderungen, Fachleute richten ihre Beratung darauf aus, Planungsstandards werden angepasst &#8211; und dann dreht die Politik das Steuer um. Das Ergebnis ist ein Vertrauensverlust, der die Bauherrenschaft ebenso trifft wie die Fachleute selbst. Wer seinen Kunden und Kundinnen in den letzten zwei Jahren den Umstieg auf Wärmepumpen empfohlen hat, steht nicht falsch &#8211; aber er muss die Empfehlung neu begründen, ohne sich auf gesetzliche Vorgaben stützen zu können.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Planungsrechtliche Konsequenzen für die Praxis</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Praktisch relevant ist zunächst die Entkopplung der Heizungsregeln von der kommunalen Wärmeplanung. Bislang war die Frage, ob eine neue Gas- oder Ölheizung zulässig ist, unmittelbar mit dem Abschluss der örtlichen kommunalen Wärmeplanung verknüpft. In Großstädten über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hätte dieser Abschluss bis zum 30. Juni 2026 erfolgen müssen. Diese Koppelung entfällt nun vollständig. Architektinnen können ab sofort &#8211; unabhängig vom Planungsstand der Gemeinde &#8211; wieder Gas- und Ölheizungen in bestehende Gebäude einbauen lassen, unter der einzigen Auflage, ab 2029 einen Bio-Gas-Vertrag nachzuweisen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Kontrolle dieser Anforderung soll künftig bei der ohnehin vorgeschriebenen Abgasprüfung durch Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger liegen &#8211; ein Instrument, das in seiner Praktikabilität von Energieberaterinnen und Energieberatern bereits jetzt kritisch bewertet wird. Stefan Bolln, Energieberater und Bundesvorsitzender des Energieberatendenverbands GIH, hat es deutlich formuliert: Wer eine neue Gasheizung einbaut, verschafft sich kurzfristig Luft &#8211; zahlt aber über die gesamte Betriebsdauer drauf.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Biogasfalle &#8211; und wer die Zeche zahlt</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Aus energiewirtschaftlicher Sicht ist das neue Regelwerk problematisch. Grüne Gase &#8211; also Biomethan, grüner Wasserstoff und vergleichbare Energieträger &#8211; sind teuer und knapp. Laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox kosten Biogastarife mit einem Biomethananteil von 65 Prozent bereits heute durchschnittlich 14,7 Cent pro Kilowattstunde, gegenüber 13,5 Cent für konventionelles Erdgas in der Grundversorgung. Das Institut der deutschen Wirtschaft schätzt, dass auf gasverbrauchende Haushalte im Jahr 2030 Mehrkosten von knapp 180 Euro allein durch die Grüngas-Anforderungen zukommen könnten &#8211; zuzüglich steigender CO2-Preise und Netzentgelte.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für Architektinnen und Architekten stellt sich damit eine berufspolitisch heikle Frage: Welche Verantwortung tragen Planende, wenn sie Bauherrschaften bei der Heizungswahl beraten? Das neue Recht erlaubt die Gasheizung, die Fachliteratur und die Wirtschaftlichkeitsrechnung sprechen langfristig gegen sie. Die Denkfabrik Epico warnt, dass die steigenden Grüngasquoten innerhalb von wenigen Jahren zu Mengen führen, die der Markt absehbar nur sehr schwer bis gar nicht liefern kann. Wer diese Fakten kennt und schweigt, macht sich mitverantwortlich.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Wärmepumpenförderung bleibt &#8211; aber wie lange?</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein beruhigendes Signal sendet die Koalition immerhin in Richtung klimafreundlicher Technologien: Die Förderung für den Einbau von Wärmepumpen und vergleichbaren Systemen bleibt bis mindestens 2029 erhalten. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat dies ausdrücklich betont, auch wenn er einräumen musste, dass die genaue Ausgestaltung noch bis zum Sommer zwischen den Koalitionspartnern besprochen werden muss. Ein Detail, das zeigt: Auch diese Zusicherung steht auf unsicherem Boden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Interessant ist dabei ein Blick auf den Markt: Im vergangenen Jahr stieg der Wärmepumpenabsatz in Deutschland um 55 Prozent auf knapp 300.000 Stück &#8211; die Wärmepumpe war damit erstmals das meistverkaufte Heizgerät. Dieser Trend folgt der Logik der Lebenszykluskosten und wurde durch kein politisches Signal gebremst. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG), wie das neue Regelwerk heißen soll, könnte diesen Trend verlangsamen &#8211; oder die Marktlogik setzt sich gegen die Politik durch.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Was Architektenkammern jetzt leisten müssen</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die berufspolitische Konsequenz aus diesem Zickzackkurs ist klar: Die Architektenkammern müssen ihre Beratungsleistung neu definieren. Nicht in dem Sinne, dass die Empfehlung für klimafreundliche Heizungen zurückgenommen werden sollte &#8211; im Gegenteil. Aber die Grundlage dieser Empfehlung verschiebt sich vom Gesetz zur fachlichen Überzeugung. Das ist anspruchsvoller, aber auch ehrlicher.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Konkret bedeutet das: Architekturverbände und Kammern sollten in den kommenden Wochen klare Positionspapiere herausgeben, die Mitgliedern erklären, welche Beratungspflichten aus dem neuen Recht entstehen, wie Haftungsrisiken bei der Heizungsempfehlung einzustufen sind und was der Wegfall der kommunalen Wärmeplanungspflicht für den Umgang mit Bestandsgebäuden bedeutet. Das Gebäudemodernisierungsgesetz soll laut Koalitionszeitplan bis Ostern (Anfang April 2026) als Kabinettsentwurf vorliegen, am 1. Juli in Kraft treten. Die Zeit für Orientierung ist knapp.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Heizungskeller ist wieder Privatsache, sagt Jens Spahn. Für Architektinnen und Architekten stimmt das nur halb. Der Heizungskeller bleibt Planungssache &#8211; und damit Verantwortungssache.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU will Energieverbrauch weiter senken</title>
		<link>https://baukunst.art/eu-beschliesst-senkung-des-gebaeudeenergieverbrauchs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 10:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeenergiegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=7215</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen der Bemühungen um Klimaneutralität wurden zwischen Vertretern des Europaparlaments und der EU-Staaten strengere Energieeffizienzstandards für Wohngebäude beschlossen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Bemühungen um Klimaneutralität wurden zwischen Vertretern des Europaparlaments und der EU-Staaten strengere Energieeffizienzstandards für Wohngebäude beschlossen.</p>
<p>Bis 2030 soll der Energieverbrauch in diesem Bereich um 16 Prozent reduziert werden, bis 2035 ist eine weitere Senkung um 20 bis 22 Prozent vorgesehen. Es wird jedoch keinen Zwang zur Sanierung privater Häuser geben. Diese Entscheidungen sind Teil des umfassenderen EU-Klimapakets &#8222;Fit for 55&#8220;, das darauf abzielt, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken.</p>
<p>Die Initiative war umstritten, insbesondere wegen der potenziellen Kosten für Hausbesitzer. Während der Eigentümerverband Haus &amp; Grund vor einem möglichen Wertverlust älterer Gebäude warnte, betonte die EU-Kommission die langfristigen Einsparungen durch geringeren Energieverbrauch. Laut EU-Kommission sind Gebäude für etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs und ein Drittel der Treibhausgasemissionen in der EU verantwortlich. Verbesserungen wie bessere Dämmung oder moderne Heizungen könnten den Energiebedarf signifikant senken.</p>
<p>Ciarán Cuffe von der irischen Green Party und Dennis Radtke von der CDU äußerten sich positiv über die erreichte Einigung, wobei Cuffe auf die Einsparungen durch reduzierten Energieverbrauch hinwies und Radtke die Nachricht für Millionen Eigentümer und Mieter in Deutschland als beruhigend bezeichnete. Markus Pieper, ebenfalls CDU, bemerkte, dass die Richtlinie nur wenig bis gar keine europäische Verbindlichkeit mehr enthalte.</p>
<p>Diese Neuregelungen sind ein Schritt in Richtung eines energieeffizienteren Wohnungsbaus, der im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle spielt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sind es nur die Dummen, die Dämmen?</title>
		<link>https://baukunst.art/sind-es-nur-die-dummen-die-daemmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 10:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeenergiegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=4482</guid>

					<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat die Diskussion über energiesparsame Gebäude und insbesondere über das Dämmen von Wohnhäusern zunehmend an Schärfe gewonnen. Einige Kritiker behaupten sogar, dass "nur Dumme dämmen".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren hat die Diskussion über energiesparsame Gebäude und insbesondere über das Dämmen von Wohnhäusern zunehmend an Schärfe gewonnen. Einige Kritiker behaupten sogar, dass &#8222;nur Dumme dämmen&#8220;.</p>
<p>Diese kontroverse Aussage wirft Fragen auf und stellt den Nutzen von energieeffizienten Maßnahmen in Frage. Die Expertenmeinungen gehen auseinander und Klara Geywitz hat in Ihrer Funktion als Bundesbauministerin mit den von Ihr geäusserten <a href="https://baukunst.art/klara-geywitz-aeussert-bedenken-ueber-effizienzvorschriften/" target="_blank" rel="noopener">Zweifen</a> an den Dämmvorschriften in Deutschland eine Diskussion eröffnet, die aus Gründen von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit dringend nötig wäre . <a href="https://www.n-tv.de/ratgeber/Neuer-Streit-ueber-energiesparsame-Gebaeude-article24132957.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Wir sabotieren die Energiewende&#8220;</title>
		<link>https://baukunst.art/wir-sabotieren-die-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2023 10:20:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeenergiegesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=4918</guid>

					<description><![CDATA[Klaus Mindrup war bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags und hat am Gebäudeenergiegesetz mitverhandelt. Seine Meinung ist: "Wir sabotieren die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt in Deutschland". ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Klaus Mindrup war bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags und hat am Gebäudeenergiegesetz mitverhandelt. Seine Meinung ist: &#8222;Wir sabotieren die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt in Deutschland&#8220;.</p>
<p>Im Interview teilt er seine Einschätzung darüber, ob die Regierung in der Lage ist, ihre Versprechen im Bereich der Energiewende überhaupt zu erfüllen, und äußert Kritik an Kanzler Scholz. <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gebaeudeenergiegesetz-wir-sabotieren-die-energiewende-klaus-mindrup-im-podcast-a-697a9793-ce90-4b6e-9c03-e56682684ef6" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie wollen wir in Zukunft heizen?</title>
		<link>https://baukunst.art/wie-wir-in-zukunft-heizen-sollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 10:35:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeenergiegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=3486</guid>

					<description><![CDATA[Eines der politischen Themen der letzten Wochen in Deutschland, das Hausbesitzer und Mieter gleichermaßen umtreibt ist, ist die Frage: Wie sollen wir in Zukunft heizen und wer soll das bezahlen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Eines der politischen Themen der letzten Wochen in Deutschland, das Hausbesitzer und Mieter gleichermaßen umtreibt ist, ist die Frage: Wie sollen wir in Zukunft heizen und wer soll das bezahlen?</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Um die Klimaziele zu erreichen, muss der CO2-Ausstoß bei Heizungen in Deutschland drastisch reduziert werden.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Die ersten Infos zum Entwurf eines neuen Gebäudeenergiegesetzes ließen noch viele Fragen offen, vor allem wie sich auch Menschen mit weniger Geld eine neue Heizung oder deren Umrüstung leisten können.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Die Reform des Gesetztes wurde vom Bundeskabinett genehmigt, die Diskussionen darüber jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Neu eingebaute Heizungen sollen ab dem 01.01.2024 mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Am 19. April äußersten sich Bundesbauministerin Klara Geywitz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bei einer <a href="https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/Webs/BMWSB/DE/2023/04/geg-bmwk.html" target="_blank" rel="noopener">Pressekonferenz</a> dazu.<br />
Demnach soll es ein zweiteiliges Förderkonzept geben, das sich aus einer Grundförderung und den sogenannten Klimaboni zusammensetzt. Das heißt, zur Grundförderung können unter bestimmten Voraussetzungen verschiedene Klimaboni ausbezahlt werden.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Die Grundförderung von 30 Prozent erhalten alle Bürgerinnen und Bürger, die ihr Eigentum selbst bewohnen, sowie private Vermieter mit bis zu sechs Wohneinheiten, in der eine davon selbst genutzt wird.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Der „Klimabonus I“ beträgt 20 Prozent und wird Hauseigentümern bewilligt, die einkommensabhängige Sozialleistungen erhalten oder freiwillig ihre alten Heizungen austauschen, obwohl sie laut Gebäudeenergiegesetz nicht dazu verpflichtet sind. Der Bonus ist für den Austausch von Kohleöfen, Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre alt sind, sowie Eigentümer, die ihre Immobilie vor 2002 bewohnt haben oder älter als 80 Jahre sind.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Den „Klimabonus II“ über 10 Prozent soll ein Anreiz für alle Eigentümer sein, bei denen grundsätzlich noch keine Austauschpflicht besteht und die trotzdem mindestens fünf Jahre vorher ihren alten Heizkessel durch eine neue Anlage ersetzen wollen.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Damit die Nachfrage nach Handwerkern und Produktionskapazitäten nicht überstrapaziert wird, soll die Antragstellung zeitlich gestaffelt werden.<br />
Förderfähig sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>ab 2024 alle Geräte, die älter als 40 Jahre (mit Herstellerdatum bis 31.12.1984) sind</li>
<li>ab 2025 alle Geräte, die älter als 35 Jahre (mit Herstellerdatum bis 31.12.1989) sind</li>
<li>ab 2026 alle Geräte, die älter als 30 Jahre (mit Herstellerdatum bis 31.12.1996) sind</li>
</ul>
<p data-pm-slice="0 0 []">Der ebenfalls auf 10 Prozent festgesetzte „Klimabonus III“ tritt in Kraft, wenn Heizungen, die jünger als 30 Jahre sind, nicht mehr repariert werden können. Hierzu kommt noch, dass die Heizkessel innerhalb eines Jahres und nicht wie normalerweise vorgeschrieben innerhalb von drei Jahren ausgetauscht werden müssen. Abgesehen von dem vorgestellten Förderprogramm soll es laut Bundesministerium Kreditförderungen und die schon vorhandene steuerliche Förderung im Einkommensrecht geben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
