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	<title>Mental-Health-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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		<title>Baukunst goes Venice – save the date</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 08:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Mental-Health]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig-Biennale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der August lädt zur Besinnung ein, doch der Herbst verspricht Großes: Am 17. Oktober treffen wir uns in Venedig zur Architekturbiennale 2025 – mit exklusiver Führung, Carlo Scarpa-Tour und Aperitif mit Abendessen in der legendären Locanda Montin. Dazu gesellen sich weitere Highlights der Baukunstakademie: Der dritte "KI-Lehrgang für Architekturbüros" startet im September, und erstmals bietet Psychologe Steffen Pöhlmann ab Oktober seinen Kurs "Architekten sind auch Menschen" zur mentalen Gesundheit an. Wenn wir uns im Oktober in Venedig treffen, zwischen Palladios Erbe und zeitgenössischen Installationen, werden wir nicht nur über Architektur sprechen. Wir werden über unsere Zukunft diskutieren, über die Rolle der Architektur in einer sich rasant wandelnden Welt, über unsere Verantwortung als Gestalterinnen und Gestalter des gebauten Raums.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/baukunst-goes-venice-save-the-date/">Baukunst goes Venice – save the date</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Liebe Kollegin, lieber Kollege,</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">während ich diese Zeilen schreibe, liegt der August in seiner ganzen sommerlichen Pracht vor uns. Auf den Baustellen und in den Büros herrscht <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ferienbetrieb</strong>, und manch einer nutzt die ruhigeren Wochen für strategische Überlegungen. Doch bereits jetzt richtet sich mein Blick auf den Herbst – traditionell die Zeit der großen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Architekturereignisse</strong>, der fachlichen Vertiefung und der kollegialen Begegnungen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach vielen Jahren in diesem wunderbaren Beruf weiß ich: Der Rhythmus unserer Profession folgt eigenen Gesetzen. Während andere Branchen im September langsam wieder anlaufen, <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">explodiert die Architekturwelt</strong> förmlich vor Aktivität. Messen, Biennalen, Symposien – als hätten sich alle Veranstalterinnen und Veranstalter verschworen, uns nach der Sommerpause mit geballter Inspiration zu versorgen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Venedig ruft – und wir antworten</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das absolute Highlight dieses Herbstes wird zweifellos unser gemeinsamer <a href="https://baukunst.art/kurse/architekturbiennale-2025-kuratierte-fuehrung/"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Besuch der Architekturbiennale in Venedig </strong></a>am 17. Oktober sein. Nach der erfolgreichen Gründung unserer Baukunst Akademie freue ich mich besonders, Sie zu diesem kuratierten Erlebnis einladen zu können. Fünf intensive Stunden werden wir gemeinsam durch die Giardini und das Arsenale wandeln, werden diskutieren, staunen und uns inspirieren lassen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Venedig im Oktober – das ist mehr als nur eine Biennale-Besichtigung. Es ist die Stadt ohne Sommerhitze und Touristenmassen, es sind die architektonischen Interventionen <a href="https://www.phaidon.com/agenda/architecture/articles/2017/april/27/a-carlo-scarpa-guide-to-venice/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Carlo Scarpas</strong></a> in ihrem ursprünglichen Kontext, es ist der Aperitif mit anschließendem Abendessen in der legendären <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong"><a href="https://locandamontin.com/" target="_blank" rel="noopener">Locanda Montin</a>,</strong> wo schon Peggy Guggenheim ihre Gäste empfing. Diese Investition in Ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung wird sich mehrfach auszahlen – Details zu den Teilnahmekosten folgen in der kommenden Woche über unseren Akademie-Newsletter.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Biennale 2025 verspricht besonders spannend zu sein. Nach Jahren der Krisenbewältigung – Pandemie, Energiewende, Materialknappheit – scheint sich die internationale Architekturszene neu zu erfinden. Die <a href="https://baukunst.art/venedig-2025-eine-kritische-wuerdigung-aussergewoehnlicher-biennale-positionen/"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ausstellungen </strong></a>deuten auf eine Rückbesinnung auf das Wesentliche hin: Wie bauen wir für Menschen? Wie integrieren wir Technologie, ohne die Seele der Architektur zu verlieren? Fragen, die uns alle umtreiben.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Künstliche Intelligenz – vom Hype zur Praxis</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Apropos Technologie: <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Unser Lehrgang &#8222;<a href="https://baukunst.art/kurse/lehrgang-ki-im-bueroalltag-1-2/">KI im Architekturbüro</a>&#8222;</strong> geht bereits in die dritte Runde. Die Nachfrage überrascht selbst mich, zeigt aber, wie groß und dringend der Bedarf an fundierter Weiterbildung in diesem Bereich ist. Im September bieten wir noch einmal die Möglichkeit, sich systematisch mit den Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz für unsere Planungspraxis auseinanderzusetzen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Was vor zwei Jahren noch wie Science-Fiction klang, ist heute Büroalltag: KI-gestützte Entwurfsvarianten, automatisierte Kostenschätzungen, intelligente Bauablaufplanungen. Doch die Erfahrung zeigt: Ohne fundiertes Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen dieser Werkzeuge bleiben sie Spielerei. Unser Lehrgang vermittelt das notwendige Rüstzeug, um KI sinnvoll und effizient einzusetzen – ohne dabei die architektonische Qualität aus den Augen zu verlieren.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Die menschliche Dimension</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Besonders freue ich mich über eine Novität in unserem Akademieprogramm: Steffen Pöhlmann, Gründungsmitglied unserer Baukunst Initiative und erfahrener Psychologe, wird ab Oktober einen vierteiligen Lehrgang zur Psychologie im Architekturbüro anbieten. Der Titel <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">&#8222;<a href="https://baukunst.art/kurse/psychologie-im-architekturbuero/">Architekten sind auch Menschen</a>&#8222;</strong> mag zunächst banal klingen, trifft aber einen brisanten und aktuellen Punkt unserer Profession.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In vier Modulen – &#8222;Unheilvermeidung&#8220;, &#8222;Grundbedürfnisse&#8220;, &#8222;Stimmungen&#8220; und &#8222;Eigenmächtigkeit&#8220; – vermittelt Pöhlmann psychologisches Know-how für den Büroalltag. Wie erkennen wir Stresssignale rechtzeitig? Wie schaffen wir ein positives Teamklima trotz Termindruck? Wie bewahren wir unsere kreative Energie in repetitiven Projektphasen?</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die besten Entwürfe entstehen nicht unter Dauerstress, sondern in einer Atmosphäre konzentrierter Gelassenheit. Teams, die aufeinander achten, sind nicht nur produktiver, sondern auch innovativer. Pöhlmanns Ansatz, psychologische Erkenntnisse direkt auf unseren Berufsalltag zu übertragen, halte ich für wegweisend.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Der große Zusammenhang</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Diese drei Veranstaltungen – <strong><a href="https://baukunst.art/lehrgaenge/">Biennale- Exkursion, KI- Lehrgang und Psychologie-Seminar</a></strong> – mögen auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch sie spiegeln die Komplexität unserer gegenwärtigen Berufspraxis wider: Wir müssen international denken (Venedig), technologisch auf der Höhe sein (KI) und dabei menschlich bleiben (mentale Gesundheit).</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Architektur der kommenden Jahre wird sich fundamental wandeln. Klimaneutralität, Ressourcenknappheit, demografischer Wandel – die Herausforderungen sind gewaltig. Gleichzeitig eröffnen neue Technologien ungeahnte Möglichkeiten. In diesem Spannungsfeld zu navigieren, erfordert mehr als fachliches Können. Es braucht Weitblick, Flexibilität und die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Unsere <a href="https://baukunst.art/akademie/"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Baukunst Akademie</strong></a> versteht sich als Plattform für genau diese Weiterentwicklung. Nicht als akademischer Elfenbeinturm, sondern als praxisnaher Ort des Austauschs unter Kolleginnen und Kollegen. Die Resonanz auf unsere bisherigen Veranstaltungen zeigt: Der Bedarf ist da, die Bereitschaft zur Weiterbildung größer denn je.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ein Blick nach vorn</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Herbst 2025 wird mehr sein als eine Aneinanderreihung von Fortbildungen. Er markiert einen Wendepunkt in der Art, wie wir unseren Beruf verstehen und ausüben. Die junge Generation drängt mit neuen Ideen und Arbeitsweisen in die Büros. Etablierte Kolleginnen und Kollegen suchen nach Wegen, ihre Erfahrung mit neuen Anforderungen zu verbinden. Und dazwischen stehen wir alle, verbunden durch die Leidenschaft für gute Architektur.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wenn wir uns im Oktober in Venedig treffen, zwischen Palladios Erbe und zeitgenössischen Installationen, werden wir nicht nur über Architektur sprechen. Wir werden über unsere Zukunft diskutieren, über die Rolle der Architektur in einer sich rasant wandelnden Welt, über unsere Verantwortung als Gestalterinnen und Gestalter des gebauten Raums.</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich lade Sie herzlich ein, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Nutzen Sie die Angebote unserer Akademie, aber vor allem: <strong>Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie kritisch, bleiben Sie im Gespräch</strong>. Die Architektur braucht engagierte Praktikerinnen und Praktiker, die über den Tellerrand blicken und gleichzeitig mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der August mag der Monat der Ruhe sein – der Herbst wird es definitiv nicht. Und das ist gut so. Denn Stillstand war noch nie die Stärke unserer Zunft.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mit kollegialen Grüßen und in Vorfreude auf inspirierende Begegnungen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ihr <strong><a href="mailto:sr@baukunst.art">Stuart Stadler</a></strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/baukunst-goes-venice-save-the-date/">Baukunst goes Venice – save the date</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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