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	<title>Stadtplanung | Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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	<title>Stadtplanung | Baukunst</title>
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		<title>Wenn Institutionen schrumpfen: Die Bundesbank verlässt Bockenheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 09:59:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Betonriegel verlässt Bockenheim. Was das für Frankfurt, den Denkmalschutz und die Frage bedeutet, was öffentliche Bauten repräsentieren sollen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Bundesbank schrumpft, das Gold bleibt. Frankfurt vor einer stadtplanerischen Weichenstellung</h1>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Abzug der Deutschen Bundesbank aus ihrem denkmalgeschützten Hauptsitz in Frankfurt-Bockenheim ist kein bloßer Umzug, sondern ein stadtplanerischer Einschnitt mit Signalwirkung weit über den Finanzplatz hinaus.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im März 2026 bestätigte Bundesbankpräsident Joachim Nagel, was ein Wirtschaftlichkeitsgutachten mit externer Beratung nahegelegt hatte: Die Notenbank kehrt nicht in das 1972 fertiggestellte Gebäude an der Wilhelm-Epstein-Straße zurück. Ein Grundsatzbeschluss des Vorstands besiegelte das Ende einer über fünfzigjährigen Ära. Die Rückkehr in das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Gebäude hätte Investitionen von rund 1,6 Milliarden Euro erfordert, die auf Betrieb und Instandhaltung hochgerechneten Gesamtkosten bis 2067 beliefen sich laut Bundesbank auf 2,9 Milliarden Euro. Vierzig geprüfte Varianten ergaben das gleiche Bild: Ein Neubau oder kernsaniertes Bestandsgebäude in Innenstadtnähe ist günstiger.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das ist ökonomisch nachvollziehbar. Architektonisch und stadtplanerisch wirft die Entscheidung dennoch Fragen auf, die Frankfurt noch lange beschäftigen werden.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Was sagt der Denkmalschutz, wenn der Eigentümer geht?</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das Hauptgebäude der Bundesbank, ein 54 Meter hoher und 220 Meter breiter Betonriegel des Frankfurter Büros ABB, steht seit 2022 unter Denkmalschutz. Es ist ein charakteristisches Beispiel des Brutalismus der frühen 1970er Jahre, raffinierter komponiert, als der erste Blick vermuten lässt: Aufzugsschächte gliedern den Baukörper in Haupt- und Nebenflügel, ein Staffelgeschoss akzentuiert den Mitteltrakt als leises Frontispiz, einen fernen Anklang an Palastarchitektur. Genau darin lag der ursprüngliche Anspruch.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Hessische Landesdenkmalpflege ist nun gefordert, den Übergang zu begleiten. Der Bebauungsplan weist das rund zehn Hektar große Gelände als Fläche für den Gemeinbedarf aus. Eine Nutzungsänderung hin zu Wohnbau wäre ohne Zustimmung der Stadt Frankfurt nicht möglich, wie Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) bestätigte. Das ist baurechtlich klar geregelt. Weniger klar ist, wie das Gebäude dauerhaft wirtschaftlich betrieben werden kann, wenn schon die Bundesbank daran gescheitert ist. Diese Frage verdient eine ehrliche Antwort, bevor ein Wettbewerb ausgelobt wird.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die geplante Nachnutzung ist bekannt: Die Europäische Schule Frankfurt soll auf dem Gelände eine neue Heimat finden. EZB-Präsidentin Christine Lagarde nannte die Einigung einen „Durchbruch&#8220;, Schuldirektorin Anastazija Avsec sprach von einem Wunder. Der bisherige Schulstandort ist seit Jahren durch Platzmangel und provisorische Bauten geprägt. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) hält es für realistisch, noch in dieser Dekade mit dem Bau zu beginnen; in vier bis sechs Jahren könnte die Schule fertig sein. Im Jahr 2027 ist ein Wettbewerb vorgesehen. Das ist, gemessen an Frankfurter Planungsgeschwindigkeiten, ambitioniert.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Welche Signalwirkung hat der Verzicht auf Repräsentation?</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nagel hat ausdrücklich betont, die neue Bundesbank-Zentrale müsse nicht repräsentativ sein. Das ist eine bemerkenswerte Aussage. Nicht wegen der Kostendisziplin, die sie signalisiert, sondern wegen der institutionellen Selbstwahrnehmung, die dahintersteckt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Öffentliche Institutionen kommunizieren über ihre Bauten. Das Bundesbank-Gebäude von 1972 sprach eine eindeutige Sprache: Unabhängigkeit, Solidität, Distanz zu den Geschäftsbanken in der westlichen City. Die periphere Lage am nordwestlichen Stadtrand war keine Verlegenheitslösung, sondern Programm. In der Wahl zwischen Nähe und Abstand hatte man sich bewusst für Abstand entschieden, gegenüber der Politik ebenso wie gegenüber dem Markt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nun zieht die Bundesbank zwischen die Geschäftsbanken ins Bankenviertel, nahe der früheren Landeszentralbank an der Taunusanlage, wo sie ohnehin schon mehrere Etagen des Hochhauses Trianon belegt. Der Erwerb eines neuen Hauptsitzes soll innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen werden. Kriterium Nummer eins der Belegschaft, laut interner Umfrage: gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das ist pragmatisch. Und es ist symptomatisch. Die Bundesbank des 21. Jahrhunderts ist nicht mehr die Hüterin der D-Mark, sie operiert im Schatten der Europäischen Zentralbank (EZB), deren Eurotower im Ostend auf spektakuläre Fernwirkung kalkuliert ist. Christine Lagarde residiert dort, ihren Namen kennt heute jedes Kind. Die institutionelle Hierarchie lässt sich nicht mehr in Beton gießen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bleibt das Gold. Rund 1700 Tonnen Goldbarren lagern im Tresor unter dem alten Gelände, laut Bilanz der Deutschen Bundesbank rund 395,2 Milliarden Euro wert (Jahresabschluss 2024). Sie bleiben am alten Standort, gut bewacht, abgetrennt vom übrigen Areal. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit wollte niemand das Gold nach New York verlagern. Das ist verständlich. Es ergibt aber die eigenartige Situation, dass die Bundesbank ihr Symbolischstes zurücklässt, während sie selbst weiterzieht.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für Frankfurt ergeben sich aus dem Abzug stadtplanerische Chancen und Risiken zugleich. Das Gelände in Bockenheim ist erschlossen, planungsrechtlich gesichert und groß genug für eine eigenständige Quartiersentwicklung. Die angedachte U4-Verlängerung würde die Anbindung künftig verbessern. Dass ein Frankfurter Makler öffentlich für einen Abriss des Betongebäudes und einen vollständigen Wohnungsneubau plädiert hat, zeigt, welcher Verwertungsdruck auf solchen Lagen lastet.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nagel hat dem klar widersprochen: Auch ein neuer Eigentümer sei an den Denkmalschutz gebunden. Das ist die korrekte Rechtslage. Ob sie im politischen Alltag auch Bestand hat, wenn städtischer Wohnungsdruck und Sanierungskosten gegeneinander abgewogen werden, bleibt abzuwarten. Die Hessische Bauordnung (HBO) und das Hessische Denkmalschutzgesetz (HDSchG) bieten dem Gebäude einen starken formalen Schutz. Formaler Schutz und tatsächliche Pflege sind jedoch nicht dasselbe.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Wettbewerb für die Europäische Schule, geplant für 2027, wird zeigen, ob Frankfurt die seltene Gelegenheit nutzt, einen denkmalgeschützten Großbau des 20. Jahrhunderts einer nachhaltigen Nachnutzung zuzuführen. Das wäre eine Aufgabe für Architektinnen und Architekten mit Haltung, nicht nur mit Renditerechner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">
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		<title>Baukulturförderung in Österreich: Ein Anfang, aber kein Durchbruch</title>
		<link>https://baukunst.art/baukulturfoerderung-in-oesterreich-ein-anfang-aber-kein-durchbruch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Baukulturförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufspolitik Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit 400.000 Euro startet Österreich die erste föderale Baukulturförderung. Ein symbolischer Schritt, der zeigt, dass Politikerinnen und Politiker die Bedeutung von Qualitätsarchitektur erkannt haben – doch die Mittel bleiben bescheiden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 data-renderer-start-pos="535">Jahrzehntelange Forderung wird endlich Realität</h1>
<p data-renderer-start-pos="584">Es ist ein Tag, auf den Praktikerinnen und Praktiker aus Architektur, Stadtplanung und verwandten Disziplinen lange gewartet haben: Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) vergab erstmals eine Baukulturförderung. Ab 1. September 2025 können bis zum 30. September Kommunen, Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen Anträge einreichen. Mit insgesamt 400.000 Euro werden Projekte finanziert, die qualitätsvolle Vorhaben und Prozesse in Architektur, Freiraum- und Stadtgestaltung unterstützen. Das Geld teilt sich in zwei Töpfe: 325.000 Euro für konkrete Projekte und Prozesse, 75.000 Euro für baukulturelle Bildung.</p>
<p data-renderer-start-pos="1232">Die Forderung nach einer solchen Förderung ist nicht neu. Sie findet sich seit Jahren in den Empfehlungen des Österreichischen Baukulturreports, jenem maßgeblichen Strategiepapier, das die Bundesregierung alle fünf Jahre in Auftrag gibt. Der vierte Report von 2022 schlug sogar die Gründung einer eigenständigen Agentur für Baukultur vor – mit einem Baukulturförderprogramm als Kernaufgabe. Dass diese Förderung nun endlich Wirklichkeit wird, verdankt sich not only dem politischen Willen, sondern auch dem konstanten Druck von Interessensvertretungen wie der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen, die das Programm aktiv mitunterstützt.</p>
<h1 data-renderer-start-pos="1871">Phase 0 und gute Vorbereitung: Europäische Best Practice kommt nach Österreich</h1>
<p data-renderer-start-pos="1951">Ein besonderes Augenmerk des Programms liegt auf der sogenannten Phase 0 – jenem oft unterschätzten Moment, in dem die Grundlagen für erfolgreiche Projekte gelegt werden. Standort- und Bedarfsanalysen, Machbarkeitsstudien, Beteiligungsprozesse: genau diese Leistungen können mit der neuen Förderung unterstützt werden. Das ist eine sinnvolle Fokussierung. Eine gute Vorbereitung spart nicht nur später Kosten durch vermeidbare Planungsänderungen, sondern erhöht auch die Qualität der Endprodukte und erschließt oft Einsparungspotenziale durch intelligente Synergien und Umnutzungen.</p>
<p data-renderer-start-pos="2535">Mit dieser Ausrichtung folgt Österreich europäischen Vorbildern. Die Davos Declaration, auf die sich 2018 Kulturminister:innen europäischer Länder einigten, betont genau diese ganzheitliche, qualitätsorientierte Herangehensweise. Länder wie Deutschland und Schweiz praktizieren ähnliche Fördermodelle seit Jahren – mit messbaren Erfolgen bei der Hebung der Planungsqualität im öffentlichen Raum.</p>
<h1 data-renderer-start-pos="2932">Kritischer Blick: Ist 400.000 Euro ausreichend?</h1>
<p data-renderer-start-pos="2981">Trotz dieser positiven Signale bleibt die kritische Frage: Reichen 400.000 Euro wirklich aus, um Baukultur bundesweit zu stärken? Zum Vergleich: Die Länder Deutschland und die Schweiz investieren in ihre Baukulturförderung deutlich höhere Beträge pro Jahr. In Österreich verteilen sich diese 400.000 Euro auf ein ganzes Land mit neun Bundesländern, Hunderten von Gemeinden und einer vielfältigen Akteurslandschaft. Das ergibt eine durchschnittliche Förderung, die schnell aufgebraucht ist – besonders wenn hochwertige Prozesse mit intensiver Beteiligung gefördert werden sollen.</p>
<p data-renderer-start-pos="3561">Dennoch: Ein Anfang ist ein Anfang. Dieser erste Call zeigt, dass die Bundesebene bereit ist, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Ob die Mittel in Zukunft aufgestockt werden, hängt von zwei Dingen ab: erstens vom politischen Willen, zweitens vom Erfolg dieses Pilotprogramms. Projektverantwortliche und Antragstellerinnen und Antragsteller sollten daher ihre besten Projekte einreichen – nicht um Geld zu verschleudern, sondern um zu zeigen, welches Potenzial in systematischer Baukulturförderung liegt.</p>
<h1 data-renderer-start-pos="4063">Wer darf einreichen? Eine offene, aber komplexe Handhabung</h1>
<p data-renderer-start-pos="4123">Die Ausschreibung ist bemerkenswert offen: Städte und Gemeinden können ebenso antragen wie Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen. Für diese Gruppen gilt: österreichische Staatsbürgerschaft oder ständiger Wohnsitz in Österreich. Das ist inklusiv gedacht und würdigt die Tatsache, dass Baukultur nicht nur von institutionellen Akteuren vorangetrieben wird, sondern auch von engagierten Bürgern und Bürgerinnen, lokalen Initiativen und Privatpersonen.</p>
<p data-renderer-start-pos="4575">Allerdings birgt diese Offenheit auch Komplexität. Die Antragstellung erfordert detaillierte Projektbeschreibungen, Kostenkalkulation nach Bundesvergabegesetz, CV und Referenzen der verantwortlichen Personen sowie Nachweise über sonstige Förderungen aus öffentlicher Hand. Das ist sachlich richtig – Transparenz und Nachverfolgbarkeit sind in der Kulturförderung geboten – kann aber kleineren Gemeinden oder Initiativen ohne professionelle Projektmanagement-Erfahrung Hürden aufbauen. Eine Beratungsstelle oder digitale Checklisten wären wünschenswert gewesen.</p>
<h1 data-renderer-start-pos="5137">Der berufspolitische Kontext: Chancen für Architektinnen und Architekten</h1>
<p data-renderer-start-pos="5211">Aus berufspolitischer Perspektive ist die neue Förderung bedeutsam. Sie signalisiert, dass Qualitätsarchitektur und Stadtplanung nicht länger als Luxusausstattung gelten, sondern als Investition in gesellschaftliche Lebensqualität, Klimaschutz und Wohnzufriedenheit. Damit werden die strategischen Leitgedanken des Baukulturreports – etwa &#8218;Öffentliche Mittel an Qualitätskriterien knüpfen&#8216; – in konkrete Förderprogramme übersetzt.</p>
<p data-renderer-start-pos="5643">Für Architektinnen und Architekten, die sich auf Prozessgestaltung spezialisiert haben – auf Beteiligung, Stakeholder-Management, Planung im Dialog – eröffnet sich ein neues Betätigungsfeld. Die Bundeskammer der Ziviltechniker:innen hatte die Ausschreibung mitgestaltet; dies zeigt, dass die Interessensvertretung des Berufsstandes proaktiv mitgestaltend agiert, anstatt nur von außen zu kommentieren.</p>
<h1 data-renderer-start-pos="6046">Ausblick: Der fünfte Baukulturreport und die Zukunft</h1>
<p data-renderer-start-pos="6100">Spannend ist auch der Blick in die unmittelbare Zukunft: Der fünfte Österreichische Baukulturreport wird derzeit erarbeitet und wird Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Baukultur enthalten. Wird er die Mittel für das Förderprogramm erhöhen? Wird er weitere Instrumente vorschlagen, etwa gesetzliche Verankerungen oder strukturelle Reformen in den Planungsprozessen? Diese Fragen sind offen – und sie werden Anlass für intensive Diskussionen unter Fachleuten bieten.</p>
<p data-renderer-start-pos="6574">Der heute verfügbare Förderrahmen ist ein wichtiger Anfang. Er beweist: Baukultur ist auf der politischen Agenda angekommen. Dass die Mittel begrenzt sind, ist weniger ein Scheitern als vielmehr ein Eingeständnis, dass finanzielle Ressourcen auch in der Kultur nicht unbegrenzt sind. Umso wichtiger ist es nun, dass die einmal bereitgestellten Mittel wirksam und beispielgebend eingesetzt werden – um zu zeigen, dass Baukulturförderung nicht nur idealistisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist.</p>
<p data-renderer-start-pos="7073"><strong data-renderer-mark="true">FAZIT:</strong> Die neue Baukulturförderung Österreichs ist ein wichtiges Signal. Sie zeigt politischen Willen und Erkenntnis, dass hochwertige Architektur und Stadtplanung öffentliche Güter sind, in die es sich zu investieren lohnt. Mit 400.000 Euro ist es allerdings eher ein Anfang als ein großer Wurf. Wer Baukultur in Österreich nachhaltig stärken will, wird früher oder später um höhere Budgets und strukturelle Verankerung nicht herumkommen. Bis dahin gilt: Die Qualität der ersten Förderrunde wird zeigen, ob dieses Modell tragfähig ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steinerne Stadtlandschaft: Wie der Gendarmenmarkt zum Symbol für Berlins städtebaulichen Diskurs wurde</title>
		<link>https://baukunst.art/steinerne-stadtlandschaft-wie-der-gendarmenmarkt-zum-symbol-fuer-berlins-staedtebaulichen-diskurs-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2025 10:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin / Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gendarmenmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Umbau des Gendarmenmarkts spaltet die öffentliche Meinung - der traditionsreiche Berliner Platz steht exemplarisch für grundlegende stadtplanerische Debatten der Hauptstadt. Eine architektonische Analyse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="0 0 []">Der Gendarmenmarkt und Berlins ewiger Planungskonflikt</h1>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach zweijähriger Umgestaltung präsentiert sich der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Gendarmenmarkt</strong> in Berlin-Mitte wieder der Öffentlichkeit – und löst prompt eine heftige <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Debatte</strong> aus. Die Kritik am Ergebnis der 21-Millionen-Euro-Sanierung ist vielsagend: Während die einen eine &#8222;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Steinwüste</strong>&#8220; beklagen, verteidigen andere die historische Authentizität des neugestalteten Platzes. Der Fall ist paradigmatisch für die tiefgreifenden Konflikte in der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Berliner Stadtplanung</strong>.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Kahl und karg oder historisch korrekt?</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Vorwurf ist simpel und schmerzhaft: Der renovierte Platz sei zu karg, zu steinern, es fehle das <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Grün</strong>. In sozialen Medien firmiert der Gendarmenmarkt inzwischen als &#8222;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Stadtglatze</strong>&#8222;. Tatsächlich zeigt die gekrümmte Oberfläche des Platzes eine auffallende Kahlfläche zwischen den beiden Domen und dem Konzerthaus. Was die Kritiker jedoch übersehen: Die heutige Gestaltung orientiert sich bewusst an der historischen Platzanlage aus <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">DDR-Zeiten</strong>.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bausenator Christian Gaebler (SPD) verteidigt den Umbau: &#8222;Man kann da immer unterschiedlicher Meinung sein&#8220;, räumt er ein, besteht aber auf der Richtigkeit des Gesamtkonzepts. Dem liegt eine fundamentale Planungsentscheidung zugrunde: Nicht die wilhelminische Bepflanzung sollte wiederhergestellt werden – wie etwa CDU-Politiker Armin Laschet mit historischen Postkarten fordert – sondern die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">multifunktionale Nutzbarkeit</strong> des Platzes.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Geschichte eines wandelbaren Stadtraums</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die wenigsten Kritiker scheinen sich der komplexen Geschichte des Platzes bewusst zu sein. Ursprünglich im 17. Jahrhundert als Marktplatz angelegt, durchlief der Gendarmenmarkt zahlreiche Metamorphosen: Er diente als Friedhof, war kurzzeitig ein Experimentierfeld wilhelminischer Gartenkunst, wurde unter den Nationalsozialisten zum Parkplatz degradiert und erhielt in der DDR jene quadratische Pflasterstruktur, die heute restauriert wurde.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Diese Reminiszenz an die DDR-Gestaltung wurde bereits 2010 in den Planungen festgelegt – keine spontane Entscheidung der aktuellen Sanierung. Kritiker verkennen zudem die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">praktischen Anforderungen</strong>: Der Platz muss flexibel für Open-Air-Konzerte, den Weihnachtsmarkt und andere Veranstaltungen nutzbar bleiben, was durch zu dichte Bepflanzung verhindert würde.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Symptom eines tieferen Konflikts</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die erregte Debatte um den Gendarmenmarkt ist mehr als ein ästhetischer Disput – sie spiegelt einen fundamentalen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">städtebaulichen Konflikt</strong> wider, der Berlin seit Kriegsende prägt. In einem bemerkenswerten historischen Parallellauf entwickelten sowohl Albert Speer in den letzten Kriegsjahren als auch Hans Scharoun in der Nachkriegszeit ähnliche Visionen: die parkartige Auflockerung der Stadtlandschaft.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Während Speer eine luftkriegsgerechte Stadt plante, sah Scharoun die Chance, den Traum des &#8222;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Neuen Bauens</strong>&#8220; zu verwirklichen. Sein &#8222;Kollektivplan&#8220; von 1945 ging von einer restlos zerstörten Stadt aus, die &#8222;bis in den Grund auszuradieren sei&#8220;, um auf bereinigter Fläche eine neue Stadt zu errichten. Zwar scheiterte dieser Plan, doch seine Ideen wirken bis heute nach – sichtbar in der anti-urbanen Tendenz vieler Berliner Planungen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Diese &#8222;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">morbus scharounensis</strong>&#8222;, wie Kritiker sie nennen, zeigt sich in einer tiefen Abneigung gegen städtische Dichte und klassische Urbanität: der Neigung, Geraden zu brechen, bevor sie zu einer Linie werden; einem Rechteck die Spitze abzuschneiden; einem Würfel eine Delle zu verpassen. Die Angst vor Symmetrie, Regelhaftigkeit, Klassizität scheint in Berlin endemisch.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Blockrandbebauung versus Stadtlandschaft</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der tiefe Konflikt zwischen den Polen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Blockrandbebauung</strong> und aufgelockerter <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Stadtlandschaft</strong> bestimmt Berlins Planungsdebatten seit Jahrzehnten. Das &#8222;Berliner Mietshaus&#8220; – urban, verdichtet, nutzungsgemischt und mit seiner parzellierten Blockstruktur von großer Flexibilität – steht gegen das Scharoun&#8217;sche Ideal der Wohnzelle im Grünen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Verfechter der klassischen Stadtgestalt beklagen heute, dass es der modernen Architekturelite in Berlin an Mut zur städtebaulichen Klarheit mangelt, zur Schaffung geordneter und definierter Stadträume. Der Olivaer Platz gilt als Paradebeispiel: ein Nicht-Platz, der weder Park noch urbaner Raum ist, sondern eine diffuse &#8222;multifunktionale&#8220; Fläche. Der Walter-Benjamin-Platz hingegen zeigt, wie auch in der Gegenwart ein urbaner Platz mit Kolonnaden, Springbrunnen und Mischnutzung gelingen kann.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Bedarf nach echter urbaner Qualität</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die aktuelle <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wohnungskrise</strong> intensiviert den Diskurs. Kritiker des gegenwärtigen Planungsparadigmas fordern eine &#8222;rigorose Verdichtung&#8220; der Innenstadt im Interesse einer &#8222;nachhaltigen Urbanität&#8220;. Sie argumentieren, dass die vor 150 Jahren gebauten Gründerzeithäuser die nachhaltigsten Gebäude sind – gerade weil sie nicht abgerissen wurden und sich über Generationen als anpassungsfähig erwiesen haben.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Flughafen Tempelhof biete die &#8222;letzte Gelegenheit&#8220;, einen &#8222;weltstädtischen, urbanen Stadtraum&#8220; zu schaffen. Doch statt eines ambitionierten städtebaulichen Projekts wird dort ein &#8222;Ideenwettbewerb&#8220; ausgelobt, bei dem vor allem eines gilt: &#8222;kein Wohnungsbau&#8220;.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Berlins verpasste Chancen</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die erregte Debatte um den Gendarmenmarkt illustriert einen wesentlichen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Identitätskonflikt</strong> der Hauptstadt: Wie urban will Berlin sein? Die Antwort der modernen Stadtplanerinnen und Architekten bleibt ambivalent und widersprüchlich. Einerseits werden historische Werte beschworen, andererseits scheut man vor der Konsequenz zurück – der Akzeptanz städtischer Dichte und Steinernheit.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Vielleicht ist die &#8222;Stadtglatze&#8220; am Gendarmenmarkt genau das, was Berlin verdient – ein steinerner Spiegel der ungelösten Frage, ob die Stadt ihre großstädtische Identität annehmen will oder weiterhin von der grünen Anti-Stadt träumt. Die wahre Schönheit dieses Platzes mag, wie ein Kommentator bemerkt, &#8222;nicht Instagram-tauglich&#8220; sein – doch genau darin könnte ihre zeitlose Qualität liegen.</p>
<hr data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="rule" data-prosemirror-node-block="true" />
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der umgestaltete Gendarmenmarkt fordert uns heraus, über fundamentale Fragen der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Stadtgestaltung</strong> nachzudenken. Anstatt nur über fehlende Bäume zu klagen, sollten Architektinnen und Stadtplaner den tieferen Konflikt adressieren: Berlins unentschlossene Haltung zur Urbanität. Der Platz ist nicht nur ein Ort – er ist ein Argument in einer Debatte, die die Hauptstadt seit Kriegsende führt und bis heute nicht abschließen konnte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feuer als Stadtplaner: Wie Los Angeles aus der Asche lernen könnte, aber nicht will</title>
		<link>https://baukunst.art/feuer-als-stadtplaner-wie-los-angeles-aus-der-asche-lernen-koennte-aber-nicht-will/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 09:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienzarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die verheerenden Brände in Los Angeles im Januar 2025 offenbaren eine neue Realität für Architektur und Stadtplanung. Eine Metropole zwischen Wiederaufbau, sozialer Spaltung und ökologischer Resilienz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="0 0 []">Los Angeles und das Pyrozän: Architektur im Zeitalter der Feuersbrünste</h1>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Januar 2025 wird in die Geschichte von Los Angeles eingehen. Mit dem Eaton Fire und dem Palisades Fire erlebte die Metropole die zweit- und drittschlimmsten <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Brandkatastrophen</strong> aller Zeiten. Über 16.000 Gebäude wurden zerstört, mindestens 29 Menschen verloren ihr Leben. Ganze Viertel wie Altadena im Norden und Teile von Malibu an der Pazifikküste liegen in Schutt und Asche.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8222;Das unglaubliche Ausmaß der Zerstörung zeigt, dass <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Waldbrände</strong> viel weiter in die Städte vordringen können als gedacht&#8220;, sagt Geoff Manaugh, Autor und Experte für Architektur und Stadtplanung. &#8222;Wir müssen unsere Häuser in Zukunft anders planen, und wir müssen uns so verhalten, als seien wir permanent von <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Feuer</strong> bedroht – weil wir es ab jetzt sind.&#8220;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Stephen Pyne, emeritierter Professor an der Arizona State University, prägte einen Begriff für dieses neue Zeitalter: das <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Pyrozän</strong>. Eine Ära, in der das Feuer nicht mehr nur natürliches Element, sondern zur allgegenwärtigen Bedrohung wird. Los Angeles scheint diesen Zustand früher zu erreichen als andere Metropolen.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Anatomie der Katastrophe</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Ursachen für die verheerende Ausbreitung der Feuer waren komplex. Zwei feuchte Jahre hatten üppige Vegetation entstehen lassen, gefolgt von extremer Trockenheit. Als die berüchtigten Santa-Ana-Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometer pro Stunde einsetzten, verwandelten sie die Stadt in einen Brandherd.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Doch eine Überraschung erlebten viele Expertinnen und Experten nach den Flammen: Die Natur erholte sich erstaunlich schnell. Während Häuser in Trümmern lagen, standen viele Bäume noch – angesengt, aber lebendig. Die kalifornische Behörde für Wald und Brandschutz (CalFire) erklärt: &#8222;Die Bauten waren in der Regel weit trockener als Äste und Stämme, die zudem mit natürlichen Brandhemmern wie einer dicken Borke ausgestattet sind.&#8220; In Altadena blieben die bis zu 40 Meter hohen Himalaja-Zedern, Amerikanische Platanen und kalifornische Eichen weitgehend verschont.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Acht Wochen nach den Bränden zeigen Luftaufnahmen bereits frisches Grün und bunte Blütenteppiche in den verkohlten Canyons. Besonders die für Südkalifornien typischen &#8222;Fire followers&#8220; – <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Pflanzenarten</strong> wie Buschmalven, Feuermohn und Herzblumen – sprießen aus den mineralstoffreichen, verbrannten Böden.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Geographie der sozialen Spaltung</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8222;Die soziale Geografie von Los Angeles folgt der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Gefahrengeografie</strong>&#8222;, erklärt der Wiener Architekt Wolfgang Kölbl, Autor des Buches &#8222;Los Angeles Endzeitmoderne&#8220;. &#8222;Für die Arbeiter wurden die zentralen Lagen auf ebenem Feld entwickelt. Die Gefahrenlagen an den Hügeln oder am Meer hingegen muss man sich leisten können.&#8220;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dieses Phänomen, von Kölbl als &#8222;Malibu-Effekt&#8220; bezeichnet, führt zu einem paradoxen Muster: Die Wohlhabenden leben in den gefährdetsten Gegenden, während ärmere Viertel wie South Central relativ sicher sind. &#8222;Der Aufwand für Erschließung und Erhaltung ist in den Hügellagen wesentlich höher, oft ist kein Versicherungsschutz möglich. Die einzige Sicherheit, die man sich damit erkauft, ist eine solide Schutzdistanz zur Armut.&#8220;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Folgen der Brände drohen diese soziale Kluft weiter zu vertiefen. In Altadena, einem vormals vielfältigen Viertel mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen, waren viele Häuser nicht oder unzureichend versichert. &#8222;Die Folgen des Feuers werden die sozialen Probleme von Los Angeles weiter verschärfen&#8220;, warnt die Wiener Architektin Christiane Feuerstein. &#8222;Leistbarer Wohnraum war bereits vorher ein rares Gut. Da nicht nur Wohnraum, sondern auch Arbeitsplätze zerstört wurden, werden jetzt noch mehr Personen auf der Suche sein.&#8220;</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Das Trauma des Wiederaufbaus</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Weg zurück ins normale Leben ist für die Betroffenen lang und steinig. Dies zeigt die Geschichte von Carla und Kevin Fern (Name geändert), deren Haus bereits beim Woolsey-Feuer 2018 zerstört wurde. Trotz behördlicher Versprechen, die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Genehmigungsverfahren</strong> zu beschleunigen, dauerte es fast zwei Jahre, bis sie eine temporäre Erlaubnis für ein Tiny House auf ihrem Grundstück erhielten. Erst nach fast sechs Jahren konnten sie mit dem tatsächlichen Wiederaufbau beginnen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8222;Pushing the envelope on innovation, such as low-carbon and non-toxic building materials, no matter how aligned with broader climate and public health policy goals, is next to impossible&#8220;, beklagt Fern, die als Energieberaterin arbeitet. &#8222;Viele Optionen, die uns geholfen hätten, schneller und nachhaltiger zu bauen, fielen unter den Tisch, weil die Genehmigungen zu kostspielig und zeitaufwendig waren.&#8220;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei ihrem <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wiederaufbau</strong> setzten die Ferns auf <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Feuerresistenz</strong>: nicht brennbare MgO-Platten statt Gipskarton, feuerfeste Tondachziegel, unbelüftete Kathedraldecken und laminierte Fenster, die fliegenden Glutpartikeln standhalten. Zudem installierten sie Wasserkanonen mit Sensoren, die das Haus automatisch besprühen, wenn sich ein Feuer nähert.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Strategien für die brennende Stadt</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Rob Olshansky, emeritierter Professor für Stadtplanung an der University of Illinois, warnt vor überhasteten Reaktionen: &#8222;Der vorherrschende Diskurs in Los Angeles ist derzeit Tempo, Tempo, Tempo. Aber überstürzt genau wie vorher wieder aufzubauen ist ein Extrem, und verbrannte Gebiete als Tabula rasa zu behandeln ein anderes. Die Realität liegt irgendwo dazwischen.&#8220;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Olshansky, der mit Laurie Johnson das Buch &#8222;After Great Disasters&#8220; verfasste, analysierte drei <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wiederaufbau-Szenarien</strong>nach kalifornischen Megabränden:</p>
<ol class="ak-ol" start="1" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="orderedList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wiederaufbau wie gewohnt</strong>: Schnelle Rückkehr zur Normalität ohne grundlegende Änderungen.</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Gesteuerter Rückzug</strong>: Überlebende werden motiviert, in weniger gefährdete Gebiete umzuziehen.</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Resilienz-Knoten</strong>: Gemeinschaften integrieren robuste Brandschutzmaßnahmen, einschließlich defensiver Pufferzonen.</p>
</li>
</ol>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Sowohl Olshansky als auch Brandopfer Fern plädieren für eine gemeinschaftsgesteuerte Erholung: &#8222;Wiederaufbau sollte kein Top-down-Prozess sein, sondern von unten nach oben beginnen – wie jede Gemeindeentwicklung&#8220;, betont Olshansky.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Die Detroitisierung von Los Angeles?</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wolfgang Kölbl sieht nach dem Versagen bei Katastrophenvorsorge und -einsatz eine düstere Zukunft: &#8222;Los Angeles droht eine <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Detroitisierung</strong>.&#8220; Ähnlich wie in der einstigen Motorstadt könnten wohlhabende Stadtteile eigene Kommunen bilden, mit eigener Feuerwehr, die aus eigenen Steuern finanziert wird. Zurück bliebe eine verarmte Reststadt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Sowohl Fern als auch Olshansky sorgen sich um <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Klima-Gentrifizierung</strong> – ein Prozess, bei dem wohlhabendere Bewohnerinnen und Investoren größere und exklusivere Häuser bauen und Menschen mit weniger Ressourcen verdrängen. In Santa Rosa sind die Immobilienpreise seit den Bränden 2017 um 93 Prozent gestiegen, was die Rückkehr vieler Bewohner erschwert. In Los Angeles sind die Mietpreise nach den Bränden bereits um 20 Prozent in die Höhe geschnellt.</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Feuer als Lehrer: Resilienz neu denken</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Wiederaufbau bietet jedoch auch Chancen für mehr Resilienz. Statt der ikonischen, aber gefährlichen Palmen könnten heimische, feuerwiderstandsfähige Pflanzen die Landschaft prägen. &#8222;Palmen bieten keinen Schatten, keinen Lebensraum für irgendetwas, und während Bränden fungieren sie als Glutpartikel-Katapulte&#8220;, erklärt Olshansky.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Carla Fern und ihr Mann haben diesen Ansatz bereits übernommen. Sie entfernten invasive Pflanzen aus den Brandgebieten und pflanzten 30 heimische Eichen und andere feuerwiderstandsfähige Gewächse. Um ihr Haus herum schufen sie eine 30-Fuß-Sicherheitszone mit reduzierter Vegetation.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8222;Wir versuchen, vom <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Feuer zu lernen</strong> und seine Lektionen anzunehmen&#8220;, sagt Fern. Ihr Ehemann ergänzt: &#8222;Feuerwiderstandsfähige Landschaftsgestaltung kann eine erste Verteidigungslinie sein. Die Chumash-Ältesten hatten das schon vor langer Zeit herausgefunden. Die indigenen Völker dieser Küstenregion besitzen Weisheit darüber, wie man mit Vegetation umgeht, um Feuer und andere Lebensnotwendigkeiten zu managen.&#8220;</p>
<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="heading" data-prosemirror-node-block="true">Fazit: Neue Architektur für das Pyrozän</h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Brandkatastrophen von Los Angeles verdeutlichen, dass <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Klimawandel</strong> und soziale Fragen untrennbar miteinander verwoben sind. Eine nachhaltige Architektur für das Pyrozän erfordert nicht nur neue Baumaterialien und Konstruktionsmethoden, sondern auch ein grundlegendes Umdenken im Verhältnis zwischen Mensch, Natur und gebauter Umwelt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für die Zukunft der Stadt könnten gemeinschaftliche Landstrategien ein Lösungsweg sein. Mehrere Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer könnten angrenzende Grundstücke kaufen, um Verteidigungszonen zu schaffen – ähnlich dem &#8222;Lot Next Door&#8220;-Programm im Post-Katrina New Orleans.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Letztlich geht es nicht nur um feuerfestere Gebäude, sondern um eine neue Balance zwischen Mensch und Natur, zwischen Sicherheit und Freiheit, zwischen individuellem und gemeinschaftlichem Handeln. Die Paradoxie von Los Angeles – ewiger Sonnenschein und kohlschwarze Abgründe – spiegelt sich auch in seiner architektonischen Zukunft wider: Das Überleben im Pyrozän erfordert sowohl technologische Innovation als auch menschliche Empathie.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oper, Macht, Geschichtsvergessenheit – Warum Kühnes Geschenk Fragen aufwirft</title>
		<link>https://baukunst.art/oper-macht-geschichtsvergessenheit-warum-kuehnes-geschenk-fragen-aufwirft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 16:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Nord]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Mäzenatentum]]></category>
		<category><![CDATA[Opernhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Milliardär finanziert ein Opernhaus in Hamburg – doch macht sein Geld ihn zum Experten für Stadtplanung und Kultur? Ein Geschenk an die Stadt oder ein Denkmal für sich selbst?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Mäzen oder Machtmensch? Wenn Reichtum zur Stadtplanung wird</strong></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Milliardär</strong> spendiert eine <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Oper</strong> – das klingt nach einer Wohltat für die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kultur</strong>. Doch was bedeutet es für eine Stadt, wenn ein Einzelner entscheidet, wo und wie gebaut wird?</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ein Geschenk mit Bedingungen</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Hamburger Unternehmer <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Klaus-Michael Kühne</strong> will eine neue <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Oper</strong> finanzieren. Die Stadt trägt die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Infrastrukturkosten</strong>, das Grundstück bleibt in öffentlichem Besitz. Es klingt nach einem <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">idealen Deal</strong> – doch es gibt kritische Stimmen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Bauplatz in der HafenCity ist nicht nur <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">architektonisch wertvoll</strong>, sondern auch historisch belastet. Hier wurden Soldaten nach <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Deutsch-Südwestafrika</strong> verschifft, ein Mahnmal zum deutschen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kolonialerbe</strong> ist längst überfällig. Doch statt einer <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Gedenkstätte</strong> entsteht nun eine Prestige-<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Oper</strong>.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Die Kehrseite des Mäzenatentums</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Privates Geld in der öffentlichen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kultur</strong> ist keine Seltenheit, aber oft mit Erwartungen verbunden. <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Hamburgs Politik</strong>scheint dem Mäzen zu danken, indem sie seine Wünsche erfüllt. Kritiker fürchten, dass die Debatte um die NS-Vergangenheit der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kühne-Familie</strong> mit dem Opernbau überdeckt wird.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Architektur als Anspruch oder als Alibi? Ein Vergleich mit der BMW Welt</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Oper von Weltrang</strong> – das ist der Anspruch des Projekts. Doch was bedeutet das architektonisch? <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Musiktheater</strong> lebt von Inszenierung, von Raumwirkung, von Akustik und Atmosphäre. Ein Opernhaus kann nicht nur ein <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Gebäude</strong>, sondern muss ein <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">kulturelles Erlebniszentrum</strong> sein.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein Beispiel für visionäre Architektur als Markenidentität ist die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">BMW Welt in München</strong>. Entworfen von <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Coop Himmelb(l)au</strong>, steht das Gebäude für eine neue Art der <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Inszenierung von Architektur</strong>. Es ist keine einfache <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ausstellungshalle</strong>, sondern eine <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Markenerlebniswelt</strong>, die Technik, Design und Dynamik miteinander verwebt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Hier zeigt sich ein wesentlicher Unterschied:</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die BMW Welt wurde <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">ganzheitlich</strong> gedacht – nicht als <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">einzelnes Bauwerk</strong>, sondern als Teil einer <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">strategischen Stadtgestaltung</strong> mit Bezügen zum <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Olympiapark</strong> und zum <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">BMW Museum</strong>. Die Form ist nicht nur ästhetisch, sondern auch <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">funktional</strong> und ergibt sich aus den Anforderungen des Ortes.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei der geplanten <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Hamburger Oper</strong> hingegen gibt es bislang wenig Informationen über die architektonische Vision. Wird es ein <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">beeindruckendes Bauwerk</strong>, das die Stadt prägt und kulturelle Identität schafft? Oder bleibt es ein <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">monumentales Prestigeprojekt</strong>, das in erster Linie als <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Denkmal für seinen Stifter</strong> fungiert?</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Entscheidung für einen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wettbewerb</strong> ist positiv – doch wenn dieser <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">eingeschränkt</strong> ist und Kühne letztlich entscheidet, bleibt fraglich, ob das Gebäude einem <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">öffentlichen Kulturverständnis</strong> oder nur einer <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">privaten Vorstellung von Kunst</strong> folgt.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Stadtplanung oder Selbstverwirklichung?</strong></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Was bedeutet es für eine <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Demokratie</strong>, wenn große Projekte nicht aus der Gesellschaft heraus, sondern durch das Kapital Einzelner entstehen? Eine Stadt braucht <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Partizipation</strong>, nicht nur Finanzkraft.</p>
<p class="p1"><strong>Wenn Hamburg es schafft, dieses Opernhaus nicht nur als Geschenk, sondern konstruktiv als Chance zu begreifen – als Raum für Dialog, kulturelle Vielfalt und architektonische Exzellenz –, dann könnte allerdings daraus ein Bauwerk entstehen, das nicht nur beeindruckt, sondern inspiriert und bereichert.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Marmor und Moderne: Der Wiener Zentralfriedhof als lebendiges Architekturerbe</title>
		<link>https://baukunst.art/zwischen-marmor-und-moderne-der-wiener-zentralfriedhof-als-lebendiges-architekturerbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 09:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhofsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturerbe Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wiener Zentralfriedhof feiert sein 150-jähriges Bestehen als architektonisches Gesamtkunstwerk. Eine einzigartige Synthese aus Sepulkralarchitektur, Naturraum und kulturellem Erbe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Zwischen Marmor und Moderne: Der Wiener Zentralfriedhof als lebendiges Architekturerbe</h1>
<p>Von der monumentalen <strong>Jugendstil-Kirche</strong> bis zur zeitgenössischen <strong>Grabarchitektur</strong> – der <strong>Wiener Zentralfriedhof</strong>präsentiert sich zum 150-jährigen Jubiläum als einzigartiges architektonisches Gesamtkunstwerk. Mit einer Fläche von zweieinhalb Quadratkilometern verkörpert diese <strong>städtebauliche Großanlage</strong> die perfekte Synthese aus Sepulkralarchitektur, Landschaftsgestaltung und kulturellem Erbe.</p>
<h2>Visionäre Stadtplanung des 19. Jahrhunderts</h2>
<p>Als die Stadtplanerinnen und Stadtplaner 1874 den <strong>Zentralfriedhof</strong> eröffneten, schufen sie weit mehr als eine gewöhnliche Begräbnisstätte. Das innovative <strong>Raumkonzept</strong> vereinte erstmals konfessionsübergreifende Bestattungsflächen mit weitläufigen Grünzonen. Die geometrische Grundstruktur mit ihren charakteristischen Alleenachsen folgt dem Ideal der rationalen Stadtplanung des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Gleichzeitig integrierten die Architekten geschickt die natürliche Topographie in ihr <strong>Gestaltungskonzept</strong>.</p>
<h2>Architektonische Zeitreise durch 150 Jahre</h2>
<p>Die <strong>bauliche Entwicklung</strong> des Zentralfriedhofs spiegelt eindrucksvoll die architektonischen Strömungen von anderthalb Jahrhunderten wider. Von klassizistischen <strong>Gruftanlagen</strong> über neugotische <strong>Kapellen</strong> bis hin zu secessionistischen <strong>Grabmälern</strong> findet sich hier ein einzigartiges Ensemble der Sepulkralarchitektur. Besonders bemerkenswert ist die stilistische Vielfalt der <strong>Ehrengräber</strong>, die von namhaften Architektinnen und Architekten ihrer Zeit gestaltet wurden.</p>
<h2>Nachhaltige Grünraumplanung als Pionierleistung</h2>
<p>Die vorausschauende <strong>Freiraumplanung</strong> des 19. Jahrhunderts erweist sich heute als wegweisend für moderne Konzepte der <strong>Stadtökologie</strong>. Mit seinem alten Baumbestand und den naturnahen Flächen fungiert der Zentralfriedhof als bedeutende grüne Lunge im städtischen Gefüge. Die ursprüngliche <strong>Gartenarchitektur</strong> wurde behutsam weiterentwickelt und bildet heute ein wertvolles Biotop für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.</p>
<h2>Innovation trifft Tradition</h2>
<p>Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Areals zeigt sich besonders in der zeitgenössischen <strong>Grabarchitektur</strong>. Moderne Materialien und Formensprache ergänzen sich harmonisch mit dem historischen Bestand. Innovative <strong>Bestattungskonzepte</strong> wie thematische Grabfelder oder neue Formen der Urnenbestattung werden sensibel in die bestehende <strong>Struktur</strong> integriert.</p>
<h2>Kulturelles Erbe als lebendiger Ort</h2>
<p>Der Zentralfriedhof entwickelt sich zunehmend vom reinen Bestattungsort zum multifunktionalen <strong>Stadtraum</strong>. Das Jubiläumsprogramm 2024 unterstreicht diese Transformation mit einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen. Konzerte, Workshops und Führungen beleben die historische <strong>Friedhofsarchitektur</strong> und erschließen neue Nutzungsperspektiven.</p>
<h2>Herausforderungen der Zukunft</h2>
<p>Die größte architektonische Herausforderung liegt in der Balance zwischen Bewahrung und Erneuerung. Klimawandel und veränderte gesellschaftliche Anforderungen verlangen nach adaptiven <strong>Gestaltungskonzepten</strong>. Die Integration nachhaltiger Technologien und zeitgemäßer Nutzungsformen muss dabei im Einklang mit dem historischen Erbe erfolgen.</p>
<h2>Fazit: Lebendiges Monument der Baukultur</h2>
<p>Der Wiener Zentralfriedhof demonstriert eindrucksvoll, wie weitsichtige <strong>Architekturplanung</strong> gesellschaftliche Entwicklungen über Jahrhunderte positiv beeinflussen kann. Seine Transformation vom monumentalen Begräbnisort zum multifunktionalen <strong>Stadtraum</strong> macht ihn zu einem Vorbild für moderne <strong>Friedhofsarchitektur</strong>. Das 150-jährige Jubiläum bietet die Chance, dieses einzigartige architektonische Erbe neu zu entdecken und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.</p>
<p>Die gelungene Synthese aus historischer <strong>Bausubstanz</strong>, zeitgenössischer Architektur und ökologischer Nachhaltigkeit macht den Wiener Zentralfriedhof zu einem lebendigen Lehrbuch der Architekturgeschichte – und zu einem Modell für die Friedhofsarchitektur des 21. Jahrhunderts.</p>
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		<item>
		<title>Neues Quartier für Hamburg</title>
		<link>https://baukunst.art/hamburg-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 13:12:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nord]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnquartier]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Westen entsteht derzeit ein neuer Stadtteil, und nun wurde ein bedeutender Meilenstein für die "Quartiere am Volkspark" erreicht. Über die kommenden Jahre hinweg soll ein neues Quartier entstehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Im Westen Hamburgs entsteht derzeit ein neuer Stadtteil, und nun wurde ein bedeutender Meilenstein für die &#8222;Quartiere am Volkspark&#8220; erreicht.</p>
<p>Über die kommenden Jahrzehnte hinweg soll im Westen Hamburgs ein neues Quartier entstehen: Auf einer Fläche von etwa 55 Hektar wird in der Nähe der Trabrennbahn Bahrenfeld eine vielseitige Nachbarschaft entstehen, die ein breites Wohnangebot, Bildungseinrichtungen, universitäre Einrichtungen und grüne Freiräume bietet: die Science City Bahrenfeld.</p>
<p>Seit Oktober 2023 haben sechs Planungsteams Ideen für die städtebauliche Gestaltung, Freiraumplanung und Nutzungskonzepte entwickelt. Nun hat ein Gremium drei Teams ausgewählt, die weiter an dem Projekt arbeiten sollen. <a href="https://www.uni-hamburg.de/newsroom/im-fokus/2024/0209-quartiere-am-volkspark.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Eine erstklassige Luxusunterkunft</title>
		<link>https://baukunst.art/stuttgart-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 12:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Südwest]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Jahr 2027 soll das Hotel am Schlossgarten wieder zu einer erstklassigen Luxusunterkunft werden. Die Pläne werden von einem namhaften Akteur in der Branche vorangetrieben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Im Jahr 2027 soll das Hotel am Schlossgarten wieder zu einer erstklassigen Luxusunterkunft werden.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Die Pläne werden von einem namhaften Akteur in der Branche vorangetrieben, wie die Eigentümer der LBBW bekanntgeben. Das Schlossgartenhotel wird ein zentraler Bestandteil des aufstrebenden Schlossgartenquartiers sein. Nach Abschluss der aktuellen Revitalisierung wird jedoch ein neuer Betreiber den traditionsreichen Standort übernehmen. <a href="https://www.german-architects.com/de/architecture-news/meldungen/neuer-lebensabschnitt-fur-das-hotel-am-schlossgarten-in-stuttgart" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>&#8222;Am Tacheles&#8220; ist nun vollendet</title>
		<link>https://baukunst.art/berlin-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 12:27:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin / Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[In Mitte wird die lang ungenutzte Fläche zwischen Friedrich- und Oranienburger Straße endlich belebt: Das neue Viertel "Am Tacheles" ist nun vollendet. Der Masterplan stammt von Herzog &#038; de Meuron.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">In Berlin-Mitte wird die lang ungenutzte Fläche zwischen Friedrichstraße und Oranienburger Straße endlich belebt: Das neue Stadtviertel &#8222;Am Tacheles&#8220; ist nun vollendet.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Die städtebauliche Entwicklung rund um die historische Kaufhauspassage von 1908 begann in den 2010er Jahren und folgte einem Masterplan des renommierten Architekturbüros Herzog &amp; de Meuron aus Basel. Die meisten der neuen Gebäude wurden von ihnen entworfen und realisiert. Die Fassaden von SCAPE, ORO und FRAME sowie die öffentlichen Plätze zeichnen sich durch die meisterhafte Verwendung von GIMA-Klinkerfassaden und speziell entwickelten Pflastersteinen aus, die das handwerkliche Geschick unterstreichen. <a href="https://www.archiproducts.com/de/news/berlin-herzog-de-meuron-interpretieren-klinkerfassaden-mit-gima-neu_97834" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Raumparasiten erobern Stadt zurück</title>
		<link>https://baukunst.art/raumparasiten-erobern-stadt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 09:28:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=7898</guid>

					<description><![CDATA[Unsere Städte sind primär für den Verkehr konzipiert, wobei die Lebensqualität für die Bewohner oft zu kurz kommt. Jakob Wirth bringt mit einem mobilen "Parasiten" die Missstände auf den Punkt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Unsere gegenwärtigen Städte sind primär für den Verkehr konzipiert, wobei die Lebensqualität für die menschlichen Bewohner oft zu kurz kommt, besonders im Bereich der Straßen. In Chicago geht diese Problematik sogar noch einen Schritt weiter: Der Parkraum wurde privatisiert, nachdem die Stadt ihn während der Finanzkrise von 2008 für 1,15 Milliarden Dollar veräußerte – eine Entscheidung, die sich bald als nachteilig für Stadt und Bürger erwies.</p>
<p>Der Künstler, Aktivist und Soziologe Jakob Wirth brachte während der Chicagoer Architekturbiennale 2021 mit einem mobilen &#8222;Parasiten&#8220; in Parkplatzgröße die Missstände auf den Punkt. Eine Woche lang demonstrierte er, wie man den einst öffentlichen Raum besser nutzen könnte: sei es für Wohnzwecke, als Treffpunkt oder für Veranstaltungen. Im Jahr 2023 brachte er die Idee nach Berlin und besetzte unter anderem eine Parkbucht auf dem Ikea-Parkplatz. Dort fungierte sie als visueller Stolperstein und Denkanstoß für die parkenden Personen vor Ort sowie als Aufforderung an die Fachwelt, die im Außenraum verborgenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen.„Wir beanspruchen Raum, der uns nicht gehört, vermieten ihn und generieren daraus Kapital“, erklärt Jakob Wirth ohne jeden Hauch von Scham, jedoch mit einem verschmitzten Lächeln. Gemeinsam mit seinem Kollegen nutzt er eine zusammensteckbare Holzplattform in der Größe eines SUVs, um Raum zu besetzen. Der modulare Freiluftraum ist für Interessierte mietbar. Für einen Beitrag von fünf Euro darf man auf der Parkplatz-Plattform Kaffee trinken, Spiele spielen oder dinieren. In der Nacht kann sie sogar teilweise an Personen vermietet werden, die hier übernachten möchten. Die Holzpaletten können dafür gedreht werden, und schon entfaltet sich eine Matratze.</p>
<p>Die Idee, etwas anzubieten, &#8222;was quasi niemand möchte&#8220;, um daraus Gewinn zu erzielen, ist kein von den beiden Künstlern erfundenes Konzept; sie haben es adaptiert. Die Aktion namens Wunder Parking bezeichnet diese Vorgehensweise als &#8222;perverse Logik&#8220;, in der Start-ups aus der Wohnungsmarktkrise Profit schlagen und dies auch noch als eine weltverbessernde Idee verkaufen. Für Passanten, die förmlich angezogen werden, steht vor allem ein offensichtlicher Aspekt im Vordergrund: die Rückeroberung von Raum, der normalerweise für Autos reserviert ist. <a href="https://www.dabonline.de/2023/11/29/jakob-wirth-parasite-parking/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neubebauung des Kaufhof-Areals in Cannstatt</title>
		<link>https://baukunst.art/stuttgart-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 08:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Südwest]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=7781</guid>

					<description><![CDATA[Die Pläne für das Kaufhof-Areal nehmen Form an. Der Siegerentwurf sieht zwei Einzelgebäude vor, die einen harmonischen Übergang zwischen der Altstadt und dem Wilhelmsplatz schaffen sollen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Die Pläne für die Neubebauung des Kaufhof-Areals in Cannstatt nehmen Form an. Der Siegerentwurf sieht zwei Einzelgebäude vor, die einen harmonischen Übergang zwischen der Altstadt und dem Wilhelmsplatz schaffen sollen.</p>
<p>Bereits im Jahr 2025 ist der Baubeginn geplant. Vor gut einem Jahr wurde der Kaufhof in Stuttgart-Cannstatt abgerissen, und die neue Grundeigentümerin hat das Ziel, die entstandene große Lücke an dieser zentralen Lage so schnell wie möglich zu schließen. Um die bestmögliche Umsetzung zu gewährleisten, wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, den das Büro Baumschlager Eberle mit Stadtbausteinen gewonnen hat. <a href="https://www.german-architects.com/de/architecture-news/meldungen/stadtbausteine-statt-kaufhof" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mapping für&#8217;s Gemeinwohl</title>
		<link>https://baukunst.art/mapping-fuers-gemeinwohl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 12:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mapping]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=7666</guid>

					<description><![CDATA[Dagmar Peglers Fokus liegt auf Kartierungen, die in interdisziplinärer oder partizipativer Arbeitsweise durchgeführt werden. Im Interview mit ihr geht es um Mapping als Praxis der Raumproduktion.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Dagmar Pegler, derzeit in der Position einer Gastprofessorin für nachhaltige Städte und Gemeinden/Theorie am ASL der Universität Kassel, ist eine erfahrene Architektin.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Ihre Forschungs- und Arbeitsfelder erstrecken sich über verschiedene Aspekte, darunter urbane Raumsysteme des Gemeinschaffens, Modelle kooperativer Planungsansätze zwischen Kommunen und Zivilgesellschaft sowie das Entwerfen und Gestalten von Interior Urbanism bis hin zu Architectural Landscapes. Ihr methodischer Fokus liegt auf Kartierungen, die in interdisziplinärer oder partizipativer Arbeitsweise durchgeführt werden. Im Interview mit ihr geht es um Mapping als Praxis der Raumproduktion. <a href="https://www.dbz.de/artikel/mapping-als-praxis-der-raumproduktion-4044989.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statt Eiffelturm eine Sonnensäule?</title>
		<link>https://baukunst.art/statt-eiffelturm-eine-sonnensaeule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 08:32:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=7574</guid>

					<description><![CDATA[Wussten Sie, dass anstelle des filigranen Entwurfs von Gustave Eiffel und seines Ingenieurbüros eigentlich ein vollständig anderer Turm hätte errichtet werden sollen? Der Plan scheiterte am Gewicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Anstelle des avantgardistischen Entwurfs von Gustave Eiffel und seinem Ingenieurbüro hätte auch ein gänzlich anderer Turm errichtet werden können. Kein filigranes Gebilde, sondern ein massiver Granitkoloss mit etwa 300 Metern Höhe.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Doch der kühne Plan scheiterte an seinem Gewicht. Heute ist der Eiffelturm die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Welt. Touristen betrachten ihn als das Symbol von Paris schlechthin, während Einheimische das elegante Eisengitter an der Seine als &#8222;Die Dame aus Eisen&#8220; verehren. Der 324 Meter hohe Turm ist das Monument einer Ära des unerschütterlichen Glaubens an die Zukunft.</p>
<p>Seit der ersten Weltausstellung 1851 in London, genannt &#8222;Great Exhibition oft the Works of Industry of All Nations&#8220;, wurden Demonstrationen des technischen und industriellen Könnens willkommen geheißen. Frankreich veranstaltete in dieser Tradition drei solcher Leistungsschauen in den Jahren 1855, 1867 und 1878.</p>
<p>Für das Jubiläum der Französischen Revolution setzte die Regierung auf noch größere Visionen. Ein symbolträchtiges Prestigebauwerk sollte die Machtansprüche unterstreichen: Zum Jubiläum im Jahr 1889 wünschte sich Ministerpräsident Jules Ferry ein architektonisches Statement, mit dem sich Paris als Weltkapitale des Fortschritts präsentieren könnte. Insgesamt wurden 107 Vorschläge für das Megaprojekt eingereicht – alle waren gleichermaßen gewagt. Man plante nichts Geringeres als den &#8222;Wiederaufbau der Türme von Babel&#8220;, schwärmte der Journalist Pierre Giffard in der Tageszeitung &#8222;Le Figaro&#8220; am 7. Januar 1885.</p>
<p>Bereits im 19. Jahrhundert träumten Stadtplaner und Ingenieure von himmelhohen Bauwerken. Der britische Erfinder und Maschinenbauer Richard Trevithick, der 1804 die erste funktionsfähige Dampflokomotive entwickelte, empfahl 1833 den Bau eines 300 Meter hohen goldenen Wolkenkratzers für London. Mit seinem Tod verblasste jedoch auch dieser luftige Traum. Rund 40 Jahre später kursierten in den USA ähnliche urbane Utopien. Zur Universalausstellung 1876 in Philadelphia erdachten die Ingenieure Clark und Reeves einen gewaltigen Pylonen, 304 Meter hoch und mit einem Durchmesser von neun Metern, gehalten von Abspannkabeln. Das Konzept zierte im Januar 1874 die Ausgabe des &#8222;Scientific American&#8220; – aber die Realisierung des astronomischen &#8222;Centennial Tower&#8220; scheiterte an den ebenso astronomischen Kosten. Von derlei Fehlschlägen ließ sich die französische Regierung nicht abschrecken. Die besten Architekten und Ingenieurbüros arbeiteten an fantastischen Entwürfen für das Jubiläumsevent von 1889. &#8222;Sicher ist, dass unsere besten Gehirne darüber nachdenken&#8220;, berichtete der &#8222;Figaro&#8220;. &#8222;Man spricht bereits von einem dreiteiligen Ereignis, wissenschaftlich, politisch, humanitär.&#8220; Im Rennen um die spektakulärste Idee hatte Gustave Eiffel, schon damals berühmt als &#8222;großer Konstrukteur von Eisenbrücken&#8220;, zunächst die Nase vorn. Seine Mitarbeiter Maurice Koechlin und Émile Nouguier entwickelten ein verblüffendes Konzept: Der Bau eines 300 Meter hohen, vierbeinigen Turms aus genieteten Eisenträgern.</p>
<p>Eiffel meldete die Pläne am 18. September 1884 als gemeinsames Patent an, kaufte aber den beiden Helfern ihre Rechte wieder ab. Nur sein Name sollte fortan mit dem Turm verbunden sein: &#8222;Eine Pyramide von 300 Meter Höhe, ganz und gar aus Eisen&#8220;, beschrieben zeitgenössische Medien das Projekt. &#8222;Es wäre die Apotheose der Bauschlosserei&#8220;, lobte Figaro-Autor Giffard. Doch das avantgardistische Projekt stieß auf Widerstand. &#8222;Solch ein Turm&#8220;, protestierte ein Kollektiv namhafter Künstler, würde wie ein &#8222;gigantischer Fabrikschlot mit seiner barbarischen Masse&#8220; die historischen Wahrzeichen erdrücken, wäre &#8222;schwindelerregend lächerlich&#8220; und sein &#8222;hässlicher Schatten ein Tintenfleck&#8220; auf dem Panorama der Metropole.</p>
<p>Die Alternativen waren nicht weniger monumentale, aber äußerlich orientierten sie sich an historischen Vorbildern. Der ambitionierteste Gegenvorschlag stammte von Amédée Sébillot. Der Pariser Ingenieur überzeugte den Architekten Jules Bourdais von seiner Idee, die noch grandioser war als Eiffels Eisenkonstruktion: Die &#8222;Colonne Soleil&#8220; sollte &#8222;als elektrischer Leuchtturm fungieren, mehr noch als künstliche Sonne, und so im städtischen Nachtraum die Nacht praktisch abschaffen&#8220;, wie die Historikerin Daniela Kneißl in ihrer Dissertation schrieb. Bourdais, der bereits den Trocadéro-Palast als Monumentalbau für Paris errichtet hatte, war begeistert. Für das Zentrum von Paris entwickelte er mit Sébillot die Vorstellung eines 300-Meter-Turms, zugänglich über vier Aufzüge, die 2000 Personen transportieren könnten. An der Spitze sollte eine 55 Meter hohe &#8222;Sonnen-Laterne&#8220; die gesamte Metropole erleuchten – sogar die Vororte außerhalb des direkten Lichtkegels des mächtigen Leuchtturms. Diese sollten &#8222;durch eine Reihe von Parabolspiegeln in Licht getaucht werden, die dazu auf verschiedenen erhöhten Orten von Paris platziert werden, um die Straßen mit Licht zu versorgen&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was tun mit 16 Mio. deutschen Einfamilienhäusern?</title>
		<link>https://baukunst.art/was-tun-mit-16-mio-deutschen-einfamilienhaeusern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 08:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Nachverdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=7186</guid>

					<description><![CDATA[Der Münchner Architekt Prof. Andreas Hild entwickelt in einem Team von Kolleginnen und Kollegen Vorschläge wie Millionen von Einfamilienhäusern effizienter genutzt werden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Der Münchner Architekt Prof. Andreas Hild entwickelt in einem Team von Kolleginnen und Kollegen Vorschläge, wie Millionen von Einfamilienhäusern effizienter genutzt werden können.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Vorschläge, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen wie Teile des eigenen Hauses an Unbekannte zu vermieten oder zusätzlichen Wohnraum auf dem eigenen Grundstück zu schaffen. Nur ein Konzept zur &#8222;Nachverdichtung&#8220; von Einfamilienhäusern, so Hild, könnte zum einen neuen Wohnraum generieren als auch Hauseigentümern finanzielle Mittel für Renovierungen bieten. Hild ist davon überzeugt, dass dies der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft für den einen Typus Gebäude, der den größten Teil des Gebäudebestands in Deutschland ausmacht. <a href="https://baukunst.art/das-auslaufmodell-einfamilienhaus-muss-umgenutzt-werden/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadt versus Mensch</title>
		<link>https://baukunst.art/stadt-versus-mensch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 09:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=6944</guid>

					<description><![CDATA[Theo Deutinger, ein renommierter Architekt und Forscher, hat eine faszinierende Sammlung von Architekturentwürfen zusammengestellt, die auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheinen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Theo Deutinger, ein renommierter Architekt und Forscher, hat eine faszinierende Sammlung von Architekturentwürfen zusammengestellt, die auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheinen, aber in Wirklichkeit eine deutliche Botschaft vermitteln: Sie richten sich gegen Menschen. Diese Entwürfe umfassen Elemente wie Zäune, Stacheldraht und unbequeme Bänke, die subtil, aber wirkungsvoll die Interaktion und den Komfort der Menschen in der gebauten Umwelt beeinflussen.</p>
<p>Die Frage, die sich stellt, lautet: Wie inklusiv ist eine Stadt? Welche Bevölkerungsgruppen sind bei ihrer Gestaltung im Fokus, und in welchem Maße schränken wir uns selbst ein? Ein deutliches Beispiel hierfür sind Bänke mit Armlehnen, auf denen nicht nur Obdachlose, sondern praktisch niemand mehr liegen kann. Die so genannte &#8222;defensive Architektur&#8220; scheint somit gegen sämtliche Bürger gerichtet zu sein.</p>
<p>In der aktuellsten Episode von &#8222;NZZ Megahertz&#8220; erzählt Theo Deutinger, warum sich unsere Innenstädte zunehmend entleeren und wie eine Stadt aussehen könnte, wenn alle am Planungsprozess beteiligt wären. <a href="https://www.nzz.ch/podcast/megahertz/defensive-architektur-wenn-der-baustil-gezielt-menschenfeindlich-ist-ld.1761564" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Architektur der Verachtung</title>
		<link>https://baukunst.art/architektur-der-verachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 11:08:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Überwachungskameras, eingezäunte Spielplätze und Mauern vermitteln uns eher das Gefühl, dass wir verdächtig oder gar unerwünscht sind. Der Philosoph Mickaël Labbé bezeichnet all dies als die "Architektur der Verachtung".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Überwachungskameras, eingezäunte Spielplätze und Mauern vor Wohnhäusern vermitteln uns eher das Gefühl, dass wir verdächtig oder gar unerwünscht sind. Der Philosoph Mickaël Labbé bezeichnet all dies als die &#8222;Architektur der Verachtung&#8220;.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Unsere Innenstädte sprechen uns als Bewohner immer weniger an, bestenfalls sind wir in den stark kommerzialisierten Zentren noch Kunden. Wenn unsere städtischen Lebensräume unsere Identität beeinflussen, dann scheint eine Architektur, die sich nur am &#8222;menschlichen Maß&#8220; eines Le Corbusier orientiert und standardisierten Bedürfnissen folgt, überholt und möglicherweise sogar schädlich zu sein. Mehr Bezug zum lokalen Charakter (genius loci), mehr Schönheit, mehr Atmosphäre und vielleicht auch mehr Lebendigkeit wären wünschenswert. Doch wie lässt sich dies präzise beschreiben?</p>
<p>Mickaël Labbé spricht von der Atmosphäre einer Stadt. Mit diesem zentralen Begriff möchte er die Philosophie der Architektur bereichern. Anhand konkreter Beispiele aus den verschiedenen Vierteln Straßburgs zeigt Labbé, wie die Architektur unmittelbaren Einfluss auf die Menschen nimmt – und wie sie sein könnte, um das &#8222;Wunder des Raumes&#8220; zu entfalten.</p>
<p>Denn Mickaël Labbé möchte Schluss machen mit einer Stadtplanung, die gefühllos in die Lebenswelt ihrer Bürgerinnen und Bürger eingreift. Er fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, endlich dagegen zu rebellieren. <a href="https://www.deutschlandfunk.de/atmosphaerische-stoerung-gegen-eine-architektur-der-100.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Habecks Grundsatzrede zur Bauwende</title>
		<link>https://baukunst.art/habecks-grundsatzrede-zur-bauwende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 09:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Robert Habeck eröffnete den Nachmittagsabschnitt des Architekt:innentags mit einer „Grundsatzrede zur Bauwende“ und betonte dabei die gesellschaftliche Relevanz von Architektur und Stadtplanung. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck, eröffnete den Nachmittagsabschnitt des Architekt:innentags mit einer „Grundsatzrede zur Bauwende“ und betonte dabei die gesellschaftliche Relevanz von Architektur und Stadtplanung.</p>
<p>Er hob hervor, dass nachhaltiges Wachstum durch den Einsatz klimaneutraler Energiequellen, eine kluge Materialauswahl, Gebäuderecycling und Kreislaufwirtschaft realisierbar ist – und dass dazu weniger Bürokratie erforderlich sei. <a href="https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/habeck-beim-architektentag/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvMzMwOTg5NQ" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Göttingen</title>
		<link>https://baukunst.art/goettingen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 09:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Rat der Stadt Göttingen hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, den gesamten Gebäudekomplex "Hagenweg 20" in der Weststadt zu erwerben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Der Rat der Stadt Göttingen hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, den gesamten Gebäudekomplex &#8222;Hagenweg 20&#8220; in der Weststadt zu erwerben.</p>
<p>Laut Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) bestehen ernsthafte Aussichten auf einen erfolgreichen Erwerb. Die Immobilie wird als sozialer Brennpunkt betrachtet. Um die Wohnverhältnisse zu verbessern, hat die Stadt bereits 22 von insgesamt 165 Wohnungen erworben. Für die verbleibenden 119 Einheiten in der heruntergekommenen Anlage hat die Stadt ein Kaufangebot abgegeben. Es ist noch unklar, ob der Erwerb auf die einzelnen Wohnungen beschränkt bleibt oder ob die Stadt den gesamten Komplex übernimmt. Im Rat haben sich alle Fraktionen dafür ausgesprochen, das Gebäude zu erwerben, abzureißen und einen Neubau zu errichten. <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Problem-Immobilie-in-Goettingen-Stadt-will-119-Wohnungen-kaufen,wohnkomplex100.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Leipzig</title>
		<link>https://baukunst.art/leipzig-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 08:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnquartier]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Entwicklungsplan für das neue Wohngebiet auf dem Areal der ehemaligen Sternburg-Brauerei ist beschlossen. Dieses Gebiet diente 170 Jahre lang als Standort für die Bierproduktion.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Der Entwicklungsplan für das neue Wohngebiet auf dem Areal der ehemaligen Sternburg-Brauerei ist beschlossen.</p>
<p>Dieses Gebiet, das 170 Jahre lang in Leipzig als Standort für die Sternburg-Bierproduktion diente, wird nun in ein umfangreiches Wohnquartier umgewandelt. Der Plan für das Gelände im Stadtteil Lützschena-Stahmeln, der auf Empfehlung des Baubürgermeisters Thomas Dienberg entwickelt wurde, soll nun zur endgültigen Genehmigung dem Stadtrat vorgelegt werden. Dies gab die Stadtverwaltung am Montag bekannt. In dem neuen Quartier sind neben Wohnungen auch verschiedene andere Einrichtungen vorgesehen. <a href="https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-neues-wohnquartier-bebauungsplan-fuer-alte-sternburg-brauerei-WLHAXFKWWJHJXETG37C5GO34N4.html" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Es gibt liebe und nicht so liebe Leute</title>
		<link>https://baukunst.art/es-gibt-liebe-und-nicht-so-liebe-leute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 09:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bratislava plant die Entwicklung neuer Stadtteile entlang der Grenze zu Österreich. Dieses Vorhaben stößt in der benachbarten Gemeinde Kittsee auf gemischte Gefühle. Ein Besuch in zwei verschiedenen Ländern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei, plant die Entwicklung neuer Stadtteile entlang der Grenze zu Österreich. Dieses Vorhaben stößt in der benachbarten Gemeinde Kittsee auf gemischte Gefühle. Ein Besuch in zwei verschiedenen Ländern.</p>
<p>Vom Bahnhof Bratislava-Petržalka aus führt die Buslinie 80 in südwestlicher Richtung, vorbei an Industriebauten, bis zur Brücke der Stadtautobahn D2. Ursprünglich sollte Bratislava hier enden, zumindest nach städtebaulichen Maßstäben. Dies war ein ungeschriebenes Gesetz, dass die Flächen entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs als Grün­gürtel erhalten bleiben sollten. Jedoch führt der Bus Nummer 80 unter der Autobahn hindurch und erreicht nach einigen hundert Metern die Endstation Nesto. Hier sind die Rohbauten eines brandneuen Stadtteils zu sehen. Bis 2024 sollen die ersten Bewohner einziehen, und es könnten einmal bis zu 11.000 Menschen hier leben. Pavel Baslik, Marketingleiter, verspricht beim Besuch des STANDARD eine 20-Minuten-Stadt mit Wohnungen, Restaurants, Spielplätzen und Geschäften. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000177960/b" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Die Zeit der Megacities ist zu Ende</title>
		<link>https://baukunst.art/die-zeit-der-megacities-ist-zu-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 08:43:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Helle Søholt äußert in diesem Interview die Meinung, dass Megaprojekte wie "The Line" vermieden werden und stattdessen eine Verbesserung der Stadtplanung in bestehenden Städten angestrebt werden sollte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Helle Søholt, CEO von Gehl Architects, äußert in diesem Interview die Meinung, dass Megaprojekte wie &#8222;The Line&#8220; vermieden werden und stattdessen eine Verbesserung der Stadtplanung in bestehenden Städten angestrebt werden sollte.</p>
<p>Im Vorfeld der UIA World Congress of Architects-Konferenz diskutierte die dänische Stadtplanungs- und Designexpertin mit Dezeen über dieses Thema. Sie betonte, dass es für Städte wichtiger sei, sich auf die bestehende Infrastruktur zu konzentrieren. <a href="https://www.dezeen.com/2023/07/03/helle-soeholt-gehl-architects-interview/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Städte aus dem Nirgendwo</title>
		<link>https://baukunst.art/staedte-aus-dem-nirgendwo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 06:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Planstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Stadtplanung zu großen Leerständen führen und erwartete Prachtstraßen sich als Sackgassen erweisen können, dann wird deutlich, wie komplex die Gestaltung von Metropolen sein kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn große Versprechen der Stadtplanung zu großen Leerständen führen und erwartete Prachtstraßen sich als Sackgassen erweisen können, dann wird deutlich, wie komplex die Gestaltung von Metropolen sein kann.</p>
<p>Ein Paradebeispiel für eine dysfunktionale Planstadt ist Naypyidaw in Südostasien. Hier zeigt sich, dass nicht alle neuen Städte den Erwartungen gerecht werden können. Doch es gibt auch positive Beispiele, bei denen Planstädte erfolgreich funktionieren. Brasília ist ein solcher Fall. Seit ihrer Einweihung im Jahr 1960 ist die Planstadt kontinuierlich gewachsen und erfüllt weiterhin ihre Funktion als Hauptstadt Brasiliens, des größten Landes Südamerikas. Allerdings hat sich das Konzept einer &#8222;autogerechten Stadt&#8220;, das einst Brasília prägte, in europäischen Augen als überholt erwiesen. Die Anpassung an moderne urbane Herausforderungen und nachhaltige Mobilitätskonzepte ist heutzutage von großer Bedeutung. Der Bau von Planhauptstädten wird aus verschiedenen Gründen vorangetrieben, wobei eine bessere Verteilung der Bevölkerung oft eine wichtige Rolle spielt. Derzeit werden auch in Ägypten, Indonesien und China neue Millionenstädte aus dem Nichts geplant. Der Standard präsentiert zwei geplante Hauptstädte und eine geplante Trabantenstadt, die im Fokus stehen. Durch diese Beispiele wird deutlich, wie vielfältig die Ambitionen sind, ganze Städte von Grund auf zu entwerfen und zu entwickeln. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000175808/metropolen-aus-dem-nichts" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Big Data revolutioniert die Stadtplanung</title>
		<link>https://baukunst.art/big-data-revolutioniert-die-stadtplanung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 12:25:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Location Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Location Intelligence führt Geodaten, Satellitenbilder, GPS-Positionen und sozioökonomische Daten zusammen und verarbeitet diese, um genaue Analysen und Visualisierungen von räumlichen Daten zu liefern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="auto">Location Intelligence führt Geodaten, Satellitenbilder, GPS-Positionen und sozioökonomische Daten zusammen und verarbeitet diese, um genaue Analysen und Visualisierungen von räumlichen Daten zu liefern.</p>
<p dir="auto">Die Anwendung von Location Intelligence ist von unschätzbarem Wert für Unternehmen und Organisationen bei der Verbesserung ihrer Standortstrategien. Sie können dank dieser Technologie bessere Entscheidungen treffen, indem sie verschiedene Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Konkurrenz, Verkehrsfluss und Kaufkraft berücksichtigen.</p>
<p dir="auto">Doch nicht nur im Bereich der Wirtschaft ist LI ein wichtiger Faktor, auch in der Stadtplanung und -entwicklung spielt diese Technologie eine entscheidende Rolle. LI kann dabei helfen, Verkehrsströme und Transportbedürfnisse der Bewohner zu analysieren und städtische Infrastrukturen wie öffentliche Verkehrsmittel und Straßenplanung zu optimieren. <a href="https://parametric-architecture.com/gis-and-ai-what-is-location-intelligence/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Studiengänge Stadtplanung, Infrastruktur und&#8230;</title>
		<link>https://baukunst.art/neue-studiengaenge-stadtplanung-infrastruktur-und/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 09:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt University of Applied Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengänge]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel Gestaltungsspielraum garantieren zwei neue Bachelor-Studiengänge der Frankfurt University of Applied Sciences, die erstmals zum Wintersemester angeboten werden. mehr&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viel <strong>Gestaltungsspielraum</strong> garantieren zwei <strong>neue Bachelor-Studiengänge</strong> der Frankfurt University of Applied Sciences, die erstmals zum Wintersemester angeboten werden. <strong><a href="https://www.dbz.de/artikel/dbz_Neuer_Studiengang_Stadtplanung_3761142.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr&#8230;</a></strong></p>
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