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	<title>Lernen-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Dec 2024 13:22:46 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Lernen-Archiv - Baukunst</title>
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		<title>Weniger Papier, mehr Praxis: Warum die Fortbildungspflicht Architekten überlastet</title>
		<link>https://baukunst.art/weniger-papier-mehr-praxis-warum-die-fortbildungspflicht-architekten-ueberlastet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 13:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Architektenkammer]]></category>
		<category><![CDATA[Büroalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildungspflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bayerns Architektenkammer stoppt den Kontrollwahn: Warum die tägliche Berufspraxis als Fortbildung ausreicht und starre Nachweispflichten der Bürorealität schaden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/weniger-papier-mehr-praxis-warum-die-fortbildungspflicht-architekten-ueberlastet/">Weniger Papier, mehr Praxis: Warum die Fortbildungspflicht Architekten überlastet</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-pm-slice="0 0 []"><strong>Kammer gegen Kontrollwahn – Warum Bayerns Architekten die Realität der Fortbildung neu definieren</strong></h3>
<p>Die <strong>bayerische Architektenkammer</strong> hat kürzlich ein klares Zeichen gesetzt: Eine Mehrheit ihrer Vertreterversammlung sprach sich gegen die Einführung zusätzlicher <strong>Kontrollen</strong> zur <strong>Fortbildung</strong> der Kammermitglieder aus. Ein Beschluss, der nicht nur Symbolkraft besitzt, sondern auch die Schieflage eines <strong>bürokratischen Systems</strong> verdeutlicht, das zunehmend <strong>praxisfern</strong> agiert. Während <strong>Fortbildung</strong> an sich unbestritten notwendig ist, verdeutlicht dieser Schritt, dass Architektinnen und Architekten längst tagtäglich fortgebildet werden – durch ihre <strong>Bauprojekte</strong>, durch den Wandel der technischen Anforderungen und die Anpassung an neue gesetzliche Rahmenbedingungen.</p>
<p><strong>Fortbildung – Pflicht mit doppeltem Boden?</strong></p>
<p>In der <strong>Architektur</strong> gehört lebenslanges Lernen zum Berufsalltag. Neue Bauweisen, Materialien und Technologien verlangen ständige Weiterentwicklung, um den eigenen Entwurf realistisch und nachhaltig umzusetzen. Diese Art der <strong>Fortbildung</strong> findet täglich in jedem <strong>Büro</strong> statt. Architektinnen und Architekten sind im ständigen Austausch mit <strong>Fachplanern</strong>, <strong>Ingenieuren</strong> und <strong>Behörden</strong>, sie koordinieren Prozesse und lösen praktische Probleme – oft unter Hochdruck und innerhalb eng gesetzter Fristen. Trotz dieser unaufhörlichen Weiterentwicklung und der gelebten Praxis streben manche Bundesländer nach <strong>formalisierten Nachweisen</strong>. Vorgaben zu Pflichtstunden, Zertifikaten und <strong>Punktesystemen</strong> scheinen auf den ersten Blick sinnvoll, in der Realität jedoch entpuppen sie sich häufig als zusätzlicher <strong>Belastungsfaktor</strong>. Der Beschluss der <strong>bayerischen Architektenkammer</strong> verdeutlicht ein Kernproblem: Der <strong>Büroalltag</strong>vieler <strong>Architekturbüros</strong>, vor allem der <strong>kleinen und mittelständischen</strong>, wird durch solche <strong>Nachweispflichten</strong> unnötig erschwert. Was in einem Konzernbetrieb organisatorisch zu bewältigen wäre, stellt für kleinere Strukturen oft eine kaum zu stemmende Herausforderung dar.</p>
<p><strong>Wenn Theorie auf Praxis trifft: Der Büroalltag als Fortbildung</strong></p>
<p>In jedem <strong>Bauprojekt</strong> spiegelt sich gelebte <strong>Fortbildung</strong> wider. Ein <strong>Planungsprozess</strong> bedeutet für Architektinnen und Architekten, ständig auf dem neuesten Stand zu sein. Die Klärung <strong>baurechtlicher Fragen</strong>, der Umgang mit innovativen <strong>Materialien</strong> oder der Einsatz <strong>energieeffizienter Lösungen</strong> verlangt aktuelles Wissen und praxisnahe Anpassungsfähigkeit. Der <strong>Baualltag</strong> lässt keine Wissenslücken zu. Die <strong>Fortbildungskontrolle</strong> hingegen stellt diesen Prozess in Frage. Sie setzt voraus, dass nur <strong>formale Seminare</strong>, zertifizierte Kurse oder akademische Weiterbildungen den Status einer „echten <strong>Fortbildung</strong>“ erfüllen. Die Erkenntnisse aus dem tagtäglichen Schaffen – dem eigentlichen Prüfstein der Kompetenz – bleiben hingegen weitgehend unberücksichtigt. Besonders problematisch wird dies für <strong>kleinere Architekturbüros</strong>, in denen die Zeit knapp und die Ressourcen begrenzt sind. Wo große Büros Personal für solche <strong>Nachweispflichten</strong> abstellen können, müssen <strong>Einzelkämpfer</strong> und mittelständische Strukturen Kompromisse eingehen – oft zulasten der realen <strong>Projektarbeit</strong>.</p>
<p><strong>Der finanzielle Druck wächst</strong></p>
<p>Auch die <strong>Kosten</strong> spielen eine Rolle. Formelle <strong>Fortbildungen</strong>, oft von anerkannten Anbietern durchgeführt, sind nicht günstig. Neben <strong>Kursgebühren</strong> kommen Ausgaben für <strong>Anreise</strong>, <strong>Übernachtung</strong> und den eigentlichen <strong>Arbeitsausfall</strong>hinzu. Für kleinere Büros summieren sich diese Faktoren schnell zu einer signifikanten <strong>finanziellen Belastung</strong>. Zwar sind diese <strong>Fortbildungsmaßnahmen</strong> häufig von hoher Qualität, doch der tatsächliche Nutzen steht für viele Architektinnen und Architekten nicht immer im Verhältnis zum Aufwand. Ein Seminarbesuch zu aktuellen <strong>Bauvorschriften</strong> mag einen Mehrwert bringen, die gleiche Thematik erarbeiten Architekten jedoch oft schon parallel in realen <strong>Projekten</strong> – und das mit unmittelbarem <strong>Praxisbezug</strong>.</p>
<p><strong>Entbürokratisierung als Lösungsansatz</strong></p>
<p>Der Schritt der <strong>bayerischen Architektenkammer</strong> eröffnet die Debatte über sinnvollere Lösungen zur <strong>Fortbildungskontrolle</strong>. Eine stärkere Anerkennung von <strong>Berufspraxis</strong> als <strong>Fortbildung</strong> könnte die Balance zwischen Effizienz und Qualität wiederherstellen. Denn die tägliche Arbeit ist häufig die beste Schule – anspruchsvoll, unmittelbar und realitätsnah. Alternativ könnten flexiblere <strong>Nachweissysteme</strong> eingeführt werden, etwa durch praxisorientierte <strong>Berichte</strong> oder <strong>Portfolios</strong>, die die eigene Fortbildung dokumentieren. Solche Systeme existieren bereits in anderen Ländern und könnten auch in Deutschland als Vorbild dienen.</p>
<p><strong>Ein Zeichen gegen Überregulierung</strong></p>
<p>Der Beschluss der <strong>bayerischen Architektenkammer</strong> zeigt: Es ist Zeit, Vertrauen in die berufliche <strong>Praxis</strong> der Architektinnen und Architekten zu setzen. <strong>Überregulierung</strong> und <strong>Kontrollmechanismen</strong> führen nicht automatisch zu mehr <strong>Qualität</strong>, sondern eher zu Frust und Mehraufwand. Gerade in Zeiten von <strong>Fachkräftemangel</strong> und steigenden Anforderungen im <strong>Bauwesen</strong> müssen bürokratische Hürden abgebaut werden, um Ressourcen dort zu nutzen, wo sie wirklich gebraucht werden: im <strong>Bauprozess</strong> selbst.</p>
<p><strong>Fazit: Weniger Bürokratie, mehr Praxisnähe</strong></p>
<p><strong>Fortbildung</strong> ist und bleibt essenziell – darüber besteht kein Zweifel. Doch sie muss im Einklang mit der Realität des <strong>Architektenberufs</strong> stehen. Ein modernes, <strong>unbürokratisches System</strong>, das <strong>Praxiswissen</strong> und alltägliche <strong>Weiterbildung</strong>anerkennt, wäre der richtige Weg. Der Beschluss der <strong>bayerischen Architektenkammer</strong> ist nicht nur ein Signal für ihre Mitglieder, sondern auch ein Appell an andere Bundesländer, das System der <strong>Fortbildungsnachweise</strong> zu hinterfragen und praxisnäher zu gestalten. Denn letztlich zeigt sich <strong>Qualität</strong> nicht auf einem <strong>Zertifikat</strong>, sondern in der gebauten Realität.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/weniger-papier-mehr-praxis-warum-die-fortbildungspflicht-architekten-ueberlastet/">Weniger Papier, mehr Praxis: Warum die Fortbildungspflicht Architekten überlastet</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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		<title>Sind Jugendliche (un)kreativ?</title>
		<link>https://baukunst.art/sind-jugendliche-unkreativ/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 15:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Pisastudie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pisa-Studie 2022 zeigt, dass deutsche 15-Jährige im Bereich kreatives Denken nur im Mittelfeld liegen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, Kreativität...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/sind-jugendliche-unkreativ/">Sind Jugendliche (un)kreativ?</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []"><strong>Kreativität in der Architektur: Voraussetzungen und Bedeutung</strong></p>
<p>Kreativität ist ein Schlüsselelement in der Architektur. Sie ermöglicht es Architekten*, innovative und funktionale Räume zu schaffen, die nicht nur den praktischen Anforderungen entsprechen, sondern auch ästhetisch ansprechend sind. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte und Voraussetzungen von Kreativität in der Architektur, aktuelle Herausforderungen und wie Bildungssysteme Kreativität fördern können.</p>
<h4>Was ist Kreativität in der Architektur?</h4>
<p>Kreativität in der Architektur bedeutet, originelle und funktionale Lösungen für räumliche Probleme zu finden. Es umfasst das Erfinden neuer Formen, die Nutzung unkonventioneller Materialien und die Integration fortschrittlicher Technologien. Kreative Architekt*innen sind in der Lage, Tradition und Innovation zu verbinden, um Bauwerke zu schaffen, die sowohl zeitgemäß als auch nachhaltig sind.</p>
<h4>Voraussetzungen für Kreativität in der Architektur</h4>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li><strong>Bildung und Ausbildung</strong>: Eine fundierte Ausbildung legt die Basis für kreatives Denken. Architekturstudiengänge, die sowohl technische Fähigkeiten als auch kreatives Problemlösen fördern, sind essenziell. Kreative Aufgaben und Projektarbeiten, die Studierende herausfordern, innovative Lösungen zu entwickeln, sind hierbei von großer Bedeutung.</li>
<li><strong>Erfahrungen und kultureller Hintergrund</strong>: Vielfältige Erfahrungen und ein breites kulturelles Verständnis können die Kreativität bereichern. Reisen, das Erleben unterschiedlicher Architektur und Kulturen sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern neue Perspektiven und Ideen.</li>
<li><strong>Technologisches Wissen</strong>: Moderne Technologien wie CAD-Software, BIM und Virtual Reality bieten Architekt*innen neue Werkzeuge zur Visualisierung und Umsetzung ihrer kreativen Ideen. Das Verständnis und der Einsatz dieser Technologien sind daher entscheidend für kreative Entwürfe.</li>
<li><strong>Kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten</strong>: Kreativität erfordert die Fähigkeit, bestehende Probleme aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und unkonventionelle Lösungen zu finden. Kritisches Denken und analytische Fähigkeiten sind hierbei unerlässlich.</li>
</ol>
<h4>Herausforderungen für kreative Architekten</h4>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li><strong>Bürokratie und Regulierung</strong>: Strenge Bauvorschriften und langwierige Genehmigungsverfahren können kreative Projekte behindern. Wir müssen Wege finden, innerhalb dieser Rahmenbedingungen innovativ zu bleiben.</li>
<li><strong>Wirtschaftlicher Druck</strong>: Budgetbeschränkungen und wirtschaftliche Zwänge können die Kreativität einschränken. Es erfordert Geschick, kreative Lösungen zu entwickeln, die gleichzeitig kosteneffizient sind.</li>
<li><strong>Soziale und ökologische Verantwortung</strong>: Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit sind zentrale Themen in der modernen Architektur. Kreative Entwürfe müssen diese Aspekte berücksichtigen und Lösungen bieten, die umweltfreundlich und sozial verträglich sind.</li>
</ol>
<h4>Förderung von Kreativität in der Bildung</h4>
<p>Die Pisa-Studie 2022 zeigt, dass deutsche 15-Jährige im Bereich kreatives Denken nur im Mittelfeld liegen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, Kreativität stärker im Bildungssystem zu fördern. Um dies zu erreichen, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:</p>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li><strong>Interdisziplinäre Projekte</strong>: Schulische Projekte, die verschiedene Fächer verbinden, können kreatives Denken fördern. Zum Beispiel können Mathematik, Kunst und Technik kombiniert werden, um Schüler*innen herauszufordern, innovative Lösungen zu entwickeln.</li>
<li><strong>Freiheit und Flexibilität</strong>: Schulen sollten den Schüler*innen mehr Freiheiten bei der Wahl ihrer Projekte und Aufgaben geben. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Interessen zu verfolgen und kreative Lösungen zu entwickeln.</li>
<li><strong>Kreative Problemlösungsaufgaben</strong>: Aufgaben, die Schüler*innen dazu anregen, originelle Lösungen zu finden, wie das Entwerfen von barrierefreien Zugangslösungen oder das Gestalten ansprechender Werbematerialien, fördern kreatives Denken.</li>
<li><strong>Förderung von Vielfalt und Inklusion</strong>: Ein Umfeld, das Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven wertschätzt, fördert die Kreativität. Schüler*innen aus verschiedenen kulturellen und sozialen Hintergründen bringen unterschiedliche Ideen und Ansätze ein, die das kreative Potenzial steigern.</li>
</ol>
<p><em>Kreativität ist in der Architektur unverzichtbar, um innovative, funktionale und ästhetische Bauwerke zu schaffen. Die Förderung kreativen Denkens beginnt bereits in der schulischen Bildung und muss durch interdisziplinäre Ansätze, Flexibilität und Vielfalt unterstützt werden. Architekt*innen müssen in der Lage sein, technisches Wissen, kulturelle Erfahrungen und kritisches Denken zu verbinden, um den Herausforderungen der modernen Baukunst gerecht zu werden. Nur so kann Architektur ihre volle transformative Kraft entfalten und die gebaute Umwelt nachhaltig und sozial gerecht gestalten. <a href="https://www.spiegel.de/panorama/bildung/pisa-daten-so-un-kreativ-denken-15-jaehrige-in-deutschland-a-5d2a7114-faea-4c76-ac9a-8bd00e63f540">mehr&#8230;</a></em></p>
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		<item>
		<title>Wenn KI alles weiß: Was lohnt sich noch zu lernen ?</title>
		<link>https://baukunst.art/wenn-ki-alles-weiss-was-lohnt-sich-noch-zu-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 13:21:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn KI in der Lage ist, nahezu alle Informationen bereitzustellen und komplexe Aufgaben zu erledigen, wird das Bildungssystem auf den Prüfstand gestellt. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse bleiben ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Bildung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz</strong></h4>
<p>Mit dem rasanten Fortschritt der Künstlichen Intelligenz (KI) stellt sich die Frage: Was lohnt es sich noch zu lernen? Wenn KI in der Lage ist, nahezu alle Informationen bereitzustellen und komplexe Aufgaben zu erledigen, wird das Bildungssystem auf den Prüfstand gestellt. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse bleiben für Menschen relevant, und wie passen sich Hochschulen an diese neuen Anforderungen an?</p>
<h5><strong>Aktuelle Trends in der Bildungstechnologie</strong></h5>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li>Personalisierte Lernumgebungen<strong><br />
</strong>KI-gestützte Plattformen wie Coursera und edX bieten maßgeschneiderte Lernpfade, die sich an den individuellen Fortschritt und die Bedürfnisse der Lernenden anpassen. Adaptive Lernsoftware analysiert die Stärken und Schwächen der Schüler, um gezielte Unterstützung zu bieten.</li>
<li>Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR)<strong><br />
</strong>VR und AR revolutionieren die Art und Weise, wie Architekturstudenten Entwürfe visualisieren und interaktive Lernumgebungen erleben.<br />
Projekte wie das „HoloLens“-Programm von Microsoft ermöglichen immersive Lernerfahrungen in Bereichen wie Medizin und Ingenieurwesen.</li>
</ol>
<p><strong>Komplexe technische Details und Fallstudien</strong></p>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li>KI in der Architekturausbildung<br />
Tools wie Autodesk’s Generative Design nutzen KI, um Architekten bei der Erstellung effizienter und innovativer Designs zu unterstützen.<br />
Fallstudie: Die Zusammenarbeit zwischen der Harvard Graduate School of Design und Autodesk zeigt, wie KI-gestützte Entwurfsprozesse die Kreativität und Effizienz steigern.</li>
<li>Automatisierung und ihre Auswirkungen<br />
Mit der Automatisierung von Routineaufgaben in der Bauindustrie werden Fähigkeiten in den Bereichen Projektmanagement, kritisches Denken und Kreativität immer wichtiger.<br />
Fallstudie: Das „Smart Construction“ Projekt in Singapur demonstriert, wie Automatisierung und Robotik den Bauprozess optimieren und die Notwendigkeit für menschliche Aufsicht und kreative Problemlösung verstärken.</li>
</ol>
<p><strong>Zukunftsweisende Fähigkeiten</strong></p>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li>Interdisziplinäres Denken<strong><br />
</strong>Die Integration von Wissen aus verschiedenen Disziplinen wird immer wichtiger, um komplexe Probleme zu lösen, die KI allein nicht bewältigen kann.<br />
Programme wie der „Design Thinking“-Kurs an der Stanford University fördern kreative Problemlösungsfähigkeiten und interdisziplinäres Teamwork.</li>
<li>Kritisches Denken und ethische Entscheidungsfindung<br />
Mit der zunehmenden Präsenz von KI in Entscheidungsprozessen ist es wichtig, dass Menschen lernen, die ethischen Implikationen dieser Technologien zu bewerten.<br />
Fallstudie: Die „Ethics of AI“ Kurse an Institutionen wie der MIT Media Lab bereiten Studenten darauf vor, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.</li>
</ol>
<p><strong>Die Rolle der Hochschulen</strong></p>
<ol class="ak-ol" start="1">
<li>Curriculum-Anpassungen<br />
Hochschulen wie die ETH Zürich und das MIT passen ihre Lehrpläne an, um Kurse in den Bereichen KI, Datenanalyse und digitale Fertigung einzuführen.<br />
Diese Institutionen setzen auf praxisorientierte Projekte und interdisziplinäre Zusammenarbeit, um Studenten auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten.</li>
<li>Lifelong Learning Initiativen<br />
Mit Programmen wie „MIT xPRO“ und „Harvard Extension School“ bieten führende Hochschulen flexible Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige.<br />
Diese Programme zielen darauf ab, kontinuierliches Lernen und Anpassungsfähigkeit zu fördern, um den sich ständig ändernden Anforderungen gerecht zu werden.</li>
</ol>
<p>I<strong>n einer Welt, in der KI immer mehr Aufgaben übernehmen kann, liegt der Wert menschlicher Bildung in der Entwicklung kreativer, kritischer und ethisch fundierter Denkfähigkeiten. Hochschulen müssen sich darauf einstellen, ihre Curricula kontinuierlich anzupassen und lebenslanges Lernen zu fördern. Nur so können sie sicherstellen, dass ihre Absolventen nicht nur mit Wissen, sondern auch mit den Fähigkeiten ausgestattet sind, die in einer von KI geprägten Zukunft unverzichtbar bleiben.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/wenn-ki-alles-weiss-was-lohnt-sich-noch-zu-lernen/">Wenn KI alles weiß: Was lohnt sich noch zu lernen ?</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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