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	<title>Kritik-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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		<title>KI ist nur ein Hilfsmittel!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 07:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-pm-slice="0 0 []">Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Architektur: Eine kritische Betrachtung der Entwurfskompetenz</h3>
<p>Die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Architektur wächst kontinuierlich, und wie sie die Disziplin verändern wird, hängt maßgeblich von den Menschen ab, die sie nutzen. Dies wurde auf der Konferenz „AI – Architectural Intelligence“ an der ZHAW deutlich. Während KI viele Vorteile bietet, gibt es ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Entwurfskompetenz, insbesondere bei Auszubildenden.</p>
<h4>KI: Chancen und Grenzen in der Architektur</h4>
<p>Elena Gavagnin vom Institut für Wirtschaftsinformatik der ZHAW betonte, dass KI auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen basiert und nicht in der Lage ist, kreative Lösungen zu entwickeln oder strategische Entscheidungen zu treffen. KI kann große Datenmengen durchforsten und Muster erkennen, ist aber unfähig, Kontext und Kausalitäten zu verstehen oder Einfühlungsvermögen zu zeigen – Fähigkeiten, die für gute Architektur unerlässlich sind.</p>
<h4>KI in der Praxis: Zwischen Inspiration und Abhängigkeit</h4>
<p>Programme wie DALL-E und Midjourney, die auf Texteingaben basierend Bilder generieren, wurden von Studierenden in Entwurfskursen genutzt. Die Bilder waren inspirierend, aber die Kontrolle über die Bildproduktion war begrenzt. Dies zeigt, dass KI zwar nützlich sein kann, aber nicht die alleinige Basis für den Entwurfsprozess sein sollte. Georg Vrachliotis betonte, dass KI ein zusätzliches Werkzeug ist, das traditionelle Methoden wie Skizzieren und Modellbau nicht ersetzen kann.</p>
<h4>Gefahr der Verflachung der Raumwahrnehmung</h4>
<p>Ein zentrales Problem bei der Nutzung von KI in der Architektur ist die mögliche Verflachung der Raumwahrnehmung. Patric Furrer, Andreas Jud und Stefan Kurath warnen in ihrem Buch <a href="https://www.swiss-architects.com/de/architecture-news/meldungen/eine-portion-realismus">„Digitalisierung und Architektur in Lehre und Praxis“</a> vor Architektur, die nur visuell ansprechend ist, aber andere Sinne vernachlässigt. Physische Modelle bleiben daher unverzichtbar, um die räumlichen und sinnlichen Qualitäten von Entwürfen zu überprüfen.</p>
<h4>Der kreative Prozess: Mehr als nur eine Idee</h4>
<p>Stefan Kurath von der ZHAW betonte, dass die Arbeit von Architektinnen und Architekten nicht mit der Idee endet, sondern erst beginnt. Architektur entsteht in einem komplexen Prozess, der soziale, wirtschaftliche, politische und ökologische Faktoren berücksichtigt. KI kann diese vielschichtigen Anforderungen nicht erfüllen, da sie nur Vorhandenes reproduziert und keine neuen Konzepte entwickelt.</p>
<h4>Integration von KI und menschlicher Expertise</h4>
<p>Für zukünftige Projekte ist es entscheidend, dass KI und menschliche Intelligenz zusammenwirken. Architektinnen und Architekten müssen ein tiefes Verständnis für die Stärken und Schwächen von KI entwickeln, um sie sinnvoll einzusetzen. Anstatt zu fürchten, dass KI Arbeitsplätze gefährdet, sollten wir uns darauf konzentrieren, wie sie genutzt werden kann, um ökologisch und sozial nachhaltig zu bauen.</p>
<h4>Fazit: KI als Ergänzung, nicht Ersatz</h4>
<p>KI kann zwar unterstützend wirken, aber die kreativen und komplexen Anforderungen der Architektur erfordern weiterhin menschliches Wissen und Erfahrung. Architekturschulen müssen daher sicherstellen, dass Auszubildende eine umfassende Entwurfskompetenz entwickeln, die über das bloße Erstellen von Bildern hinausgeht.</p>
<p>Die Konferenz „AI – Architectural Intelligence“ zeigte, dass es wichtig ist, sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI auseinanderzusetzen. Architekten müssen sich aktiv mit dem Thema beschäftigen, um ihre Schlüsselrolle im Bauprozess der Zukunft zu sichern. Nur so kann gewährleistet werden, dass Architektur weiterhin alle Sinne anspricht und den komplexen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird. <a href="https://www.swiss-architects.com/de/architektur-news/meldungen/hilfsmittel-mit-risiken-und-nebenwirkungen">mehr…</a></p>
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		<title>Alle Jahre wieder&#8230;</title>
		<link>https://baukunst.art/alle-jahre-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 10:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sommerzeit in Europa ist ein Thema, das sowohl historisch als auch in der aktuellen Diskussion von Bedeutung ist. Ihre Ursprünge und die anhaltende Debatte über</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Die Sommerzeit in Europa ist ein Thema, das sowohl historisch als auch in der aktuellen Diskussion von Bedeutung ist. Ihre Ursprünge und die anhaltende Debatte über ihre Beibehaltung oder Abschaffung sind von verschiedenen Faktoren beeinflusst.</p>
<p><strong>Ursprünge der Sommerzeit</strong>: Die Idee der Sommerzeit wurde erstmals 1784 von Benjamin Franklin vorgeschlagen. Sie wurde jedoch erst während des Ersten Weltkriegs in verschiedenen Ländern Europas eingeführt, um Kohle zu sparen, indem man mehr Tageslichtstunden nutzte. Die Grundidee war, die Uhren im Frühjahr eine Stunde vorzustellen, um abends länger Tageslicht zu haben, und sie im Herbst wieder zurückzustellen.</p>
<p><strong>Energieeinsparung</strong>: Der Hauptgrund für die Einführung der Sommerzeit war die Energieeinsparung. Durch die Nutzung des Tageslichts am Abend sollten künstliche Beleuchtung und Heizung reduziert und somit Energie gespart werden.</p>
<p><strong>Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft</strong>: Einige Studien behaupten, dass die Sommerzeit positive Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftssektoren hat, wie etwa den Einzelhandel und Tourismus, da Menschen dazu neigen, abends mehr Zeit im Freien zu verbringen. Auch wird argumentiert, dass es die Freizeitmöglichkeiten nach der Arbeit verbessert.</p>
<p><strong>Gesundheitliche Auswirkungen</strong>: Es gibt jedoch auch Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen der Zeitumstellung. Forschungen deuten darauf hin, dass der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit den zirkadianen Rhythmus des Menschen stören und zu Schlafproblemen, Stress und anderen gesundheitlichen Problemen führen kann.</p>
<p><strong>Aktuelle Debatte</strong>: In den letzten Jahren gab es in vielen europäischen Ländern eine wachsende Debatte über die Notwendigkeit der Sommerzeit. Kritiker argumentieren, dass die ursprünglichen Gründe für ihre Einführung, wie Energieeinsparungen, in der modernen Welt weniger relevant geworden sind. Zudem wird auf die negativen gesundheitlichen Auswirkungen hingewiesen.</p>
<p><strong>Europäische Union und Sommerzeit</strong>: Die Europäische Union hat in Betracht gezogen, die Praxis der Sommerzeit abzuschaffen, und hat Mitgliedsstaaten sowie Bürger um ihre Meinung gebeten. Einige Länder haben sich für die Beibehaltung der Sommerzeit ausgesprochen, während andere die Abschaffung bevorzugen. Die Entscheidung ist komplex, da eine einheitliche Regelung in der gesamten EU für den Binnenmarkt und die Koordination von Transport und Kommunikation wichtig ist.</p>
<p><strong>Zukunft der Sommerzeit</strong>: Die Zukunft der Sommerzeit in Europa bleibt ungewiss. Es besteht ein Gleichgewicht zwischen traditionellen Praktiken, wirtschaftlichen Vorteilen, gesundheitlichen Bedenken und der Notwendigkeit einer koordinierten Zeitpolitik in der EU.</p>
<p><strong>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sommerzeit in Europa eine Maßnahme ist, die ursprünglich aus Energieeinsparungsgründen eingeführt wurde, aber heute sowohl wegen ihrer wirtschaftlichen als auch wegen ihrer gesundheitlichen Auswirkungen diskutiert wird. Die Entscheidung über ihre Zukunft wird weiterhin Gegenstand von Debatten und Untersuchungen sein.</strong></p>
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		<title>Auch Sobek kritisiert Einfamilienhäuser</title>
		<link>https://baukunst.art/auch-sobek-kritisiert-einfamilienhaeuser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 09:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Einfamilienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Sobek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bauingenieur und Architekt Werner Sobek wohnt selbst in einem Einfamilienhaus, trotzdem kritisiert er den Bau solcher Gebäude. Auch wenn der Trend seit der Pandemie in diese Richtung geht, fordert Sobek einen grundlegenden Wandel beim Bauen, vor allem in Bezug auf das Einfamilienhaus. mehr&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Bauingenieur und Architekt <strong>Werner Sobek</strong> wohnt selbst in einem <strong>Einfamilienhaus</strong>, trotzdem kritisiert er den Bau solcher Gebäude. Auch wenn der Trend seit der Pandemie in diese Richtung geht, fordert Sobek einen grundlegenden Wandel beim Bauen, vor allem in Bezug auf das Einfamilienhaus. <strong><a href="https://www.monopol-magazin.de/stuttgarter-architekt-sobek-kritisiert-einfamilienhaeuser" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr&#8230;</a></strong></p>
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