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	<title>Postmoderne-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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		<title>Postmoderne Baukunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 12:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Kollegin, lieber Kollege, während meiner täglichen Reise durch die Welt der Architektur stieß ich vor Kurzem auf einen Film zur Ausstellung über die Postmoderne in der Bundeskunsthalle in Bonn...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kollegin, lieber Kollege,</p>
<p>während meiner täglichen Reise durch die Welt der Architektur stieß ich vor Kurzem auf einen <a href="https://www.ardmediathek.de/video/westart/ausstellung-postmoderne-1967-1992-in-der-bundeskunsthalle-bonn/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZGVhY2I4NzQtMmQ3OC00ZGYyLTlkYjQtZTlkZWYwNWVmM2Q0" target="_blank" rel="noopener">Film zur Ausstellung über die Postmoderne</a> in der Bundeskunsthalle in Bonn. Ich erinnere mich noch gut an unsere Exkursion als junge Studenten der TU München, als wir Anfang der 80er-Jahre voller Ehrfurcht und Neugierde den gerade fertiggestellten postmodernen Museumsbau von James Stirling betraten, einem der Titanen der britischen Architektur des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Für viele Architekten war die Postmoderne eine Befreiung, eine Chance, wieder erzählerischer und weniger dogmatisch in ihren Entwürfen zu sein. Gebäude wurden nicht mehr nur als funktionale Strukturen gesehen, sondern auch als Medium für kulturelle, historische und kontextuelle Kommentare.</p>
<p>Die Postmoderne, mit ihrer Geburt in den 60er- und 70er-Jahren, war wie ein frischer Wind, der gegen die oft als kalt und monoton empfundene Architektur des Internationalen Stils blies. Es war, als ob die Architektur wieder lernen würde zu lächeln – mit Farben, Ornamenten und geschichtlichen Anspielungen. Es war eine Zeit, in der die klaren Linien der Moderne durch ein spielerisches, manchmal sogar ironisches Mosaik aus verschiedenen Epochen ersetzt wurden.</p>
<p>Für uns, die wir uns in der Kunst des Bauens übten, war diese Zeit eine Offenbarung, ein Zeitalter, das uns Freiheit im Design schenkte, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung darstellte. Sie zwang uns, die Bedeutung von Kitsch und Nostalgie in der Architektur zu hinterfragen und über die Tiefen und Oberflächen unserer Entwürfe nachzudenken.</p>
<p>Und obwohl ich bis heute einen gemischten Blick auf die Postmoderne werfe und Stirlings Museumsbau für mich persönlich nicht unbedingt den Höhepunkt dieser Bewegung darstellt, kann ich nicht leugnen, dass sie nicht nur mich, sondern unsere gesamte Branche tiefgreifend beeinflusst hat. Sie lehrte uns über den Tellerrand hinauszuschauen, uns mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen und den wahren Wert von Kontext und Bedeutung in unserer Arbeit zu erkennen.</p>
<p>Herzlichst Ihr<br />
Stuart Stadler</p>
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		<title>Postmoderne – Anything Goes</title>
		<link>https://baukunst.art/postmoderne-anything-goes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2023 11:40:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 1967 begann eine neue Ära: Die Moderne, die daran glaubte, alles mit uniformen Gebäuden, Möbeln und Rechten zu ordnen, wurde verabschiedet. Aus ihren Trümmern entstand eine eigenartige, exzentrische Welt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/postmoderne-anything-goes/">Postmoderne – Anything Goes</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 1967 begann eine neue Ära: Die Moderne, die daran glaubte, alles mit uniformen Gebäuden, Möbeln und Rechten zu ordnen, wurde verabschiedet. Aus ihren Trümmern entstand eine eigenartige, exzentrische Welt.</p>
<p>Architekten erklärten den Vergnügungspark zur idealen Stadt, Designer ließen sich von herkömmlichem Geschmack los, und an die Stelle von Systemkämpfen trat der Kampf um Selbstverwirklichung. Neue Medien synchronisierten den Globus, und Bilder wurden zur Bühne, auf der um Stil und Anerkennung gerungen wurde.</p>
<p>Die Ausstellung erzählt mit beeindruckenden Beispielen aus den Bereichen Design, Architektur, Film, Popkultur, Philosophie, Kunst und Literatur von den Anfängen der Informationsgesellschaft, der Befreiung der Finanzmärkte, der Blütezeit der Subkulturen, von Disco, Punk und Techno-Pop, Schulterpolstern und Memphis-Möbeln. Auch dem Aufschwung der Kulturtempel, dem wir das größte Exponat, die Bundeskunsthalle, verdanken, wird Tribut gezollt. Als die Bundeskunsthalle im Jahr 1992 ihre Türen öffnete, war der Kalte Krieg vorbei und Francis Fukuyama verkündete das berühmte Buch &#8222;Das Ende der Geschichte&#8220;. Dreißig Jahre später ist offensichtlich, dass die Geschichte weiterging, und auch die Diskussion um die Postmoderne entflammt erneut. Die Ausstellung wirft einen funkelnden Spiegel auf die Gegenwart, in dem sich all ihre Konflikte reflektieren, angefangen beim Rechtspopulismus bis hin zur Identitätspolitik. Sie ermöglicht es, aus der Perspektive einer Generation zu hinterfragen, in welcher Ära wir eigentlich leben. Ist die Postmoderne vorbei – oder sind wir mittendrin? <a href="https://www.ardmediathek.de/video/westart/ausstellung-postmoderne-1967-1992-in-der-bundeskunsthalle-bonn/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZGVhY2I4NzQtMmQ3OC00ZGYyLTlkYjQtZTlkZWYwNWVmM2Q0" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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