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	<title>Archäologie-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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		<title>Das Rätsel unter dem Acker: 800 Jahre alte Fluchtburg gibt Geheimnisse preis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 15:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterirdische Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein 800 Jahre alter Erdstall in Oberösterreich gibt Rätsel auf. Forschende der FH Wels nutzen modernste 3D-Messtechnik, um die Geheimnisse dieser einzigartigen unterirdischen Architektur zu entschlüsseln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/das-raetsel-unter-dem-acker-800-jahre-alte-fluchtburg-gibt-geheimnisse-preis/">Das Rätsel unter dem Acker: 800 Jahre alte Fluchtburg gibt Geheimnisse preis</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Geheimnis um Erdstall in Grieskirchen gelüftet: Hightech enthüllt mittelalterliches Versteck</h1>
<p>Ein architektonisches <strong>Meisterwerk des Mittelalters</strong> liegt sieben Meter unter der Erde im oberösterreichischen Grieskirchen. Was 1993 durch einen Zufall entdeckt wurde, entwickelt sich zu einem Paradebeispiel moderner <strong>Architekturforschung</strong>.</p>
<h2>Baukunst im Verborgenen</h2>
<p>Der <strong>Erdstall Meierhofer</strong> erstreckt sich über 37 Meter und umfasst sieben kunstvoll angelegte Räume. Die Besonderheit: Verbunden sind diese durch präzise konstruierte <strong>Schlupfe</strong> – Durchgänge von lediglich 40 Zentimetern Durchmesser. Eine architektonische Meisterleistung, die Fragen aufwirft.</p>
<h2>Innovative Forschungsmethoden</h2>
<p>Professor Kurt Niel und sein Kollege Raimund Edlinger von der <strong>FH Oberösterreich</strong> haben eine bahnbrechende <strong>Messmethode</strong> entwickelt. Mit einem tragbaren System, ausgestattet mit <strong>Tiefenkameras</strong> und <strong>Gyroskop</strong>, erstellen sie präzise <strong>3D-Modelle</strong> der unterirdischen Struktur. Diese Technologie ermöglicht erstmals eine detaillierte Analyse der mittelalterlichen Bausubstanz.</p>
<h2>Architektonische Raffinesse</h2>
<p>Die Konstruktion folgt einem ausgeklügelten Plan: Ausgehend von einem sieben Meter tiefen Bauschacht schufen die mittelalterlichen Baumeisterinnen und Baumeister ein dreidimensionales Labyrinth. Die engen Durchgänge dienten nicht der Materialersparnis – sie waren Teil eines durchdachten <strong>Verteidigungskonzepts</strong>.</p>
<h2>Funktionale Architektur mit Mehrwert</h2>
<p>Die architektonische Analyse offenbart durchdachte Details: <strong>Sitz- und Lampennischen</strong> zeugen von geplanter längerer Aufenthaltsdauer. Ein kreisrunder <strong>Verschlussstein</strong> und Spuren einer <strong>Holztür</strong> belegen das ausgefeilte Sicherheitssystem. Die Architektur vereint dabei Funktionalität mit effizienter Raumnutzung.</p>
<div id="attachment_11741" style="width: 1223px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11741" class="size-full wp-image-11741" src="https://baukunst.art/wp-content/uploads/2025/01/Bild-3.jpeg" alt="Baukunst-Das Rätsel unter dem Acker: 800 Jahre alte Fluchtburg gibt Geheimnisse preis" width="1213" height="673" srcset="https://baukunst.art/wp-content/uploads/2025/01/Bild-3.jpeg 1213w, https://baukunst.art/wp-content/uploads/2025/01/Bild-3-768x426.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1213px) 100vw, 1213px" /><p id="caption-attachment-11741" class="wp-caption-text">© FH OÖ</p></div>
<h2>Zukunftsweisende Präsentation</h2>
<p>Die Gemeinde plant eine innovative Präsentation des architektonischen Erbes. Ein <strong>überirdisches 1:1-Modell</strong> soll die unterirdische Architektur erlebbar machen. Ergänzt durch <strong>Virtual-Reality-Technologie</strong> entsteht eine zeitgemäße Verbindung von historischer Baukunst und moderner Vermittlung.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Erdstall von Grieskirchen demonstriert eindrucksvoll, wie mittelalterliche Architekten komplexe Sicherheitsanforderungen mit präziser Bauausführung verbanden. Die moderne <strong>3D-Vermessungstechnik</strong> ermöglicht nun erstmals, diese architektonische Leistung umfassend zu würdigen und zu dokumentieren. Ein Beispiel dafür, wie historische Baukunst durch innovative Technologie neu erschlossen werden kann.</p>
<p><a href="https://www.volksbildungswerk.at/fileadmin/bilder/Vereine/Erdstaelle_und_kuenstliche_Hoehlen.pdf" target="_blank" rel="noopener">mehr&#8230;</a></p>
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		<title>Sensations-Fund! Uralte Steinbrücke sprengt Mallorca-Geschichte</title>
		<link>https://baukunst.art/sensations-fund-uralte-steinbruecke-sprengt-mallorca-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2024 19:44:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[prähistorische Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter den türkisblauen Wellen vor Mallorcas Küste verbirgt sich eine archäologische Sensation: In der Genovesa-Höhle haben Forscherinnen und Forscher eine 5600 Jahre alte Unterwasserbrücke entdeckt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/sensations-fund-uralte-steinbruecke-sprengt-mallorca-geschichte/">Sensations-Fund! Uralte Steinbrücke sprengt Mallorca-Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Steinerne Zeugen einer frühen Besiedlung: Archäologische Entdeckungen auf Mallorca</p>
<p>Die Baleareninsel <strong>Mallorca</strong>, bekannt für ihre Strände und Ferienhäuser, offenbart nun faszinierende Einblicke in ihre <strong>prähistorische Vergangenheit</strong>. Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung in der <strong>Genovesa-Höhle</strong>, auch als Cova de&#8217;n Bessó bekannt, hat die Archäologinnen und Archäologen vor neue Rätsel gestellt. Im Fokus steht eine <a href="https://www.nature.com/articles/s43247-024-01584-4" target="_blank" rel="noopener"><strong>unterwasser liegende Steinbrücke</strong></a>, die nicht nur die bisherigen Annahmen über die <strong>Besiedlungsgeschichte</strong> der Insel in Frage stellt, sondern auch ein bemerkenswertes Beispiel früher <strong>Ingenieurskunst</strong> darstellt.</p>
<p>Die Forscherinnen und Forscher um <strong>Bogdan P. Onac</strong> von der University of South Florida haben mittels modernster <strong>Datierungsmethoden</strong> und einer detaillierten Analyse des <strong>Meeresspiegels</strong> neue Erkenntnisse gewonnen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Brücke deutlich <strong>älter</strong> ist als bisher angenommen – ein Fund, der die Timeline der menschlichen Präsenz auf Mallorca um fast <strong>2000 Jahre</strong> in die Vergangenheit verschiebt.</p>
<p>Die <strong>8,62 Meter lange</strong> und <strong>0,5 Meter hohe Steinstruktur</strong> wurde offenbar von frühen Siedlerinnen und Siedlern errichtet, um einen <strong>unterirdischen See</strong> zu überqueren. Bemerkenswert ist nicht nur die Bauweise – große <strong>Kalksteinblöcke</strong> wurden ohne Mörtel aufeinandergeschichtet – sondern auch der Zeitpunkt der Konstruktion. Die Datierung mittels <strong>Uran-Thorium-Methode</strong> an Tropfsteinen und anderen Höhlenablagerungen ergab, dass die Brücke vor mindestens <strong>5600 Jahren</strong>, möglicherweise sogar vor bis zu <strong>6000 Jahren</strong>, erbaut wurde.</p>
<p>Diese Zeitspanne fällt in eine Phase rapiden <strong>Meeresspiegelanstiegs</strong>, gefolgt von einer kurzen Periode der Stabilität zwischen etwa <strong>5964 und 5359 Jahren</strong> vor heute. In dieser Zeit bildeten sich charakteristische <strong>Kalkablagerungen</strong> an den Höhlenwänden, die als präzise Indikatoren für den damaligen Meeresspiegel dienen. Ein auffälliges Merkmal der Brücke – eine <strong>helle Verfärbung</strong> entlang ihrer Oberseite – korrespondiert exakt mit diesem ehemaligen Wasserspiegel.</p>
<p>Die Erkenntnis, dass die Brücke bereits vor ihrer Überflutung existierte, wirft ein neues Licht auf die <strong>Fähigkeiten</strong> und <strong>Bedürfnisse</strong> der frühen Inselbewohnerinnen und -bewohner. Sie mussten nicht nur in der Lage gewesen sein, die Insel zu erreichen, sondern verfügten offenbar auch über das technische Know-how, um komplexe Strukturen in einer herausfordernden Umgebung zu errichten.</p>
<p>Diese Entdeckung stellt bisherige Theorien zur Besiedlungsgeschichte Mallorcas auf den Kopf. Bislang ging man davon aus, dass die ersten Menschen erst vor etwa <strong>4400 Jahren</strong> die Insel erreichten. Die neue Datierung der Brücke suggeriert jedoch eine menschliche Präsenz, die fast zwei Jahrtausende früher anzusetzen ist.</p>
<p>Die Implikationen dieser Funde reichen weit über die Grenzen Mallorcas hinaus. Sie werfen Fragen zur <strong>maritimen Mobilität</strong> und <strong>technologischen Entwicklung</strong> prähistorischer Gesellschaften im gesamten Mittelmeerraum auf. Wie konnten diese frühen Seefahrerinnen und Seefahrer die offene See überqueren? Welche Werkzeuge und Techniken standen ihnen zur Verfügung? Und was veranlasste sie, sich in den Höhlen Mallorcas niederzulassen?</p>
<p>Die Genovesa-Höhle selbst bietet weitere Hinweise auf die Aktivitäten ihrer frühen Bewohnerinnen und Bewohner. Neben der Brücke fanden Archäologinnen und Archäologen einen <strong>gepflasterten Weg</strong>, der zum ersten unterirdischen See führt, sowie eine <strong>zyklopische Steinmauer</strong>, die parallel zum Weg verläuft. Diese Strukturen zeugen von einer gezielten Erschließung und Nutzung der Höhle, möglicherweise als Schutz, Kultstätte oder zur Wassergewinnung.</p>
<p>Die <strong>Präzision</strong>, mit der die Brücke an den damaligen Wasserstand angepasst wurde, lässt auf ein tiefes Verständnis der lokalen Umweltbedingungen schließen. Die Erbauerinnen und Erbauer mussten die Schwankungen des Wasserspiegels genau beobachtet und ihre Konstruktion entsprechend geplant haben – eine beachtliche Leistung für eine Zeit, die weit vor der Entwicklung moderner Vermessungstechniken liegt.</p>
<p>Aus architektonischer Sicht ist die Brücke ein Meisterwerk frühzeitlicher Ingenieurskunst. Die Verwendung <strong>lokaler Materialien</strong>, die Anpassung an die <strong>natürliche Umgebung</strong> und die <strong>Langlebigkeit</strong> der Konstruktion – immerhin hat sie Jahrtausende überdauert – sind Prinzipien, die auch in der modernen nachhaltigen Architektur hochgeschätzt werden.</p>
<p>Diese Entdeckung mahnt uns, unsere Vorstellungen von <strong>prähistorischen Gesellschaften</strong> zu überdenken. Sie waren offensichtlich zu weit komplexeren Leistungen fähig, als wir bisher annahmen. Gleichzeitig erinnert uns der Fund daran, wie fragil archäologische Zeugnisse sein können. Nur durch den Schutz vor späteren menschlichen Eingriffen und die konservierende Wirkung des Wassers konnte die Brücke die Jahrtausende überdauern.</p>
<p>Für Mallorca bedeutet diese Entdeckung eine <strong>Neubewertung</strong> seiner kulturellen Identität. Die Insel kann nun auf eine noch reichere und ältere Geschichte zurückblicken, die weit über ihre Rolle als modernes Touristenziel hinausgeht. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Fund das Bewusstsein für den Schutz und die Erforschung archäologischer Stätten auf der Insel weiter schärft.</p>
<p>Die Steinbrücke in der Genovesa-Höhle ist mehr als nur ein archäologischer Fund – sie ist ein <strong>Fenster in eine längst vergangene Zeit</strong>, das uns Einblicke in die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Lebenswelten unserer Vorfahren gewährt. Sie mahnt uns, unsere Vorstellungen von der Vergangenheit stets kritisch zu hinterfragen und offen für neue Erkenntnisse zu bleiben. Denn wie diese Entdeckung zeigt, können selbst die bestehenden Theorien durch neue Funde grundlegend erschüttert werden.</p>
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		<title>Archäologie der Zukunft</title>
		<link>https://baukunst.art/archaeologie-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 08:56:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Architekturmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Tsuyoshi Tane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Rolle spielt die Architektur als Vermittlerin zwischen der Vergangenheit und der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Architekt&#160;Tsuyoshi Tane&#160;in seinem&#160;Werk.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Welche Rolle spielt die Architektur als Vermittlerin zwischen der Vergangenheit und der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Architekt&nbsp;<strong>Tsuyoshi Tane</strong>&nbsp;in seinem&nbsp;Werk.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/archaeologie-der-zukunft/">Archäologie der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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