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	<title>erneuerbare energien-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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	<title>erneuerbare energien-Archiv - Baukunst</title>
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		<title>Solarfolien: Die Revolution der Energiegewinnung</title>
		<link>https://baukunst.art/solarfolien-die-revolution-der-energiegewinnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 13:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturtrends]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solartechnologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solarfolien revolutionieren die Energiegewinnung: Von Autos bis Gebäuden – ultradünne, flexible Module eröffnen innovative Möglichkeiten für nachhaltigen Strom, wo konventionelle Technik scheitert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/solarfolien-die-revolution-der-energiegewinnung/">Solarfolien: Die Revolution der Energiegewinnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Solarfolien: Die Zukunft der nachhaltigen Energiegewinnung</strong></h2>
<p>Die Solarenergie hat in den letzten Jahren immense Fortschritte gemacht. Eine der vielversprechendsten Entwicklungen sind ultradünne, flexible Solarfolien. Diese innovativen Module haben das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Energie erzeugen, nachhaltig zu verändern. Von ihrer Verwendung auf Gebäudefassaden bis hin zu mobilen Anwendungen auf Fahrzeugen oder sogar Rucksäcken bieten sie vielfältige neue Möglichkeiten. Doch wie leistungsfähig sind diese Folien, und welche Herausforderungen müssen noch gemeistert werden?</p>
<h3>Die Technologie hinter den Solarfolien</h3>
<p>Solarfolien basieren auf verschiedenen Materialien, darunter Perowskit und organische Solarzellen. Forschende der Universität Oxford haben beispielsweise Tandem-Solarzellen entwickelt, die nur etwas mehr als 1 Mikrometer dick sind und Wirkungsgrade von bis zu 27 Prozent erreichen. Diese Flexibilität und Effizienz übertreffen viele der bisherigen Technologien. Die Folien können auf unterschiedlichsten Oberflächen wie Fassaden, gekrümmten Dächern oder sogar Handys aufgetragen werden.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil der Perowskit-Technologie liegt in der kostengünstigen Produktion: Die Materialien lassen sich sprühen oder drucken und so auch auf schwer zugänglichen Flächen anbringen. Allerdings kämpfen diese ultradünnen Solarfolien noch mit einer vergleichsweise kurzen Lebensdauer und der Empfindlichkeit gegenüber Sauerstoff und Wasser.</p>
<h3>Neue Anwendungsbereiche</h3>
<h4>Integration in Gebäude</h4>
<p>Flexible Solarmodule sind ideal für die Integration in moderne Architektur. Sie können nahtlos in Fassaden oder Dächer integriert werden, ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen. Besonders attraktiv sind sie für Gebäude mit geringerer Traglast, wo herkömmliche Module zu schwer wären.</p>
<h4>Mobilität und Transport</h4>
<p>Eine der faszinierendsten Anwendungen von Solarfolien ist ihre Nutzung auf Fahrzeugen. Auf E-Autos angebracht, könnten sie mehrere tausend Kilometer zusätzliche Reichweite pro Jahr liefern. Sogar für konventionelle Fahrzeuge bieten sie interessante Möglichkeiten, beispielsweise zur Versorgung der Bordelektronik.</p>
<h4>Alltagsgegenstände</h4>
<p>Von Rucksäcken bis zu Smartphones: Die Flexibilität der Folien ermöglicht dezentrale Stromerzeugung direkt im Alltag. Besonders in Regionen mit eingeschränkter Stromversorgung könnten solche Innovationen bahnbrechend sein.</p>
<hr />
<h3>Vorteile und Herausforderungen</h3>
<h4>Vorteile</h4>
<ul class="ak-ul">
<li><strong>Leicht und flexibel:</strong> Perfekt für gekrümmte oder schwer zugängliche Oberflächen.</li>
<li><strong>Neue Einsatzmöglichkeiten:</strong> Gebäudeintegration, mobile Anwendungen, Alltagsgegenstände.</li>
<li><strong>Effizienz:</strong> Moderne Solarfolien erreichen hohe Wirkungsgrade, vergleichbar mit herkömmlichen Modulen.</li>
</ul>
<h4>Herausforderungen</h4>
<ul class="ak-ul">
<li><strong>Lebensdauer:</strong> Im Vergleich zu Silizium-Modulen sind Solarfolien weniger langlebig.</li>
<li><strong>Empfindlichkeit:</strong> Schutz vor Wasser und Sauerstoff erfordert aufwendige Verkapselung.</li>
<li><strong>Kosten:</strong> Trotz kostengünstiger Materialien sind die Herstellungskosten noch hoch.</li>
</ul>
<hr />
<h3>Perspektiven für die Zukunft</h3>
<p>Mit sinkenden Produktionskosten und weiteren technologischen Fortschritten könnten Solarfolien in den kommenden Jahren einen zentralen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Möglichkeiten, bisher ungenutzte Flächen zur Stromproduktion einzusetzen, sind enorm. Architekten und Ingenieure dürften sich besonders über die gestalterischen Freiheiten freuen, die diese Technologie bietet.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Solarfolien stehen stellvertretend für eine neue Generation der Energiegewinnung. Sie kombinieren Effizienz mit Flexibilität und ästhetischer Integration. Trotz bestehender Herausforderungen überwiegen die Vorteile, sodass die Technologie das Potenzial hat, unsere Energieversorgung nachhaltig zu verändern. Die Zukunft der Solarenergie liegt in ihrer Vielseitigkeit – und Solarfolien könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/solarfolien-die-revolution-der-energiegewinnung/">Solarfolien: Die Revolution der Energiegewinnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Strom-Revolution! Erneuerbare knacken die 60%-Marke in Europa</title>
		<link>https://baukunst.art/strom-revolution-erneuerbare-knacken-die-60-marke-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2024 08:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aufstieg erneuerbarer Energien in Europa markiert einen Wendepunkt in der Energiewende und stellt neue Herausforderungen für die Stromversorgung dar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/strom-revolution-erneuerbare-knacken-die-60-marke-in-europa/">Strom-Revolution! Erneuerbare knacken die 60%-Marke in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-pm-slice="1 1 []">Europas Aufbruch in die erneuerbare Energiezukunft</h3>
<p>Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Europa hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Der rasante Anstieg in der Nutzung von Wind-, Solar- und Wasserkraft ist nicht nur ein Triumph technologischer Innovation, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Situation, beleuchtet die wichtigsten Trends und stellt die Frage: Wohin führt dieser Weg?</p>
<h4>Der aktuelle Stand: Mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Quellen</h4>
<p>Im Jahr 2024 hat Europa einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Über 50 % des Stromverbrauchs in der Europäischen Union wird nun aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Länder wie Schweden, Dänemark und Portugal führen die Liste mit besonders hohen Anteilen an. Schweden erzeugt beispielsweise 66 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien, während Portugal bereits 2023 beeindruckende 61 % erreichte.</p>
<p>Dieser Fortschritt ist nicht zuletzt auf die kontinuierlichen Investitionen in Wind- und Solaranlagen zurückzuführen. Die Entwicklung in Deutschland unterstreicht diesen Trend: Im ersten Halbjahr 2024 wurde fast 60 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt, wobei Photovoltaikanlagen und Windkraft den größten Beitrag leisteten.</p>
<h4>Die Herausforderung der Versorgungssicherheit</h4>
<p>Trotz dieser Erfolge ist die Energiewende in Europa keineswegs abgeschlossen. Wie die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae, betont, stellt die unstete Verfügbarkeit von Wind und Sonne eine große Herausforderung für die Stabilität des Stromnetzes dar. Phasen, in denen weder die Sonne scheint noch der Wind weht, erfordern eine gesicherte Leistung, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.</p>
<p>Die Lösung könnte in der Entwicklung wasserstofffähiger Gaskraftwerke liegen, die in Zeiten geringer erneuerbarer Energieerzeugung einspringen könnten. Dieser Ansatz bietet nicht nur eine Absicherung gegen Wetterabhängigkeit, sondern könnte auch die Grundlage für eine nahezu 100 % treibhausgasneutrale Stromversorgung bis 2035 schaffen .</p>
<h4>Speicherlösungen als Schlüssel zur Stabilität</h4>
<p>Ein entscheidender Aspekt für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende ist die Speicherbarkeit von Strom. Die unregelmäßige Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien, die stark wetterabhängig ist, erfordert effektive und zuverlässige Speichermethoden. Traditionell spielen Pumpspeicherkraftwerke eine zentrale Rolle, insbesondere in gebirgigen Regionen wie Österreich. Doch nicht jedes Land verfügt über die geographischen Voraussetzungen für diese Art von Speicheranlagen.</p>
<p>Hier kommen Batteriespeicher ins Spiel. Lithium-Ionen-Batterien haben sich in den letzten Jahren aufgrund sinkender Kosten zunehmend durchgesetzt und werden mittlerweile nicht nur in Fahrzeugen, sondern auch zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt. Allerdings haben diese Batterien auch ihre Nachteile, wie begrenzte Lebensdauer und den Bedarf an konfliktbehafteten Rohstoffen wie Lithium und Kobalt.</p>
<p>Eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Batteriespeichern sind Redox-Flow-Batterien. Diese Technologie nutzt flüssige Elektrolyte, die in großen externen Tanks gelagert werden. Die Flexibilität und Skalierbarkeit dieser Speicher ermöglichen es, sie an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Wenn mehr Kapazität benötigt wird, können einfach größere Tanks installiert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist ihre Langlebigkeit und die Tatsache, dass sie keine Konfliktrohstoffe benötigt.</p>
<p>Ein Beispiel für den Einsatz von Redox-Flow-Batterien findet sich in Österreich, wo Unternehmen wie Cellcube bereits seit den frühen 2000er-Jahren an dieser Technologie forschen. Diese Batterien bieten eine stabile und skalierbare Lösung für die Speicherung großer Mengen an Energie und könnten in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Stromnetze spielen .</p>
<h4>Ein Blick in die Zukunft: Nachhaltigkeit und technologische Innovation</h4>
<p>Die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien ist zweifellos ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität. Doch um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es weiterer Anstrengungen. Der Ausbau der Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Stromspeicherung und der Netzstabilität, ist entscheidend. Technologien wie grüne Wasserstofferzeugung und die Weiterentwicklung von Energiespeichern wie Redox-Flow-Batterien werden in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle spielen.</p>
<p>Darüber hinaus muss auch der gesellschaftliche Kontext berücksichtigt werden. Die Akzeptanz erneuerbarer Energien in der Bevölkerung sowie die wirtschaftlichen Implikationen für die Industrie sind Faktoren, die den Erfolg der Energiewende maßgeblich beeinflussen werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politischen Rahmenbedingungen in den verschiedenen europäischen Ländern weiterentwickeln und inwieweit diese die Umsetzung der ambitionierten Energieziele unterstützen.</p>
<h4>Fazit: Der Weg ist das Ziel</h4>
<p>Die Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Europa zeigt, dass die Energiewende auf einem guten Weg ist. Doch dieser Weg ist nicht ohne Herausforderungen. Die Balance zwischen einer nachhaltigen Energieerzeugung und der Gewährleistung einer stabilen Stromversorgung wird die europäische Energiepolitik auch in den kommenden Jahren prägen.</p>
<p>Mit einem klaren Fokus auf technologische Innovation und einer gezielten politischen Unterstützung könnte Europa jedoch die Chance ergreifen, Vorreiter in der globalen Energiewende zu werden. Der Weg zu einem klimaneutralen Kontinent ist noch lang, aber die ersten Schritte sind vielversprechend.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grüne Aussichten: Balkonkraftwerke verändern Österreichs Architekturlandschaft</title>
		<link>https://baukunst.art/gruene-aussichten-balkonkraftwerke-veraendern-oesterreichs-architekturlandschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 17:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesänderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://baukunst.art/?p=10804</guid>

					<description><![CDATA[<p>Balkonkraftwerke boomen in Österreich. Neue Gesetze erleichtern die Installation und den Betrieb dieser Mini-Solaranlagen. Was Architekten und Eigenheimbesitzer jetzt wissen müssen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/gruene-aussichten-balkonkraftwerke-veraendern-oesterreichs-architekturlandschaft/">Grüne Aussichten: Balkonkraftwerke verändern Österreichs Architekturlandschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sonnige Zeiten für Österreichs <strong>Häuslebauer</strong> und <strong>Architektinnen</strong>: Die jüngsten <strong>Gesetzesänderungen</strong> zu <strong>Kleinst-Photovoltaikanlagen</strong>, besser bekannt als <strong>Balkonkraftwerke</strong>, versprechen eine <strong>grüne Revolution</strong> im Alpenland. Seit dem 1. Januar 2024 weht ein frischer Wind durch die <strong>Energielandschaft</strong>, der nicht nur <strong>Hausbesitzerinnen</strong> und <strong>Mieter</strong>, sondern auch <strong>Architektinnen</strong> und <strong>Planer</strong> vor neue Herausforderungen stellt.</p>
<p>Die Neuerungen betreffen sowohl <strong>steuerliche</strong> als auch <strong>rechtliche</strong> Aspekte und zielen darauf ab, den Zugang zu <strong>erneuerbaren Energien</strong> zu demokratisieren. Architekten und Architektinnen sehen sich nun mit der spannenden Aufgabe konfrontiert, diese <strong>Mini-Kraftwerke</strong> ästhetisch und funktional in bestehende und neue <strong>Gebäudekonzepte</strong> zu integrieren.</p>
<p>Ein zentraler Punkt der Reform ist die <strong>Mehrwertsteuerbefreiung</strong> für <strong>Photovoltaikanlagen</strong> bis zu einer Leistung von 35 kW. Diese Regelung, die vorerst bis Ende 2025 gilt, umfasst sowohl <strong>stationäre</strong> als auch <strong>netzgebundene Anlagen</strong> und schließt Balkonkraftwerke ein. Für Architektinnen und Bauherren bedeutet dies eine erhebliche <strong>Kostenersparnis</strong> bei der Planung und Umsetzung solcher Projekte.</p>
<p>Die rechtlichen Änderungen bringen ebenfalls frischen Wind in die Segel der <strong>Solarenergienutzer</strong>. Die maximale Leistung des <strong>Wechselrichters</strong> für Balkonkraftwerke wurde auf 800 Watt festgelegt, während die <strong>Solarmodulleistung</strong> bis zu 2000 Watt peak betragen darf. Diese Regelung eröffnet Architekten und Architektinnen neue Möglichkeiten bei der Gestaltung <strong>energieeffizienter Gebäude</strong>.</p>
<p>Besonders interessant für die Architekturbranche ist die <strong>Erleichterung der Installation</strong> ab dem 1. September 2024. Die Zustimmung anderer Wohnungseigentümer gilt als erteilt, wenn sie nicht innerhalb von zwei Monaten nach Benachrichtigung widersprechen. Diese Regelung betrifft Anlagen mit einer Leistung von weniger als 0,8 kW, die an eine bestehende Steckdose angeschlossen werden können. Für Architektinnen und Architekten bedeutet dies eine Vereinfachung der <strong>Planungsprozesse</strong> und eine Reduzierung potenzieller Konflikte zwischen Bewohnern.</p>
<p>Die <strong>Anmeldepflicht</strong> für Mini-PV-Anlagen bis 800 Watt beim <strong>Netzbetreiber</strong> bleibt bestehen, um die <strong>Netzintegration</strong> zu überprüfen. Dies stellt sicher, dass die <strong>Stromnetze</strong> stabil bleiben und effizient genutzt werden – ein wichtiger Aspekt, den Architektinnen und Planer bei ihren Entwürfen berücksichtigen müssen.</p>
<p><strong>Förderprogramme</strong> runden das Paket ab: Je nach Anlagengröße winken <strong>Investitionszuschüsse</strong>, die für Anlagen bis 10 kWp bis zu 285 Euro pro kWp betragen können. Diese Förderungen variieren je nach Bundesland und Gemeinde, was eine sorgfältige Planung und Beratung durch Architekten und Architektinnen umso wichtiger macht.</p>
<p>Die neuen Regelungen werfen jedoch auch Fragen auf, mit denen sich die Architekturbranche auseinandersetzen muss. Wie lassen sich Balkonkraftwerke harmonisch in bestehende <strong>Fassaden</strong> integrieren? Welche Auswirkungen haben sie auf das <strong>Stadtbild</strong>? Und wie können Architekten und Architektinnen sicherstellen, dass die Installation nicht zu Lasten der <strong>Gebäudeästhetik</strong> geht?</p>
<p>Ein erfahrener Wiener Architekt, sieht in den Neuerungen sowohl <strong>Chancen</strong> als auch <strong>Herausforderungen</strong>: &#8222;Die Gesetzesänderungen eröffnen uns neue Möglichkeiten, <strong>nachhaltige Energiekonzepte</strong> in unsere Entwürfe zu integrieren. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass die Ästhetik der Gebäude nicht unter einer Flut von Solarmodulen leidet.&#8220;</p>
<p>Die Integration von Balkonkraftwerken in bestehende Gebäude erfordert besonderes Fingerspitzengefühl. Architektinnen und <strong>Denkmalschützer</strong> müssen hier Hand in Hand arbeiten, um Lösungen zu finden, die sowohl energieeffizient als auch ästhetisch ansprechend sind. Ein möglicher Ansatz könnte die Entwicklung von speziell designten Solarmodulen sein, die sich nahtlos in <strong>historische Fassaden</strong> einfügen.</p>
<p>Für <strong>Neubauten</strong> bieten die Gesetzesänderungen spannende Perspektiven. Architekten und Architektinnen können Balkonkraftwerke von Anfang an in ihre Entwürfe einplanen und so Gebäude schaffen, die nicht nur Energie verbrauchen, sondern auch produzieren. Dies könnte zu einer neuen Ära der Architektur führen, in der die <strong>Energiegewinnung</strong> nicht mehr als nachträglicher Zusatz, sondern als integraler Bestandteil des Designs betrachtet wird.</p>
<p>Die Herausforderung für die Architekturbranche liegt nun darin, <strong>innovative Lösungen</strong> zu entwickeln, die die technischen Möglichkeiten der Balkonkraftwerke mit hohen ästhetischen Ansprüchen verbinden. Denkbar wären etwa <strong>semi-transparente Solarmodule</strong>, die als Balkonbrüstungen dienen, oder spezielle <strong>Fassadenelemente</strong>, die Energiegewinnung und Wärmeisolierung kombinieren.</p>
<p>Trotz aller Euphorie gibt es auch kritische Stimmen. Einige Experten und Expertinnen warnen vor einer <strong>Überfrachtung des Stromnetzes</strong> und fordern eine behutsame Integration der neuen Technologien. Hier sind Architektinnen und Ingenieure gefragt, <strong>ganzheitliche Konzepte</strong> zu entwickeln, die neben der Energiegewinnung auch <strong>Speicherlösungen</strong> und <strong>intelligentes Energiemanagement</strong> berücksichtigen.</p>
<p>Die Gesetzesänderungen zu Balkonkraftwerken in Österreich markieren den Beginn einer spannenden Entwicklung in der Architektur- und Baubranche. Sie bieten die Chance, Gebäude nicht nur als passive Energieverbraucher, sondern als <strong>aktive Teilnehmer</strong> in einem nachhaltigen Energiesystem zu gestalten. Für Architektinnen und Architekten bedeutet dies, sich mit neuen Technologien und Gestaltungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen und innovative Lösungen zu entwickeln, die <strong>Ästhetik</strong> und <strong>Funktionalität</strong> vereinen.</p>
<p>Die Zukunft der österreichischen Architektur könnte also sonnig aussehen – im wahrsten Sinne des Wortes. Es liegt nun an den Planern und Planerinnen, diese Chance zu nutzen und eine neue Generation von Gebäuden zu schaffen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch einen aktiven Beitrag zur <strong>Energiewende</strong> leisten. <a href="https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/die-bundesregierung/ministerratsprotokolle/ministerratsprotokolle-regierungsperiode-xxvii-2021-3/bp-102-12-juni.html" target="_blank" rel="noopener">mehr&#8230;</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Denkmalschutzgesetz für mehr Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://baukunst.art/bayerisches-denkmalschutzgesetz-wird-geaendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=5160</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neue Gesetz wurde von Bayerns Kunstminister Markus Blume als eine zeitgemäße Reform des Denkmalschutzes im 50. Jubiläumsjahr bezeichnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/bayerisches-denkmalschutzgesetz-wird-geaendert/">Denkmalschutzgesetz für mehr Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="auto">Das neue Gesetz wurde von Bayerns Kunstminister Markus Blume als eine zeitgemäße Reform des Denkmalschutzes im 50. Jubiläumsjahr bezeichnet.</p>
<p dir="auto">Nach einer mehrmonatigen konstruktiven Beratung im Bayerischen Landtag, einschließlich einer Expertenanhörung, wurde es nach der zweiten Lesung verabschiedet.</p>
<p dir="auto">Das neue Bayerische Denkmalschutzgesetz enthält innovative Neuerungen im Bereich der Denkmalpflege. Unter anderem wird der Einsatz erneuerbarer Energien im Denkmalbereich erleichtert, jedoch unter der Bedingung, dass dies fachlich verträglich und verantwortbar ist. Bayerns Kunstminister Markus Blume betont, dass Denkmalschutz gleichzeitig Klimaschutz bedeutet. Mit dem neuen Gesetz wird die Denkmalpflege für die Nutzung regenerativer Energien geöffnet und es eröffnen sich neue Perspektiven für den Erhalt der bayerischen Denkmäler. Das Gesetz vereint Tradition und Innovation und ermöglicht somit eine zeitgemäße Bewahrung des kulturellen Erbes Bayerns. <a href="https://www.baumeister.de/denkmalschutzgesetz-bayern-aenderung/" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/bayerisches-denkmalschutzgesetz-wird-geaendert/">Denkmalschutzgesetz für mehr Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen mehr Wärmepumpen</title>
		<link>https://baukunst.art/wir-brauchen-mehr-waermepumpen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 11:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Habeck]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://initiativebaukunst.de/?p=2084</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Koalitionsausschuss hat am 23. März 2022 beschlossen, dass ab dem 01.01.2024 jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Laut Robert Habeck sollen so ab 2024 pro Jahr 500.000 neue Wärmepumpen installiert werden. mehr&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/wir-brauchen-mehr-waermepumpen/">Wir brauchen mehr Wärmepumpen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Koalitionsausschuss</strong> hat am 23. März 2022 beschlossen, dass ab dem 01.01.2024 jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit <strong>erneuerbaren Energien</strong> betrieben werden soll. Laut Robert Habeck sollen so ab 2024 pro Jahr 500.000 neue Wärmepumpen installiert werden. <strong><a href="https://www.architekturblatt.de/breites-buendnis-will-mindestens-500-000-neue-waermepumpen-pro-jahr/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr&#8230;</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/wir-brauchen-mehr-waermepumpen/">Wir brauchen mehr Wärmepumpen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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