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	<title>Stadtgestaltung-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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	<title>Stadtgestaltung-Archiv - Baukunst</title>
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		<title>Wenn Architektur krank macht: Die unterschätzte Wirkung städtischer Gestaltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 16:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fort- & Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Neurourbanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgestaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue neurowissenschaftliche Erkenntnisse revolutionieren die Stadtgestaltung: Architektur beeinflusst unser Gehirn auf biologischer Ebene und prägt unser Wohlbefinden. Fraktale Strukturen, biophiles Design und ästhetische Erfahrungen zeigen, wie visuelle Reize unser Stresslevel und unsere Wahrnehmung beeinflussen. Die Herausforderung für die Stadtplanung: Städte zu gestalten, die sowohl funktional als auch neurologisch förderlich sind.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie unser Gehirn Städte sieht: Neurourbanismus und Wohlbefinden</h2>
<p>Wie <strong>Architektur</strong> unser Gehirn beeinflusst und was das für die <strong>Stadtplanung</strong> bedeutet</p>
<p>Eine Revolution bahnt sich an in der Art, wie wir über <strong>Stadtgestaltung</strong> nachdenken. Neue <strong>neurowissenschaftliche Erkenntnisse</strong> zeigen: Die Art, wie wir Architektur wahrnehmen, folgt präzisen biologischen Mustern &#8211; und diese haben direkte Auswirkungen auf unser Wohlbefinden.</p>
<p><strong>Fraktale Strukturen</strong> als Schlüssel zum Wohlbefinden</p>
<p>Die Forschung belegt: Unser Gehirn verarbeitet visuelle Reize innerhalb von Millisekunden. Dabei reagiert es besonders positiv auf <strong>fraktale Muster</strong> &#8211; sich wiederholende geometrische Strukturen unterschiedlicher Größenordnung, wie sie in der Natur häufig vorkommen. Traditionelle Architektur nutzt diese Muster intuitiv. Moderne, minimalistische Fassaden hingegen bieten dem Auge kaum Anhaltspunkte.</p>
<p><strong>Biophiles Design</strong> &#8211; mehr als ein Trend</p>
<p>Die Sehnsucht nach natürlichen Elementen ist tief in unserer Neurobiologie verankert. Sonnenlicht, Farbenvielfalt, organische Formen und Wasser sind keine dekorativen Extras, sondern grundlegende Bedürfnisse unseres Wahrnehmungsapparats. Studien zeigen: In Umgebungen mit <strong>biophilen Elementen</strong> sinkt der Stresslevel messbar.</p>
<p>Die <strong>Ästhetische Erfahrung</strong> als Gesundheitsfaktor</p>
<p>Was als &#8222;schön&#8220; empfunden wird, ist weniger subjektiv als lange angenommen. Die neurologische Forschung identifiziert klare Muster der Wahrnehmung. Dabei unterscheidet sie zwischen dem &#8222;Schönen&#8220;, das entspannend wirkt, und dem &#8222;Erhabenen&#8220;, das Stress auslösen kann. Moderne Architektur tendiert häufig zum Letzteren.</p>
<p><strong>Konsequenzen</strong> für die Planung</p>
<p>Die Erkenntnisse stellen gängige Planungsprinzipien infrage. Statt formaler Reduktion braucht es eine Rückkehr zu komplexeren, aber lesbaren Strukturen. Das bedeutet nicht zwangsläufig historisierend zu bauen, wohl aber die neurologischen Grundbedürfnisse ernst zu nehmen.</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Die Integration neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in die Stadtplanung steht erst am Anfang. Klar ist: Die <strong>menschliche Wahrnehmung</strong> muss wieder zum Maßstab werden. Dabei geht es nicht um subjektive Geschmacksfragen, sondern um messbare physiologische Reaktionen.</p>
<p>Die Herausforderung für Architektinnen und Architekten liegt darin, diese Erkenntnisse kreativ umzusetzen. Das Ziel: Städte, die nicht nur funktional sind, sondern auch neurologisch zuträglich. Die Wissenschaft liefert dafür nun die Grundlagen. Es liegt an der Praxis, daraus zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. <a href="https://www.mdpi.com/2413-8851/6/1/3" target="_blank" rel="noopener">mehr&#8230;</a></p>
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		<title>Von der Achtung des öffentlichen Raums</title>
		<link>https://baukunst.art/von-der-achtung-des-oeffentlichen-raums/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 10:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgestaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die italienischen Kollegen Maria Claudia Clemente und Francesco Isidori, Gründer des Architekturbüros Labics, setzen sich in ihrem Bildband „The Architecture of Public Space“ für die Achtung von öffentlichen Räumen ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/von-der-achtung-des-oeffentlichen-raums/">Von der Achtung des öffentlichen Raums</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Die italienischen Kollegen Maria Claudia Clemente und Francesco Isidori, Gründer des Architekturbüros Labics, setzen sich in ihrem Bildband „The Architecture of Public Space“ für die Achtung von öffentlichen Räumen ein.</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">In Ihrem Buch präsentieren die Architekten 31 Beispiele für Stadtraumarchitekturen aus ganz Italien, angefangen bei den Rathäusern der Fürstenstädte bis hin zu den Dom- und Marktplätzen im Süden. Dabei betonen die Autoren, dass ihre Auswahl nicht aufgrund historischer Bedeutung getroffen wurde und auch bauliche Veränderungen nicht im Fokus stehen. Stattdessen ordnen sie die Stadträume nach „typo-morphologischen Modellen“, die als Entwurfsvorbilder dienen sollen, die angeblich auch heute noch umsetzbar sind.</p>
<p>Diese interessante Typenlehre erfasst nicht nur dekorative oder symbolische Elemente, sondern echte architektonische Gestaltungselemente wie Portikus, Loggia, Galerie, Arkade, Kolonnade, Passage, Terrasse, Treppe, Brücke und Hof als Teil der städtische Freilichtzimmer mit hoher Lebensqualität. Sie sind weder Gebäude noch Umgebung, sondern eigenständige Akteure, die Außenräume in Innenräume verwandeln und zum Verweilen einladen. In solchen durchlässigen Raumstrukturen fühlen sich Stadtbewohner gleichermaßen sicher und sichtbar, da sie sich nicht mehr in einem rein privaten, aber auch noch nicht ganz öffentlichen Raum aufhalten. Sie gelten als Übergangszonen für Kommunikation und Konsum und bilden seit jeher das Herzstück jeder urbanen Umgebung. <a href="https://www.park-books.com/produkt/the-architecture-of-public-space/50" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Grenzen überschreiten, Zukunft entwerfen</title>
		<link>https://baukunst.art/grenzen-ueberschreiten-zukunft-entwerfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 10:55:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Premium]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Haimerl]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtgestaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das "Archiv der Zukunft" in Lichtenfels hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition der Stadt zu bewahren und gleichzeitig ihre zukünftige Entwicklung zu gestalten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/grenzen-ueberschreiten-zukunft-entwerfen/">Grenzen überschreiten, Zukunft entwerfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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<p>Das &#8222;Archiv der Zukunft&#8220; in Lichtenfels hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition der Stadt zu bewahren und gleichzeitig ihre zukünftige Entwicklung zu gestalten. Dieses Vorhaben wird durch einen wachsenden Baum, der mithilfe von Algorithmen zum Leben erweckt wird symbolisiert.</p>
<p>Der Münchner Architekt Peter Haimerl hat sich durch seine überzeugenden Konzepte im Bereich des Bauens im Bestand einen Ruf erworben. Insbesondere seine einfühlsamen Sanierungsprojekte von Gebäuden sowie die erfolgreiche Wiederbelebung verlassener Ortskerne auf dem Land haben international viel Aufsehen erregt. Das neueste Projekt, an dem der Architekt und sein Team gearbeitet haben, präsentiert sich als beeindruckender Kulturraum, der im malerischen Lichtenfels in Oberfranken entstanden ist. Das &#8222;Archiv der Zukunft&#8220; wurde nach fünf Jahren intensiver Planungs- und Bauzeit geschaffen und setzt ein klares Signal auf dem Marktplatz, um neues Leben in die historische Korbstadt zu bringen.</p>
<p>Haimerl entwarf das Gebäude als eine moderne, rundum verglaste Stahlkonstruktion, die einen historischen Bestandsbau ersetzt, dabei jedoch das sanierte Kellergewölbe des Vorgängerbaus weiter nutzt. Doch der Architektenentwurf geht noch weiter und verbindet modernste Technik mit der traditionellen Korbmacherkunst der Stadt Lichtenfels. Das Grundmaterial zur Korbflechterei sind Weiden, und genau dieses Element findet sich im neuen Gebäude und dem dazugehörigen Platz wieder. Inspiriert von der Natur wurden drei künstliche Weiden in moderner Stahlkonstruktionsbauweise erstellt, deren Struktur sich aus programmierten Gen-Codes der Weiden selbständig entwickelt. Dieses innovative Design, das auf generativ wachsenden Algorithmen basiert, ist bisher einzigartig und vereint Technologie und Architektur auf faszinierende Weise.</p>
<p>Unter den Weiden entsteht ein Glaspavillon und ein öffentlicher Platz auf einem kleinen Plateau mit einem Wasserbecken, was dem Projekt eine zusätzliche ästhetische und funktionale Dimension verleiht. Das &#8222;Archiv der Zukunft&#8220; in Lichtenfels steht somit nicht nur für den Erhalt historischer Bausubstanz, sondern auch für eine wegweisende Verbindung von innovativem Design und traditionellem Handwerk, die die Identität und Geschichte der Korbstadt mit modernem Leben erfüllt. <a href="https://www.detail.de/de_de/archiv-der-zukunft-in-franken-von-peter-haimerl-architektur" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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