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	<title>Flächenfrass-Archiv - Baukunst</title>
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	<description>Architektur und Ästhetik im gebauten Raum</description>
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	<title>Flächenfrass-Archiv - Baukunst</title>
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		<title>Flächenfrass in Österreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 14:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Baupolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenfrass]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Debatte um Österreichs Baupolitik stehen zwei konkurrierende Bedürfnisse im Fokus: die Schaffung von neuem Wohnraum und der Erhalt wertvoller Bodenressourcen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/flaechenfrass-in-oesterreich/">Flächenfrass in Österreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">In der aktuellen Debatte um Österreichs Baupolitik stehen zwei konkurrierende Bedürfnisse im Fokus: die Schaffung von neuem Wohnraum und der Erhalt wertvoller Bodenressourcen. Mit einem von der Bundesregierung angekündigten Baupaket in Höhe von einer Milliarde Euro, von denen 780 Millionen Euro in Neubauten und nur 220 Millionen Euro in Sanierungen fließen, entfacht eine heftige Diskussion um den künftigen Umgang mit Österreichs Landschaft.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong>:<br />
Die aktuellen Pläne der Regierung und die damit verbundene Gefahr einer zunehmenden Bodenversiegelung haben zu öffentlichen Kontroversen geführt. Experten befürchten, dass dieser Trend den Bodenschutz gefährdet, während gleichzeitig der Bedarf an neuem Wohnraum wächst.</p>
<p><strong>Kritik und Bedenken</strong>:<br />
Verkehrsexperten und Umweltschützer, wie Günter Emberger, Professor an der Technischen Universität Wien, warnen vor den negativen Auswirkungen einer ungebremsten Bebauung. Die Erstellung neuer Wohnungen und Einfamilienhäuser, vor allem in bisher unbebauten Gebieten, zieht nicht nur die Versiegelung von Grünflächen nach sich, sondern führt auch zu erhöhtem Autoverkehr und infrastrukturellen Folgekosten.</p>
<p><strong>Politische Positionen</strong>:<br />
Vizekanzler Werner Kogler fordert eine Reduzierung des täglichen Bodenverbrauchs auf 2,5 Hektar bis 2030, eine Zielsetzung, die bereits von früheren Regierungen verfolgt, aber nie erreicht wurde. Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont hingegen die Notwendigkeit, neben dem Bodenschutz auch andere Bürgeranliegen zu berücksichtigen, insbesondere die Schaffung von neuem Wohnraum.</p>
<p><strong>Finanzierung und Förderschwerpunkte</strong>:<br />
Obwohl die Bundesregierung plant, bis 2027 eine Milliarde Euro in den Wohnbau zu investieren, mit dem Ziel, 10.000 neue Eigenheime und Mietwohnungen sowie 5.000 Sanierungen zu fördern, kritisieren Fachleute das Ungleichgewicht in der Verteilung der Mittel. Architekt und Kammerpräsident Daniel Fügenschuh bemängelt, dass die Fokussierung auf Neubauten die Problematik der Bodenversiegelung verschärft.</p>
<p><strong>Empfehlungen für eine nachhaltige Bodennutzung</strong>:<br />
Experten schlagen vor, anstatt auf neue Bebauungen, verstärkt auf die Verdichtung und effizientere Nutzung bestehender bebauter Flächen zu setzen. Dies beinhaltet die Reaktivierung von Leerständen und die stärkere Nachverdichtung in bestehenden urbanen Zentren.</p>
<p>Die aktuelle Debatte um Österreichs Baupolitik spiegelt eine grundlegende Herausforderung wider: Wie kann ein Gleichgewicht zwischen dem Bedarf an neuem Wohnraum und dem Erhalt natürlicher Ressourcen gefunden werden? Es wird deutlich, dass eine ausgewogene, nachhaltige Strategie erforderlich ist, die sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte berücksichtigt.</p>
<p><strong>Die Zukunft der österreichischen Landschaft hängt von einer verantwortungsvollen und durchdachten Raumplanung ab.</strong> <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000209657/fuehrt-das-baupaket-der-regierung-zu-neuem-flaechenfrass"><strong>mehr</strong></a></p>
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		<title>Spekulationswahnsinn</title>
		<link>https://baukunst.art/spekulationswahnsinn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 08:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenfrass]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Landwirtschaftliche Flächen und Grünflächen werden zunehmend zum Ziel von Spekulationen und befinden sich oft im Besitz von Bauträgern, die auf eine Änderung der Nutzung hoffen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Landwirtschaftliche Flächen und Grünflächen werden zunehmend zum Ziel von Spekulationen und befinden sich oft im Besitz von Bauträgern, die auf eine Änderung der Nutzung hoffen. Es stehen beträchtliche Summen von Dutzenden Millionen Euro auf dem Spiel.</p>
<p>Innerhalb weniger Minuten wechselte eine Grünfläche am Stadtrand von Wien zweimal den Besitzer, und das zu enormen Summen. Immobilienspekulanten freuen sich über diese Entwicklungen, während auch gemeinnützige Bauträger mitmischen. Die Stadt Wien beobachtet das Geschehen aus der Ferne, denn hier hat jeder Investor die Möglichkeit, solche Flächen zu erwerben, sofern er genügend Geld dafür bezahlt. In manchen Bundesländern bedürfen solche Transaktionen jedoch der Genehmigung durch Grundverkehrskommissionen. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000205854/die-vergoldete-wiener-gstaetten-21-millionen-euro-wertsteigerung-an-einem-einzigen-tag" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<title>Einfamilienhaus – koste es was es wolle?</title>
		<link>https://baukunst.art/einfamilienhaus-koste-es-was-es-wolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 08:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einfamilienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenfrass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Traum vom Einfamilienhaus darf nicht platzen, ungeachtet der Schwierigkeiten oder gar Unmöglichkeiten bei der Finanzierung. Warum ist diese Art von Selbstverwirklichung für viele so wichtig?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Der Traum vom eigenen Einfamilienhaus soll keinesfalls platzen, ungeachtet der Schwierigkeiten oder gar Unmöglichkeiten bei der Finanzierung. Warum ist es für viele Menschen nach wie vor so entscheidend, in einem Haus mit einem umgebenden Garten zu leben und die Nachbarn möglichst fernzuhalten?</p>
<p data-pm-slice="0 0 []">Diese Sehnsucht entspringt oft der eigenen Kindheitserfahrung und der Möglichkeit, den Wohnraum nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Doch stellt sich die Frage, ob diese Privilegien möglicherweise überbewertet sind und ob sie im Verhältnis zu den stehen was es Kosten. Hierbei geht es nicht nur um den finanziellen Aspekt. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000204742/ein-leben-ohne-einfamilienhaus-fuer-viele-undenkbar" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<item>
		<title>Der Kampf gegen Bodenspekulation</title>
		<link>https://baukunst.art/der-kampf-gegen-bodenspekulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 08:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenfrass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Grünen setzen sich für strengere Gesetze gegen die Verbauung von Ackerflächen ein. Dies wurde im Rahmen einer Sondersitzung diskutiert, die sich hauptsächlich mit dem Thema leistbares Wohnen befasste.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://baukunst.art/der-kampf-gegen-bodenspekulation/">Der Kampf gegen Bodenspekulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://baukunst.art">Baukunst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="0 0 []">Die Wiener Grünen setzen sich für strengere Gesetze gegen die Verbauung von Ackerflächen ein. Dies wurde im Rahmen einer Sondersitzung des Landtags diskutiert, die sich hauptsächlich mit dem Thema leistbares Wohnen befasste. Trotz geschlossener Forderung der Opposition nach einer neuen Bewertung leerstehender Immobilien, wurde dies abgelehnt.</p>
<p>In den letzten Monaten wurden mehrere Spekulationsfälle öffentlich, bei denen Investoren Ackerland erwarben, um darauf zu spekulieren, dass es in Zukunft als Bauland genutzt werden kann. Dies veranlasste die Wiener Grünen, ein schärferes Grundverkehrsgesetz für die Bundeshauptstadt zu fordern. Der Wohnbausprecher Georg Prack äußerte sich dazu in der Landtagssondersitzung: &#8222;In vielen anderen Bundesländern ist es nicht so unkompliziert möglich, Grünland zu erwerben und darauf zu spekulieren, dass es in Zukunft als Bauland umgewidmet wird. Wien muss hier dringend nachziehen.&#8220; Er betonte, dass die &#8222;Spekulationsspirale&#8220; noch nicht ihren Höhepunkt erreicht habe und die geplante Lobau-Autobahn diese Tendenz weiter verstärken werde. Prack hob hervor, dass die Angebote an die Landwirte verlockend seien und nur wenige dieser Versuchung widerstehen könnten, stattdessen schweren Herzens verkaufen würden. <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000204317/wiener-gruene-fordern-strengere-gesetze-gegen-verbau-von-aeckern" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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		<item>
		<title>Der Flächenfraß muss gestoppt werden</title>
		<link>https://baukunst.art/der-flaechenfrass-muss-gestoppt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 13:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenfrass]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichs Klimaschutzministerin Gewessler startet "Brachflächen-Dialog", um ungenutzte Grundstücke in Städten zu identifizieren und für den Wohnungsbau zu nutzen. Ziel: Reduktion des Flächenverbrauchs.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="auto">Österreichs Klimaschutzministerin Gewessler startet &#8222;Brachflächen-Dialog&#8220;, um ungenutzte Grundstücke in Städten zu identifizieren und für den Wohnungsbau zu nutzen. Ziel: Reduktion des Flächenverbrauchs.</p>
<p dir="auto">Gewessler will damit den Flächenverbrauch reduzieren und gleichzeitig neuen Wohnraum schaffen. <span style="font-family: Verdana, BlinkMacSystemFont, -apple-system, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen, Ubuntu, Cantarell, 'Open Sans', 'Helvetica Neue', sans-serif;">Zusätzlich zu diesem Dialog hat die Ministerin auch den &#8222;Erdreich-Preis&#8220; ausgelobt, um Best-Practice-Projekte im Bereich nachhaltiges Bauen und Wohnen auszuzeichnen. Diese sollen als Anreiz für weitere Projekte dienen und zeigen, dass nachhaltiges Bauen und der Schutz von Umwelt und Ressourcen auch wirtschaftlich sinnvoll sein kann.</span></p>
<p dir="auto">Im Gespräch mit Leonore Gewessler und Heinz Hackl von der Initiative “Bauen ohne Boden” geht es darum, wie der Flächenverbrauch in Zukunft weiter reduziert werden kann. Gewessler betont, dass es wichtig ist, nicht nur auf den Neubau von Gebäuden zu achten, sondern auch auf die Sanierung und Umnutzung bestehender Gebäude. Hierbei sollten auch innovative Konzepte wie Modul- oder Holzbauweise stärker berücksichtigt werden. <a href="https://www.derstandard.at/story/2000145402355/umweltministerin-gewessler-niemand-ist-stolz-darauf-dass-man-oesterreich-zubetoniert" target="_blank" rel="noopener">mehr</a></p>
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