Ein Preis für das Haus des Jahres

Im Oktober ’23 wurde der Award „Häuser des Jahres“ verliehen. Für viele, besonders junge Architektinnen und Architekten, war es ein erfreulicher und überraschender Abend. Unter den insgesamt sieben ausgezeichneten Projekten waren viele mutige und engagierte Nachwuchstalente aus dem deutschsprachigen Raum vertreten.

Besonders bemerkenswert ist, dass Einfamilienhäuser, die auf ursprüngliche Formen und Bauweisen zurückgreifen, zu überzeugen scheinen. Gleichzeitig ist eine Abkehr von übermäßigem Flächenverbrauch und Ressourcenverschwendung auch in dieser Kategorie dringend geboten. Ob Umbau, Erweiterung oder Neubau – das Motiv „Scheune“ findet sich nicht nur einmal unter den sieben ausgewählten Wohnhäusern. Während die freistehende Variante dominiert, hat es auch ein Eigenheim im dichten städtischen Umfeld unter die besten geschafft. mehr

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KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist das "erste, echte Kreativwerkzeug des 21. Jahrhunderts". Professor Michael Holze von der BHT Berlin erklärt, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

„Einfach bauen“ schafft Freiraum für Architekten

Ernst Böhm hat für die Forschungshäuser „einfach bauen” den „Nachhaltigkeitspreis Architektur 2022“ gewonnen. Mit Baukunst spricht er über die Gebäudeklasse "E", einfaches Bauen und Präfabrikation.

Baukunst ist eine Haltung

Das vergangene Jahrzehnt war für uns Architektinnen und Architekten eine Zeit des Wohlstands, beflügelt durch niedrige Zinsen, die den Immobiliensektor und die damit verbundenen Planungsberufe, befruchteten.