Redner
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Michael HolzeProfessor an der Berliner Hochschule für Technik, FB IV, Architekturstudiengang Labor für Digitale Medien und BaumanagementProf. Michael Holze ist Professor an der Berliner Hochschule für Technik (BHT Berlin). Er ist spezialisiert auf computergestützte Architekturdarstellung und lehrt, wie KI-gestützte Designmethoden in der architektonischen Ausbildung eingesetzt werden können. Seine Forschung konzentriert sich auf innovative Strategien und Projekte, die sowohl für die Bildung als auch für nachhaltige und zukunftsorientierte Architektur und Stadtplanung relevant sind. Er integriert auch KI-gestützte Designmethoden in seine Lehre, um Studierenden moderne und zukunftsorientierte Ansätze in der Architektur zu vermitteln. Er integriert auch KI-gestützte Designmethoden in seine Lehre, um Studierenden moderne und zukunftsorientierte Ansätze in der Architektur zu vermitteln.
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Andreas NörrFachanwalt für InformationstechnologierechtAndreas Nörr ist Gründer und Inhalber der Kanzlei Nörr Digitalrecht und Fachanwalt für Informationstechnologierecht. Er absolvierte ein Doppelstudium des deutschen und französischen Rechts an der Universität des Saarlandes und am Centre juridique franco-allemand (CJFA) in Saarbrücken mit dem Schwerpunkt deutsches und internationales Informations- und Medienrecht. Seit 2015 ist er als Rechtsanwalt tätig. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit lehrt er an der Technischen Hochschule Rosenheim E-Commerce-Recht und Recht des digitalen Marketings und ist Zertifizierter Mediator. Als Experte für Themen wie die DSGVO und den EU AI Act ist Andreas Nörr Mitgründer und KI-Berater der innFactory AI Consulting GmbH.
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Tobias JonasFührender Innovator im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud ComputingTobias Jonas, M.Sc. ist Mitgründer und Co-CEO der innFactory AI Consulting GmbH. Er ist ein führender Innovator im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud Computing. Als Co-Founder der innFactory GmbH hat er hunderte KI- und Cloud-Projekte erfolgreich geleitet und das Unternehmen als wichtigen Akteur im deutschen IT-Sektor etabliert. Dabei ist Tobias immer am Puls der Zeit: Er erkannte früh das Potenzial von KI Agenten und veranstaltete dazu eines der ersten Meetups in Deutschland. Zudem wies er bereits im ersten Monat nach Veröffentlichung auf das Model Context Protokoll hin und informierte seine Follower am Gründungstag über die Agentic AI Foundation. Neben seinen Geschäftsführerrollen engagiert sich Tobias Jonas in verschiedenen Fach- und Wirtschaftsverbänden, darunter der KI Bundesverband und der Digitalausschuss der IHK München und Oberbayern, und leitet praxisorientierte KI- und Cloudprojekte an der Technischen Hochschule Rosenheim. Als Keynote Speaker teilt er seine Expertise zu KI und vermittelt komplexe technologische Konzepte verständlich.
Lehrgang – KI als Assistent im Büroalltag – schneller planen, überzeugender präsentieren, effizienter arbeiten
Datum: 6. bis 27. Mai 2026
Uhrzeit: jeweils mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr
Einige von Ihnen kennen die Werkzeuge – ChatGPT, Midjourney, RunwayML und viele mehr.
Unser Lehrgang „KI im Büroalltag“ 2025 hat gezeigt, was mit KI in den Bereichen Text, Bild, 3D und Animation möglich ist.
Die spannende Frage, die sich viele von Ihnen stellen: Wie setze ich KI konkret in meinem Büroalltag ein?
Genau hier setzt unser neuer Lehrgang »KI als Assistent im Büroalltag« an – und genau deshalb ist er der logische nächste Schritt für Sie.
Was ist neu?
Statt eines Überblicks über KI-Programme arbeiten wir direkt entlang der Leistungsphasen an einem realen Referenzprojekt. Im Dialog zwischen Architekt und KI-Spezialist erleben Sie, was KI heute schon leistet – und wo der Architekt unverzichtbar bleibt. Ehrlich und praxisnah.
Modul 1: Rechtliche und technische Grundlagen (6. Mai)
Dieses Modul legt das Fundament für den gesamten Lehrgang. Auf der technischen Seite erhalten Sie von KI & Cloud Experte Tobias Jonas (innFactory AI Consulting) einen kompakten Überblick über die Funktionsweise von Large Language Models, generativer KI und aktuelle Trends wie KI-Agenten – verständlich aufbereitet und mit Praxisbeispielen, die Sie sofort anwenden können. Dazu gehören auch wichtige Fragen der Evaluierung und Ethik: Wie bewerte ich die Qualität von KI-Ergebnissen, und wo liegen die Grenzen?
Auf der rechtlichen Seite klärt Andreas Nörr, Fachanwalt für IT-Recht und Dozent an der TH Rosenheim, die Fragen, die im Büroalltag zunehmend drängend werden: Was verlangt die neue EU-KI-Verordnung? Wie nutzen Sie ChatGPT, Claude oder Gemini datenschutzkonform? Was passiert mit Ihren Geschäftsgeheimnissen, wenn Sie sie in ein KI-Tool eingeben? Wem gehören KI-generierte Entwürfe urheberrechtlich? Und wer haftet, wenn die KI Fehler macht?
Beide Referenten sind bei der innFactory AI Consulting GmbH genau an der Schnittstelle zwischen Technologie und Recht zu Hause – und bringen diese Verbindung praxisnah in den Kurs ein.
Modul 2: KI in der Grundlagenermittlung und Vorplanung (13. Mai)
Wie würde KI Ihren nächsten Projektstart verändern? Stuart Stadler und Prof. Michael Holze zeigen es Ihnen – im Dialog zwischen Architekt und KI-Spezialist, anhand realer Projektthemen.
Es beginnt beim Grundstück: Bebaubarkeit analysieren, Nachbarschaft prüfen, Orientierung und Sonneneinstrahlung bewerten, Potenziale für Geothermie oder Photovoltaik prüfen – Aufgaben, die bisher Stunden kosten und für die es heute KI-gestützte Tools gibt.
Dann das Bauherrengespräch: Sie erleben, wie KI ein Gespräch transkribiert, daraus ein strukturiertes Besprechungsprotokoll erstellt und die Wünsche des Bauherrn in ein erstes Raumprogramm übersetzt – inklusive Nachhaltigkeitsaspekten wiez.B. Multifunktionalität.
Und schließlich der Schritt von der Fläche zum Volumen: Wie KI-Tools aus dem Raumprogramm Kubaturvorschläge entwickeln und erste Kostenanschätzungen ermöglichen, die Sie direkt nach Excel exportieren können. Praxisnah, kritisch eingeordnet – und zum sofortigen Einsatz in Ihrem Büro.
Modul 3: KI im Entwurf und der Genehmigungsplanung (20. Mai)
Jetzt wird es konkret – gestalterisch, energetisch und kostentechnisch. Stuart Stadler und Prof. Michael Holze zeigen, wie KI den Entwurfsprozess in den Leistungsphasen 3 und 4 bereichern kann.
Gestalterisch: Fassadenvorschläge per KI generieren, Öffnungen und Materialien variieren – und dabei immer die direkten Kostenauswirkungen im Blick behalten. Energetisch: KI-gestützte Simulation zeigt Ihnen auf Knopfdruck, wie Fenstergrößen den Energieverbrauch beeinflussen. Kostentechnisch: Von der Kubatur über die Öffnungen bis zur Kellerfrage – die wesentlichen Kostenfaktoren werden KI-gestützt durchgerechnet und eingeordnet.
Für die Genehmigungsplanung sehen Sie, wie KI bei Flächenberechnungen, Stellplatznachweisen und der Aufbereitung von Bauantragsunterlagen unterstützen kann – und wo die Grenzen liegen, gerade beim Datenschutz sensibler Bauherrendaten.
Ein ehrliches Fazit dieses Moduls: KI ist in manchen Bereichen beeindruckend stark, in anderen noch nicht so weit. Den entscheidenden Entwurfsgedanken hat weiterhin der Architekt – aber die richtigen Tools können ihm viel Arbeit abnehmen.
Modul 4: KI jenseits des Entwurfs – und wem gehören die Ergebnisse? (27. Mai)
Die größte Zeitersparnis, Fehlervermeidung und Optimierung bietet KI in den Leistungsphasen 1 bis 4 – das haben die Module 2 und 3 gezeigt. Doch damit ist das Potenzial nicht ausgeschöpft. Stuart Stadler und Prof. Michael Holze werfen im abschließenden Gespräch den Blick über den Entwurf hinaus.
Wie unterstützt KI bei Ausschreibung und Vergabe? Welche Aufgaben in der Bauleitung lassen sich sinnvoll automatisieren? Und eine Frage, die viele Büros beschäftigt: Wie archiviere ich die zahlreichen KI-gestützten Ergebnisse aus Vorentwurf und Entwurf nachvollziehbar in einer Entwurfsdokumentation – so dass ich im Zweifelsfall auch auf verworfene Lösungsansätze zurückgreifen kann? Wer mit KI entwirft, produziert schnell eine Vielzahl von Varianten. Ohne ein durchdachtes System geht der Überblick verloren.
Zum Abschluss des Lehrgangs widmet sich Andreas Nörr einer Frage, die rechtlich noch weitgehend Neuland ist: Wem gehören die Ergebnisse KI-gestützter Entwürfe? Welche Rechte hat der Architekt an Visualisierungen, Kubaturstudien oder Fassadenvarianten, die mit KI-Unterstützung entstanden sind? Eine juristische Einordnung, die für jeden, der KI im Entwurfsprozess einsetzt, zunehmend relevant wird.
Jeweils mittwochs, 17:00–18:30 Uhr, online.
Gut zu wissen: Für diesen Lehrgang können Sie bis zu 8 Fortbildungspunkte bei den Architektenkammern anrechnen lassen. Im Anschluss erhalten Sie alle Aufzeichnungen, Präsentationsfolien und ein Zertifikat.
Preis: 400 € zzgl. MwSt. – Mitglieder des Baukunst Fördervereins zahlen nur 360 €.
Ihre Themen sind willkommen: Sie haben KI in Ihrem Büro ausprobiert und dabei Fragen oder Anwendungsbereiche entdeckt, die Sie besonders interessieren? Schreiben Sie uns – konkrete Vorschläge für Ergänzungen zum Programm sind ausdrücklich erwünscht. Wir möchten, dass dieser Kurs genau die Themen trifft, die Sie in Ihrem Alltag weiterbringen. Einfach eine kurze Mail an akademie@baukunst.art.
Sie haben den Überblick – jetzt kommt die Anwendung. Wir freuen uns, Sie wieder dabei zu haben.
Herzliche Grüße
Stuart Stadler
Baukunst Akademie
akademie@baukunst.art
Themen
Konkrete Tools und Arbeitsweisen entlang der verschiedenen Leistungsphasen
Preis 400,- €
360,- € für Mitglieder des Baukunst Fördervereins
Veranstalter akademie@baukunst.art
Dozenten
Prof. Michael Holze
Andreas Nörr
Tobias Jonas
Stuart Stadler
Ziel
Sofortiger Einsatz von KI-Anwendungen im Architekturbüro
Nutzen
Bis zu 8 Kammerpunkte in Architektenkammern Deutschlands (Anerkennungsumfang).
Nach dem Lehrgang erhalten Sie ein Zertifikat, eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung sowie die Zugangsdaten für die Aufzeichnungen per E-Mail.
Datum, Uhrzeit, Ort
06. Mai, 2026, 17.00 – 18.30 Uhr, online: Modul 1 »Rechtliche und technische Grundlagen«
13. Mai 2026, 17.00 – 18.30 Uhr, online: Modul 2 »KI in der Grundlagenermittlung und Vorplanung «
20. Mai 2026, 17.00 – 18.30 Uhr, online: Modul 3 »KI im Entwurf und der Genehmigungsplanung«
27. Mai 2026, 17.00 – 18.00 Uhr, online: Modul 4: »KI in der Ausführung und Bildrechte nach DSGVO«
Procedere
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie innerhalb weniger Tage eine Rechnung. Die Zugangsdaten für die Lehrveranstaltung gibt es vor dem ersten Termin per E-Mail.
Nach jedem Modul erhalten Sie die entsprechenden Präsentationsfolien, einen Link zur Aufzeichnung sowie – nach dem letzten Modul – eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung per E-Mail. Diese sowie ein Zertifikat werden mit den in der Anmeldung hinterlegten Daten ausgestellt.
Allgemeines
Die Teilnahme ist ganz einfach von überall aus ohne App am Computer mit WLAN möglich. Während des Seminars gibt es eine Chatfunktion. Mikrofon und Kamera sind nicht unbedingt notwendig aber erwünscht.
