Dresden

Der Architekt Peter Kulka verteidigte am Mittwochabend seine Neubaupläne für den Dresdner Landtag und erklärte, dass er bereit sei, auf Kritik an den Entwürfen einzugehen.

Wolfgang Lorch, Leiter der Dresdner Gestaltungskommission, stellte vor Kurzem im Plenarsaal des Sächsischen Landtages die rhetorische Frage: „Wer, wenn nicht das hohe Haus, das Sächsische Parlament, sollte an dieser sensiblen Stelle am Elbufer, angrenzend an den bestehenden Landtag, bauen?“ Die Antwort darauf ist längst gefunden. Der renommierte Architekt Peter Kulka wurde vom Freistaat beauftragt, die Erweiterung des Landtags behutsam zu gestalten. Dies ist notwendig, da der Landtag, 30 Jahre nach der Sanierung, neue Leitungen, Technik und vor allem mehr Platz benötigt. Für diese Arbeiten müssen die Parlamentarier und Mitarbeiter in neue Räumlichkeiten umziehen. Und wer könnte diese Aufgabe besser bewältigen als Kulka, der zu Beginn der 1990er-Jahre bereits den bestehenden Landtagsneubau entworfen hat? mehr

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