
Der Erdinger Verein hat auch in diesem Jahr fünf neue oder vorbildlich restaurierte Gebäude mit dem Fassadenpreis ausgezeichnet.
Die prämierten Bauwerke erstrecken sich von einem innovativen Einfamilienhaus bis hin zur sorgfältig sanierten spätromanischen Dorfkirche. Obwohl oft gesagt wird, man solle stets hinter die Fassade schauen, sieht der Erdinger Kreisverein für Heimatschutz und Denkmalpflege dies anders. Seit 1986 vergibt der Verein jährlich den Fassadenpreis, um besonders gelungene Neubauten und Sanierungsarbeiten im Landkreis Erding zu ehren. Die 34. Preisverleihung fand in diesem Jahr im Erdinger Ortsteil Bergham statt, wo fünf Preisträger in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wurden.
Vom innovativen Einfamilienhaus bis zur renovierten Kirche verdeutlichen die prämierten Projekte, wie die Dorfkultur im Landkreis Erding durch zeitgemäße Architektur bewahrt werden kann. Der Kreisverein hofft, dass dadurch ein sensiblerer Blick für den Umgang mit bestehenden Gebäuden sowie für Neubauten gefördert wird. Bei der Preisvergabe spielen nicht nur die Gestaltung der Fassade, sondern auch Kriterien wie Baumaterialien, Qualität, Technik und Farbgestaltung eine Rolle. In der Kategorie Gebäudeerhaltung/Sanierung wurde Martin Neumaier für die Sanierung seines historischen Wohnhauses in Reit, Gemeinde Isen, ausgezeichnet. Der Kreisverband betonte in einer Pressemitteilung die außergewöhnliche Sorgfalt und Detailgenauigkeit, die das Haus für diese Ehrung qualifizierten. mehr

Gebt den Bäumen ihre Würde zurück – Eine revolutionäre Architekturausstellung in München

Steinerne Stadtlandschaft: Wie der Gendarmenmarkt zum Symbol für Berlins städtebaulichen Diskurs wurde
