Mahamas Gebäudeverhüllung

Die Stadt Osnabrück feiert in diesem Jahr mehrere Jubiläen, darunter den 375. Jahrestag des Westfälischen Friedens. Zudem kann die Kunsthalle ihr 30-jähriges Bestehen feiern und hat für diese Gelegenheit Auftragswerke zeitgenössischer Künstler in Auftrag gegeben. Einer der bekanntesten Künstler ist der Ghanaer Ibrahim Mahama, der bereits an der Biennale in Venedig teilgenommen hat. Mahamas Projekt in Osnabrück trägt den Titel “Transfer(s)”. Es verbindet das derzeit wichtige Thema der postkolonialen Geschichtsbetrachtung mit einer künstlerischen Geste, die an Christo erinnert: Der Künstler hat die Fassade des leer stehenden Kaufhof-Gebäudes mit zusammengenähten Jutesäcken verhüllt. Dadurch weist er auf die historischen Handelsrouten zwischen der leinenproduzierenden Stadt Osnabrück und Afrika hin. Gleichzeitig belebt er den ansonsten eher unscheinbaren Neumarkt optisch und schafft einen Blickfang. mehr

zum thema

KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist im Bereich der Architektur und des Bauwesens angekommen. Sie läßt sich jetzt in breiter Art und Weise im Architekturbetrieb einsetzen. Mit Midjourney, Dall●E, Stable Diffusion, Craiyon, etc. werden offene Türen eingerannt. Michael Holze ist Professor für computergestützte Architekturdarstellung an der BHT Berlin. Bei BAUKUNST erklärt er, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

Initiative Baukunst wird Baukunst.ART

Heute, da ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der ehrenamtlichen Auseinandersetzung mit Architektur liegt, freue ich mich, ein aufregendes neues Kapitel für unsere Zeitschrift „Baukunst“ einzuläuten.

Selbstversuch mit Künstlicher Intelligenz

In diesem kurzen Dialog zwischen einem Architekten und einer KI beleuchten wir die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit einer KI am Beispiel einer Planung für ein Wochenendhauses in Tirol.