So geht auch Asphalt ohne CO2

Ein bahnbrechender Schritt in Richtung nachhaltiger Straßenbau: Der renommierte Baukonzern Strabag und das auf GreenTech spezialisierte Startup B2Square präsentieren eine wegweisende Innovation – CO2-reduzierter Niedrigtemperaturasphalt.

Diese revolutionäre Entwicklung bringt nicht nur umweltfreundliche Eigenschaften mit sich, sondern setzt auch neue Standards für die Arbeitsbedingungen im Straßenbau.

Der entscheidende Unterschied dieses innovativen Asphalts besteht darin, dass er ohne den Einsatz von herkömmlichem Bitumen als Bindemittel auskommt. Anstelle von erdölbasiertem Bitumen kommen Ersatzprodukte zum Einsatz, die aus Harz und Cashewschalen gewonnen werden. Dieser Ansatz führt nicht nur dazu, dass CO2 eingespart wird, sondern trägt auch zur Reduzierung des Abhängigkeitsverhältnisses von fossilen Brennstoffen bei.

Die Verwendung von Harz und Cashewschalen als Ersatz für Bitumen stellt nicht nur eine nachhaltige Alternative dar, sondern bietet auch entscheidende Vorteile in Bezug auf die Arbeitsbedingungen. Die niedrigen Temperaturen, die bei der Verarbeitung dieses Asphalts benötigt werden, tragen dazu bei, dass der Arbeitsprozess weniger energieintensiv ist und gleichzeitig angenehmere Bedingungen für die Arbeiter schafft.

Diese innovative Lösung markiert einen bedeutsamen Schritt in Richtung ökologisch verträglichen Straßenbau. Sie verdeutlicht, wie Technologie und Nachhaltigkeit in harmonischer Weise zusammenkommen können, um die Umweltbelastung zu verringern und gleichzeitig die Arbeitsqualität zu verbessern. Die Partnerschaft zwischen Strabag und B2Square symbolisiert das Engagement für eine grünere Zukunft im Bauwesen, in der Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Dieser CO2-reduzierte Niedrigtemperaturasphalt eröffnet eine vielversprechende Perspektive für eine nachhaltige und fortschrittliche Straßeninfrastruktur. mehr

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