Stadt versus Mensch

Theo Deutinger, ein renommierter Architekt und Forscher, hat eine faszinierende Sammlung von Architekturentwürfen zusammengestellt, die auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheinen, aber in Wirklichkeit eine deutliche Botschaft vermitteln: Sie richten sich gegen Menschen. Diese Entwürfe umfassen Elemente wie Zäune, Stacheldraht und unbequeme Bänke, die subtil, aber wirkungsvoll die Interaktion und den Komfort der Menschen in der gebauten Umwelt beeinflussen.

Die Frage, die sich stellt, lautet: Wie inklusiv ist eine Stadt? Welche Bevölkerungsgruppen sind bei ihrer Gestaltung im Fokus, und in welchem Maße schränken wir uns selbst ein? Ein deutliches Beispiel hierfür sind Bänke mit Armlehnen, auf denen nicht nur Obdachlose, sondern praktisch niemand mehr liegen kann. Die so genannte “defensive Architektur” scheint somit gegen sämtliche Bürger gerichtet zu sein.

In der aktuellsten Episode von “NZZ Megahertz” erzählt Theo Deutinger, warum sich unsere Innenstädte zunehmend entleeren und wie eine Stadt aussehen könnte, wenn alle am Planungsprozess beteiligt wären. mehr

zum thema

KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist im Bereich der Architektur und des Bauwesens angekommen. Sie läßt sich jetzt in breiter Art und Weise im Architekturbetrieb einsetzen. Mit Midjourney, Dall●E, Stable Diffusion, Craiyon, etc. werden offene Türen eingerannt. Michael Holze ist Professor für computergestützte Architekturdarstellung an der BHT Berlin. Bei BAUKUNST erklärt er, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

Initiative Baukunst wird Baukunst.ART

Heute, da ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der ehrenamtlichen Auseinandersetzung mit Architektur liegt, freue ich mich, ein aufregendes neues Kapitel für unsere Zeitschrift „Baukunst“ einzuläuten.

Selbstversuch mit Künstlicher Intelligenz

In diesem kurzen Dialog zwischen einem Architekten und einer KI beleuchten wir die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit einer KI am Beispiel einer Planung für ein Wochenendhauses in Tirol.