The Sphere eröffnet mit Know-How aus Deutschland

Sie ist die größte kugelförmige Halle der Welt, The Sphere heißt sie und sieht der von „Star Wars“-Schöpfer George Lucas erdachten Todesstern-Raumstation verblüffend ähnlich. 2,3 Milliarden Dollar hat die 112 Meter hohe Murmel aus Aluminium nach Angaben der Betreiberfirma MSG Entertainment gekostet. 19.000 Zuschauer finden darin Platz.

Für viele der aufwendigen visuellen Effekten war unter anderem ILM, die von George Lucas gegründete Special-Effects-Firma, zuständig. Spektakulär ist nicht nur die Architektur. Die Außen- und Innenfläche bieten mit 1,2 Millionen Leuchtdioden die – wieder einmal – größte LED-Leinwand der Welt. Darin ist ein von der Berliner Firma Holoplot entwickeltes neues Lautsprechersystem integriert, das den Schall gezielt steuern kann, sodass an jedem Platz ein identischer Sound ankommt. Die badische Firma Techmopart steuerte technische Komponenten dazu bei, die Aluminiumhülle der Sphere baute das Koblenzer Unternehmen Kalzip. Viel High-Tech-Know-How aus Deutschlands. Oder: „Vorsprung durch Technik“, wie es Bono von U2 1993 mal auf Deutsch in dem Song „Zooropa“ sang, in Anlehnung an einen Auto-Werbeslogan. mehr

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KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist im Bereich der Architektur und des Bauwesens angekommen. Sie läßt sich jetzt in breiter Art und Weise im Architekturbetrieb einsetzen. Mit Midjourney, Dall●E, Stable Diffusion, Craiyon, etc. werden offene Türen eingerannt. Michael Holze ist Professor für computergestützte Architekturdarstellung an der BHT Berlin. Bei BAUKUNST erklärt er, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

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Heute, da ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der ehrenamtlichen Auseinandersetzung mit Architektur liegt, freue ich mich, ein aufregendes neues Kapitel für unsere Zeitschrift „Baukunst“ einzuläuten.

Selbstversuch mit Künstlicher Intelligenz

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