Von Skizzen zu fotorealistischen Welten

Die Geschichte der Architektur-Visualisierungen ist faszinierend und hat sich im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt. Früher waren Visualisierungen hauptsächlich ein Marketinginstrument, um Architektur-Entwürfe einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Darstellungen wurden bewusst einfach gehalten, um auch Laien anzusprechen und sie für das geplante Projekt zu begeistern.

Diese Visualisierungen dienten als kraftvolle Werkzeuge, um Investoren, Kunden und die Öffentlichkeit zu überzeugen und das Interesse an einem Projekt zu wecken. Farbige Skizzen und handgezeichnete Renderings waren damals die gängigen Mittel, um die Ideen der Architekten zu veranschaulichen.

Heute sind Visualisierungen nicht mehr nur ein Marketinginstrument, sondern ein unverzichtbarer Teil des gesamten Architekturprozesses. Architekten nutzen digitale Bilder, um ihre Ideen zu visualisieren und zu kommunizieren, noch bevor das Gebäude gebaut wird. Dies ermöglicht es, frühzeitig potenzielle Probleme zu erkennen und Änderungen vorzunehmen, um das Design zu optimieren.

Welchen Einfluss hat das digitale Bild auf Architektinnen und Architekten und ihre Entwurfs- und Visualisierungsmethoden? Wie hat sich die Darstellung von noch nicht realisierter Architektur im Wandel vom analogen zum digitalen Zeitalter verändert? Und ist es möglich, dass die digitalen Entwurfs- und Darstellungswerkzeuge die Architektur sogar medienspezifisch prägen?

Diese spannenden Fragen standen im Mittelpunkt des dreijährigen Forschungsprojekts „Architecture Transformed“. mehr

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