Venedig ist (k)eine offene Stadt

Venedig, die zauberhafte Stadt der Kanäle, wird in Zukunft nicht nur für ihre romantische Atmosphäre und historische Architektur bekannt sein, sondern auch für den Eintrittspreis, der von Besuchenden verlangt wird. Diese Maßnahme, die darauf abzielt, den Massentourismus zu regulieren und die einzigartige Schönheit der Stadt zu bewahren, hat kontroverse Diskussionen ausgelöst.

Die italienische Regierung hat vor Kurzem den Betrag von 5 Euro pro Tag festgelegt, der ab dem 25. April anfallen wird. Wie das jedoch kontrolliert werden soll ist noch unklar. Ob mit Stichproben oder Drehkreuzen an den wichtigsten Zugängen zur Stadt. Zahlen muss jeder Tourist*, der über 14 Jahre ist und nicht in der Stadt übernachtet.

Ein Teil der Einnahmen aus dem Eintrittspreis soll in den Schutz des historischen und kulturellen Erbes von Venedig investiert werden. Dies könnte die Restaurierung von Denkmälern, die Erhaltung von Kunstwerken und die Wiederherstellung von historischen Gebäuden umfassen. Es wird auch erwartet, dass ein Teil der Mittel für Umweltschutzmaßnahmen verwendet wird, um die empfindliche Lagune zu schützen.

Ein ähnliches System wurde bereits erfolgreich in anderen beliebten Touristenzielen wie Rom und Florenz eingeführt. Dort hat der Eintrittspreis nicht nur zur Finanzierung von Erhaltungsmaßnahmen beigetragen, sondern auch dazu, den Zustrom von Touristen zu steuern und die Lebensqualität für die Einheimischen zu verbessern.

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