Entwicklung eines klimapositiven Rechenzentrums

Die Universität Passau plant in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Digitalministerium die Entwicklung eines klimapositiven Rechenzentrums. Um den Strombedarf zu decken, soll eine maximale Nutzung erneuerbarer Energien angestrebt werden. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) war an der Universität, um die Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen.
Das Rechenzentrum plant die Installation von Photovoltaikanlagen auf dem Gebäude, um Strom für den Betrieb der Server zu erzeugen. Zusätzlich soll die Abwärme der Server, unter anderem, für ein angrenzendes Gewächshaus genutzt werden. Es werden Untersuchungen durchgeführt, um die besten Pflanzen für dieses Vorhaben zu ermitteln. Im Rahmen des Projekts wird auch Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. KI-Forschung soll dabei helfen, die Server optimal auszulasten. Der zunehmende Bedarf an Rechenleistung führt schon seit einigen Jahren zu einem stetig steigenden Energieverbrauch von Rechenzentren. mehr

zum thema

KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist das "erste, echte Kreativwerkzeug des 21. Jahrhunderts". Professor Michael Holze von der BHT Berlin erklärt, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

„Einfach bauen“ schafft Freiraum für Architekten

Ernst Böhm hat für die Forschungshäuser „einfach bauen” den „Nachhaltigkeitspreis Architektur 2022“ gewonnen. Mit Baukunst spricht er über die Gebäudeklasse "E", einfaches Bauen und Präfabrikation.

Baukunst ist eine Haltung

Das vergangene Jahrzehnt war für uns Architektinnen und Architekten eine Zeit des Wohlstands, beflügelt durch niedrige Zinsen, die den Immobiliensektor und die damit verbundenen Planungsberufe, befruchteten.