2024 gibt es 7 Milliarden…

Am 05. Juli hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2024 verabschiedet. Der Einzelplan 25, der das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen betrifft, sieht für das kommende Jahr ein Budget von 6,962 Milliarden Euro vor, wovon der Großteil für Investitionen vorgesehen ist.

Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, betont die dringende Notwendigkeit von mehr bezahlbarem Wohnraum, innovativen und effizienten Baustellen, auf denen schnell neuer Wohnraum geschaffen werden kann, sowie lebenswerten Innenstädten, die ein Gefühl von Gemeinschaft ermöglichen. Der Haushalt des BMWSB für 2024 deckt genau diese Bedürfnisse ab. Die Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus wird bereits bis 2027 anstatt bis 2026 gesichert und die Mittel in diesem Zeitraum um weitere 3,65 Milliarden Euro auf eine neue Rekordsumme von 18,15 Milliarden Euro erhöht. Dies sendet ein starkes Signal an all jene, die dringend auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, sowie an Kommunen und die Bauwirtschaft.

Das Wohngeld Plus wird in dem Maße beantragt, wie erwartet. Der Haushalt sieht eine Stärkung der Mittel auf 2,42 Milliarden Euro vor, was für bis zu 4,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger eine dauerhafte Entlastung bedeutet.

Die Städtebauförderung, als treibende Kraft für eine soziale, wirtschaftliche und ökologisch ausgewogene Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungspolitik, wird weiterhin mit 790 Millionen Euro gefördert. Dadurch werden bundesweit Innenstädte und Ortszentren verschönert, benachteiligte Quartiere stabilisiert und unter anderem Stadtteilzentren unterstützt. Mit unserer Innovationsoffensive Zukunft Bauen starten wir zudem Modellvorhaben, die das Bauen schneller, digitaler und ressourcenschonender machen werden. Damit erfüllen wir einen großen Wunsch der Baubranche und investieren als Bund in die Modernisierung dieses zentralen Wirtschaftsfaktors des Bauens in Deutschland.

Der Haushalt des BMWSB bleibt somit ein bedeutender Zukunfts- und Investitionshaushalt mit hoher Relevanz für die konjunkturelle Entwicklung und den Arbeitsmarkt in Deutschland. mehr

zum thema

Habecks Grundsatzrede zur Bauwende

Robert Habeck eröffnete den Nachmittagsabschnitt des Architekt:innentags mit einer „Grundsatzrede zur Bauwende“ und betonte dabei die gesellschaftliche Relevanz von Architektur und Stadtplanung.

Ein Zumthor lebt Baukunst

Peter Zumthor wird nächste Woche beim Festival Wien Modern seinen 80. Geburtstag feiern und sprach im Vorfeld über innovative Neubauprojekte und seine Beziehung zur Musik.