Bodenaushub findet zu wenig Wiederverwendung

Bodenaushub ist ein notwendiger Bestandteil der meisten Bauprojekte, aber der Umgang mit diesem Material kann eine Herausforderung darstellen. Oftmals wird der Aushub als Abfall eingestuft und muss teuer entsorgt werden.

Diese Entsorgungskosten sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs, da weitere Kosten für den Transport, die Deponierung und den Energieaufwand entstehen.

Es gibt jedoch eine nachhaltigere Lösung für Bodenaushub: Das Wiederverwenden vor Ort. Insbesondere lehmiger Boden eignet sich gut dafür, da er eine gute Tragfähigkeit aufweist und oft als Baumaterial verwendet werden kann. Doch leider wird dieses Ideal noch immer nicht konsequent umgesetzt und jeder Fall muss einzeln bewertet werden.

Es ist an der Zeit, dass wir uns mehr mit der Wiederverwendung von Bodenaushub auseinandersetzen und die Vorteile dieser nachhaltigen Praxis erkennen. Denn nicht nur können dadurch Kosten und Energieaufwand gespart, sondern auch wertvolle Ressourcen geschont werden. mehr

zum thema

Investition in zukunftsweisende Blue-Economy-Architektur

Auf der Halbinsel Ceiba in Puerto Rico soll ein Marinegebäude entstehen, das als Forschungs- und Innovationszentrum dienen soll. Die Idee vom Designstudio KOSY und Adorno Arquitectos, wollen wir Ihnen gerne vorstellen.

Habecks Grundsatzrede zur Bauwende

Robert Habeck eröffnete den Nachmittagsabschnitt des Architekt:innentags mit einer „Grundsatzrede zur Bauwende“ und betonte dabei die gesellschaftliche Relevanz von Architektur und Stadtplanung.

Rechtliche Aspekte zum Gebäudetyp-E

Ziel des Gebäudetyp-E ist es, die übermäßige Regulierung einzudämmen. Die Idee besteht darin, dass Planer und Bauherren sich darauf einigen können, lediglich die Schutzziele der Bauvorschriften zu erfüllen. Das wirft rechtliche Fragen auf.