Chemnitz 2025 – Einfach (Um)bauen

Einweihung der Hartmannfabrik als Besucherzentrum

Ein neues Kapitel für ein historisches Gebäude

Mit einem Tag der offenen Tür feiert Chemnitz die Eröffnung der Hartmannfabrik, die zum zentralen Besucher- und Informationszentrum für das Kulturhauptstadtjahr 2025 wird. Die ehemalige Produktionshalle von Richard Hartmann, die nach langer Zeit des Verfalls umfassend saniert wurde, bietet nun auf über 2000 Quadratmetern Büros, Veranstaltungsräume und Informationsbereiche.

Revitalisierung und Nachhaltigkeit

Das Projekt, finanziert durch eine Public-Private-Partnership und Mittel von Bund, Land und Stadt, ist ein Beispiel für erfolgreiche Revitalisierung und Nachhaltigkeit im städtischen Kontext. Es zeigt, wie historische Industriebauten neu genutzt und in die moderne Stadtentwicklung integriert werden können.

Symbol für Wandel und Innovation

Die Hartmannfabrik steht für die Wandlungsfähigkeit von Chemnitz und wird im Rahmen von Chemnitz 2025 zu einem lebendigen internationalen Treffpunkt. Neben dem Besuchszentrum entstehen hier flexible Veranstaltungsräume, die während des Kulturhauptstadtjahres für ein vielfältiges Programm genutzt werden.

Programm und Veranstaltungen

Am 3. Mai 2024 wird die Hartmannfabrik erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, begleitet von Live-Musik, Bastelaktionen und gastronomischen Angeboten. Das Team von Chemnitz 2025 wird vor Ort sein, um Fragen zu beantworten und Einblicke in die Planungen zu geben. Weitere bedeutende Veranstaltungen, wie die Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Kulturhauptstadt-Programms, sind für die kommenden Monate geplant.

Fazit

Die Eröffnung der Hartmannfabrik markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Sie steht symbolisch für die Transformation und Innovationskraft von Chemnitz und zeigt, wie historische Gebäude durch kreative Neunutzung eine neue Bedeutung und Funktion im urbanen Kontext erhalten können.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite der Stadt Chemnitz.

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