Halle

Im Jahr 2021 wurden die Pläne für den Bau eines neuen Großgefängnisses in Halle aufgrund erheblicher Kostensteigerungen zunächst gestoppt. Nun plant die Landesregierung den Bau doch in der Stadt. Die genauen Kosten sind jedoch noch nicht festgelegt.

Die neue Justizvollzugsanstalt (JVA) soll auf einem fast 17 Hektar großen Gelände im Stadtteil Tornau, nahe der Autobahn 14, entstehen. Der Bau ist für das Jahr 2029 geplant, mit rund 20 Millionen Euro für vorbereitende Maßnahmen im kommenden Jahr. Die Planungen für den Gefängnisneubau im Stadtteil Frohe Zukunft in Halle wurden 2021 aufgrund der stark gestiegenen Kosten vorerst gestoppt, da sie als wirtschaftlich unrentabel betrachtet wurden. Nun wurden neue Alternativen gesucht.

Justizministerin Franziska Weidinger (CDU) betonte die Notwendigkeit einer zügigen Umsetzung des Baus. Laut dem Finanzministerium hat die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft (IPS) bereits die Grundstücke für den Neubau erworben. Die europaweite Ausschreibung der Generalplanungsleistungen ist noch für dieses Jahr geplant. Es wird erwartet, dass Konzepte bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2024 vorliegen werden. mehr

zum thema

Rettung für die Kant-Garage

Den Kant-Garagen drohte trotz Denkmalschutz der Abriss. Berlin hätte nicht nur seine einzig erhaltene Hochgarage aus der Zwischenkriegszeit verloren. Das Gebäude hat noch ein weiteres einzigartiges Merkmal.

Ein Ort für Mönche und Menschen

Das Franziskanerkloster in Salzburg hat seine Historie überdauert und wurde von Wiesflecker Architekten behutsam generalsaniert, um einen Raum für Mönche und Menschen zu schaffen. Der Charme blieb erhalten.

Erfurt

Das Octagon Architekturkollektiv hat den Wettbewerb um die Gestaltung der Neuen Mitte für Südost gewonnen. Die Jury zeigte sich begeistert von dem Konzept, das eine nachhaltige Gestaltung vorsieht.