Hamburg

Im Architekturwettbewerb für den Mobilitätshub Veddel in Hamburg konnten sich die Kölner JSWD Architekten mit ihrem Beitrag erfolgreich durchsetzen.

Der viergeschossige Busbetriebshof und die zusätzlichen Einrichtungen für die Öffentlichkeit ergänzen sich optimal.

Direkt an der S-Bahn-Station Veddel soll der neue Mobilitätshub auf der Elbinsel eine Vielzahl an Anforderungen erfüllen: Er soll nicht nur städtebaulich als Verbindungselement fungieren, sondern auch den Verkehr und die Betriebsabläufe vor Ort neu organisieren. Auf rund 20.000 m2 werden ein Elektro-Busbetriebshof mit 160 Stellplätzen, eine moderne Busumsteigeanlage zur Verbesserung des Nahverkehrsangebots im südlichen Hamburg sowie Gewerbeflächen entstehen. Zusätzlich wird der Raum für weitere Mobilitätsangebote wie Carsharing, Ridepooling und Bike+Ride genutzt. Dies soll die Bürger ermutigen, auf umweltfreundlichere Mobilitätslösungen umzusteigen.

Die Hamburger Hochbahn AG hat im Jahr 2022 einen Gestaltungswettbewerb auf europäischer Ebene ausgeschrieben, an dem insgesamt acht Büros teilnahmen. Dem Siegerprojekt der JSWD Architekten folgen der Beitrag von ATP Hamburg auf dem zweiten Platz und Sweco auf dem dritten Platz. JSWD schlägt ein kompaktes Ensemble vor, bestehend aus einem viergeschossigen Busbetriebshof im Südosten des Grundstücks und einem daran anschließenden Gewerbeteil von 8000 m2. Ein terrassierter Verbindungsbau mit begrünten Dachterrassen dient als Freiraum für Gastronomie und Mieter. Auf diese Weise verbindet der “Zusammenhub”, wie ihn die Architekten nennen, die beiden Funktionen mit großzügigen begrünten Freibereichen, die die Besucher zur Nutzung einladen. mehr

zum thema

KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist im Bereich der Architektur und des Bauwesens angekommen. Sie läßt sich jetzt in breiter Art und Weise im Architekturbetrieb einsetzen. Mit Midjourney, Dall●E, Stable Diffusion, Craiyon, etc. werden offene Türen eingerannt. Michael Holze ist Professor für computergestützte Architekturdarstellung an der BHT Berlin. Bei BAUKUNST erklärt er, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

Initiative Baukunst wird Baukunst.ART

Heute, da ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der ehrenamtlichen Auseinandersetzung mit Architektur liegt, freue ich mich, ein aufregendes neues Kapitel für unsere Zeitschrift „Baukunst“ einzuläuten.

Selbstversuch mit Künstlicher Intelligenz

In diesem kurzen Dialog zwischen einem Architekten und einer KI beleuchten wir die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit einer KI am Beispiel einer Planung für ein Wochenendhauses in Tirol.