Kassel

Der Verein Architects 4 Future sammelt unter dem Hashtag #ichbinnochgut gefährdete Bauwerke, die er für zukunftstauglich erachtet, auch in Kassel. Ein besonders prominentes Objekt auf ihrer Liste ist das ehemalige Versorgungsamt in der Südstadt, das seit 2017 leersteht.

Das Gebäude, das aus den 1970er-Jahren stammt, präsentiert sich als markanter, kubischer Baukörper. Mit seinen fassadenbündigen quadratischen Fenstern und einem ausgedehnten Sockel ist es das größte Hochhaus in Kassels Südstadt und erreicht eine Höhe von 33 Metern. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt plant den Abriss des Gebäudes und den Bau von etwa 335 Wohnungen, wovon 25 Prozent gefördert werden sollen. Dieses Vorhaben ist jedoch umstritten. Im vergangenen November berichtete hna.de, dass einige Mieter*innen in benachbarten Wohnhäusern, die ebenfalls dem Abriss zum Opfer fallen sollen, nicht ausziehen möchten. mehr

zum thema

München

Das Bahnhofsviertel in München ist im Wandel und es gibt viele Baustellen. Eines der neuen Projekte ist das Gebäude namens "B. munich", ein gläserner Würfel, der bald in der Bayerstraße entstehen wird.

Ein Ort für Mönche und Menschen

Das Franziskanerkloster in Salzburg hat seine Historie überdauert und wurde von Wiesflecker Architekten behutsam generalsaniert, um einen Raum für Mönche und Menschen zu schaffen. Der Charme blieb erhalten.

Erfurt

Das Octagon Architekturkollektiv hat den Wettbewerb um die Gestaltung der Neuen Mitte für Südost gewonnen. Die Jury zeigte sich begeistert von dem Konzept, das eine nachhaltige Gestaltung vorsieht.