Love, peace … Boeri

In Nepal, im Bezirk Parasi, am Ufer des Jharahi-Flusses befindet sich die Gemeinde Ramagrama. Diese Stätte befindet sich nur 50 Kilometer östlich von Lumbini, dem Geburtsort von Gautama Buddha. Der Ramagrama Stupa ist eine archäologische Stätte, auf dessen Hügel ein jahrhundertealter Baum thront, unter dem ein Teil der Reliquien Buddhas ruht. Sie ist eine der wichtigsten historischen, kulturellen und religiösen Stätten des Buddhismus und symbolisiert die Einheit und Harmonie der Kernlehren der Religion.

Diverse Organisationen und buddhistische Gemeinschaften setzen sich aktiv für den Erhalt und die nachhaltige Aufwertung des Ramagrama Stupa ein. Ihr Ziel ist es, diese außergewöhnlich wichtige Stätte gemäß den Standards der UNESCO für Welterbestätten zu bewahren (Lumbini steht auf der vorläufigen Liste für UNESCO-Welterbestätten).

In diesem Zusammenhang erhielt das international renommierte Architektur- und Stadtplanungsbüro Stefano Boeri Architetti den Auftrag zur Entwicklung des Masterplans. Das Projekt wurde im Zuge einer eindrucksvollen Zeremonie vorgestellt.

Stefano Boeri äußerte sich dazu wie folgt: „Dieses Projekt ist für uns eine außergewöhnliche Herausforderung: die Schaffung eines bedeutsamen Zentrums für Gebet, Meditation und Frieden an einem der heiligsten Orte des Buddhismus. Unter Berücksichtigung der reichen Symbolik der buddhistischen Schriften haben wir vorgeschlagen, um den Ramagrama Stupa einen großen Gartenring mit einer hohen Artenvielfalt zu gestalten. Dieser wird die Friedenswiese umgeben, einen großen Bereich für Versammlung und Meditation für die Tausenden von Mönchen, Pilgern und Besuchern. Aufgrund seines universellen Wertes und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wird dieses Projekt zu einem der bedeutendsten laufenden Kulturerbeprojekte in Nepal werden.“

zum thema

KI – Jenseits des Menschlichen?

Künstliche Intelligenz ist das "erste, echte Kreativwerkzeug des 21. Jahrhunderts". Professor Michael Holze von der BHT Berlin erklärt, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

„Einfach bauen“ schafft Freiraum für Architekten

Ernst Böhm hat für die Forschungshäuser „einfach bauen” den „Nachhaltigkeitspreis Architektur 2022“ gewonnen. Mit Baukunst spricht er über die Gebäudeklasse "E", einfaches Bauen und Präfabrikation.

Baukunst ist eine Haltung

Das vergangene Jahrzehnt war für uns Architektinnen und Architekten eine Zeit des Wohlstands, beflügelt durch niedrige Zinsen, die den Immobiliensektor und die damit verbundenen Planungsberufe, befruchteten.