“Macht das, was ihr am besten könnt”

Auf dem Weltkongress der Architekten in Kopenhagen wurden zukünftige Bauaufgaben intensiv diskutiert. Der Glaube herrschte vor, dass nachhaltige Architektur dazu beitragen kann, die Welt zu retten oder zumindest schöner zu gestalten. Die dänische Hauptstadt ist dabei anderen Städten einen Schritt voraus.

Architektinnen und Architekten haben es heutzutage nicht leicht. Es werden immer höhere Erwartungen an sie gestellt: Sie sollen nicht nur gute Gebäude innerhalb enger zeitlicher und finanzieller Rahmenbedingungen schaffen, sondern auch funktionierende Stadtviertel und Städte entwickeln. Hinzu kommt noch der Einfluss des Klimawandels und die Rolle des Bausektors dabei, die wir leider mittlerweile gut kennen. Daher ist es erfreulich, wenn jemand sagt: Konzentriert euch auf das, was ihr am besten könnt – das Bauen.

Ja, das Bauen von ästhetisch ansprechenden Gebäuden. Auf dem diesjährigen Weltkongress äußerte der grönländische Geologieprofessor Minik Rosing diesen Gedanken. Er sagte in einer Diskussion mit dem Pritzker-Preisträger Francis Kéré: “Ihr Architekten denkt viel über Technologie und ökologische Materialien nach, das ist gut, aber vielleicht können Ingenieure das noch besser. Eure Expertise liegt doch darin, etwas Schönes zu erschaffen, das lange auf der Erde bleibt.” mehr

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Künstliche Intelligenz ist im Bereich der Architektur und des Bauwesens angekommen. Sie läßt sich jetzt in breiter Art und Weise im Architekturbetrieb einsetzen. Mit Midjourney, Dall●E, Stable Diffusion, Craiyon, etc. werden offene Türen eingerannt. Michael Holze ist Professor für computergestützte Architekturdarstellung an der BHT Berlin. Bei BAUKUNST erklärt er, wie KI heute in der Architektur eingesetzt wird.

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