Was tun mit leeren Pfarrhöfen?

Neue Nutzungskonzepte für historische Gebäude

Die ehrwürdigen Pfarrhöfe in bester Lage, einst Heimstatt von Pfarrern und Haushälterinnen, stehen heute oft leer und verfallen zusehends. Was lässt sich tun, um diese historischen Juwelen vor dem Verfall zu bewahren und ihnen neues Leben einzuhauchen?

Ein spannendes Beispiel liefert der Pfarrhof in Düns, Vorarlberg. Hier hat die Pfarrgemeinde das fast 200 Jahre alte Gebäude mit Unterstützung des Bundesdenkmalamtes in ein charmantes Wohnhaus umgewandelt. Doch der Denkmalschutz bringt auch Herausforderungen mit sich, wie die Einschränkung bei der Nutzung der historischen Bausubstanz.

Auch das Vorarlberger Architekturbüro Gruber Locher zeigt mit Projekten in Sulzberg und Thal, wie kreative Lösungen und viel Eigenleistung historische Pfarrhäuser in lebendige Gemeindehäuser verwandeln können. Hier wurden Bibliotheken, Pfarrbüros und Übergangswohnungen geschaffen, immer im Dialog mit der alten Bausubstanz.

Nicht jedes Pfarrhaus findet sofort eine neue Bestimmung. Doch mit Zuversicht und innovativen Konzepten, wie sie in Vorarlberg zu sehen sind, können diese architektonischen Schätze wieder zum Leben erweckt werden. Ein Thema, das nicht nur Architekten, sondern ganze Gemeinden bewegt.

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