Zukunft Bauen in der Schweiz

Die Schweiz, obwohl reich und mit einem sauberen Image, steht bei CO2-Emissionen pro Kopf hoch im europäischen Vergleich und zeigt eine hohe Fluktuation im Gebäudebestand.

Als Architektinnen und Architekten tragen wir Verantwortung für fast 40% der CO2-Emissionen in Industrienationen, hauptsächlich durch den Bauprozess und den Betrieb von Gebäuden. Die Transformation der Bauindustrie ist essentiell für Klimaziele. Pioniere wie Holcim und innovative Architekturbüros streben nach klimaneutralem Bauen, indem sie traditionelle Materialien wie Holz und Lehm bevorzugen und wiederverwendbare Konstruktionen anstreben. Der Sektor steht vor der Herausforderung, Wirtschaftswachstum mit dem Ziel der CO2-Neutralität zu vereinbaren. Der Kern der Debatte liegt in der Bereitschaft der Gesellschaft, das lineare Modell von Konsum und Abfall zu überdenken und eine wirtschaftliche Wertschöpfung ohne entsprechenden Ressourcenverbrauch zu realisieren. mehr

zum thema

Der digitale Bauantrag ist da

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, alle Verwaltungsleistungen sowohl analog als auch digital bereitzustellen. Dazu zählen auch Bauanträge.

„Onomatopoeia Architecture“

Die Bundeskunsthalle präsentiert unter dem Titel "Onomatopoeia Architecture" eine Ausstellung, die das Werk des renommierten japanischen Architekten Kengo Kuma würdigt.

Tuchfabrik Willy Schmitz

Der renommierte Berliner Architekt Otto Bartning, bekannt für seine revolutionären Kirchen- und Wohnbauten, hinterließ auch in der Industriearchitektur markante Spuren.